{"id":12989,"date":"2026-06-24T05:30:46","date_gmt":"2026-06-24T03:30:46","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/06\/24\/frank-nehring-netzwerke-im-osten-plattformen-fuer-austausