{"id":4826,"date":"2024-09-27T06:32:00","date_gmt":"2024-09-27T04:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2024\/09\/27\/dienstleistungen-stuetzen-ostdeutsche-wirtschaft\/"},"modified":"2024-09-27T06:32:00","modified_gmt":"2024-09-27T04:32:00","slug":"dienstleistungen-stuetzen-ostdeutsche-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2024\/09\/27\/dienstleistungen-stuetzen-ostdeutsche-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Dienstleistungen st\u00fctzen ostdeutsche Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/wirtschaft-markt.de\/2024\/09\/27\/dienstleistungen-stuetzen-ostdeutsche-wirtschaft\/\" title=\"Dienstleistungen st\u00fctzen ostdeutsche Wirtschaft\"><\/a><\/p>\n<div class=\"con conDetailHeader \">\n<div class=\"modCon\">\n<div class=\"mod modA modParagraph\">\n<div class=\"boxCon\">\n<div class=\"box \">\n<div class=\"itemIntroText\">\n<div class=\"container-fluid\">\n<div class=\"row mainrow\">\n<div class=\"col-md-9\">\n<div class=\" details-inset\">\n<div class=\"row content-row\">\n<div class=\"content-col-wide\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col\">\n<p class=\"IWHFlietext\"><strong><span>Im Jahr 2024 d\u00fcrfte die ostdeutsche Wirtschaft um 0,2% wach\u00adsen, w\u00e4hrend sie in Deutschland insgesamt um 0,1% zur\u00fcckgeht. F\u00fcr das Jahr 2025 rechnet das Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsfor\u00adschung Halle (IWH) f\u00fcr Ostdeutschland mit einem Zuwachs von 0,7%, f\u00fcr 2026 mit 1,2%. Die ostdeutsche Arbeitslosenquote d\u00fcrfte laut IWH-Prognose in den Jahren 2024 und 2025 bei je\u00adweils 7,5% und im Jahr 2026 bei 7,2% liegen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"IWHFlietext\">Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose konstatiert in ihrem <a href=\"https:\/\/328553.seu2.cleverreach.com\/c\/99316028\/18f75f8e90-skexvw\"><span>Herbstgutachten<\/span><\/a>, dass sich die deutsche Wirtschaft in einer ausgepr\u00e4gten Schw\u00e4chephase befindet, die neben konjunkturellen vor allem auch strukturelle Ursachen hat. Das gilt ebenso f\u00fcr Ostdeutschland, wenngleich der Abschwung hier in diesem Jahr etwas milder ausfallen d\u00fcrfte. Denn das exportorientierte Verarbeitende Gewerbe, welches von der schwachen Konjunktur besonders betroffen ist, hat in Ostdeutschland eine ge\u00adringere Bedeutung als im Westen. Besonders trifft dies f\u00fcr die dienstleistungsorien\u00ad<span>tierte Wirtschaft Berlins zu. Dort ist die Produktion nach Angaben des Arbeitskreises \u201eVolkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der L\u00e4nder\u201c im ersten Halbjahr 2024 gegen<\/span><span>\u00ad\u00fcber dem Vorjahreszeitraum um 0,2% gestiegen, w\u00e4hrend sie in Deutschland insge\u00ads<\/span>amt leicht sank. Dank des gro\u00dfen Gewichts Berlins hat die Wirtschaft Ostdeutsch\u00adlands im ersten Halbjahr wohl in etwa stagniert. Das ostdeutsche Bruttoinlandspro\u00addukt d\u00fcrfte im Jahr 2024 um 0,2% zulegen, w\u00e4hrend die Produktion in Deutschland insgesamt um 0,1% sinkt (vgl. Abbildung\u00a01).<\/p>\n<p class=\"IWHFlietext\"><span>In den vergangenen Jahren hat Ostdeutschland auch von einigen Gro\u00dfprojekten wie der Inbetriebnahme des Tesla-Werks in Gr\u00fcnheide profitiert. Ob sich dieser Trend in den n\u00e4chsten Jahren fortsetzt, ist aber fraglich. Intel hat den Baubeginn f\u00fcr seine Halb\u00adleiterfabrik in Magdeburg erst einmal gestoppt. Durch diese Entscheidung werden die konjunkturellen Aussichten f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Jahre allerdings nur wenig einge\u00adtr\u00fcbt. Denn die Produktion sollte erst im Jahr 2027 oder 2028 aufgenommen werden, und der Fabrikbau hat nur geringe gesamtwirtschaftliche Effekte. Darauf l\u00e4sst ein Blick auf die Spuren schlie\u00dfen, welche die Errichtung der Tesla-Fabrik in Gr\u00fcnheide in den Wertsch\u00f6pfungszahlen Brandenburgs hinterlassen hat. Die Anlage wurde <\/span><span>innerhalb von etwa zwei Jahren ab dem Fr\u00fchjahr 2020 errichtet, ab dem Fr\u00fchjahr 2022 g<\/span><span>ing sie in Betrieb. Auf Teslas Autoproduktion ist es wohl im Wesentlichen zur\u00fcckzu\u00adf\u00fchren, dass die Bruttowertsch\u00f6pfung im Produzierenden Gewerbe in Brandenburg im Jahr 2023 um 8\u00bd% \u00fcber der im Jahr 2019 lag, w\u00e4hrend sie in Ostdeutschland ohne Berlin insgesamt um reichlich 1% niedriger war. Dagegen hat in der Zeit des Fabrik\u00adbaus, also etwa in den Jahren 2020 und 2021, die Bruttowertsch\u00f6pfung in Branden\u00adburg kaum st\u00e4rker expandiert als in Ostdeutschland insgesamt (vgl. Abbildung\u00a02).<\/span><\/p>\n<p class=\"IWHFlietext\"><span>\u201eWas die ostdeutsche Wirtschaft immer mehr bremst, ist der negative demographi\u00adsche Trend\u201c, sagt Oliver Holtem\u00f6ller, Leiter der Abteilung Makro\u00f6konomik und Vize\u00ad<\/span>pr\u00e4sident am IWH. So geht die sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung in Ost\u00addeutschland seit Februar leicht zur\u00fcck, w\u00e4hrend sie im Westen weiter steigt. Auch deshalb d\u00fcrfte die Expansion des Bruttoinlandsprodukts in Ostdeutschland in den n\u00e4chsten beiden Jahren mit 0,7% und dann 1,2% wohl knapp unter der in Deutsch\u00adland insgesamt liegen. Die ostdeutsche Arbeitslosenquote nach der Definition der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit liegt in den Jahren 2024 und 2025 bei jeweils 7,5% und im Jahr 2026 bei 7,2%.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/wirtschaft-markt.de\/2024\/09\/27\/dienstleistungen-stuetzen-ostdeutsche-wirtschaft\/\">Dienstleistungen st\u00fctzen ostdeutsche Wirtschaft<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/wirtschaft-markt.de\/\">Wirtschaft und Markt<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2024 d\u00fcrfte die ostdeutsche Wirtschaft um 0,2% wach\u00adsen, w\u00e4hrend sie in Deutschland insgesamt um 0,1% zur\u00fcckgeht. F\u00fcr das Jahr 2025 rechnet das Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsfor\u00adschung Halle (IWH) f\u00fcr Ostdeutschland mit einem Zuwachs von 0,7%, f\u00fcr 2026 mit 1,2%. Die ostdeutsche Arbeitslosenquote d\u00fcrfte laut IWH-Prognose in den Jahren 2024 und 2025 bei je\u00adweils 7,5% und im Jahr 2026 bei 7,2% liegen. Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose konstatiert in ihrem Herbstgutachten, dass sich die deutsche Wirtschaft in einer ausgepr\u00e4gten Schw\u00e4chephase befindet, die neben konjunkturellen vor allem auch strukturelle Ursachen hat. 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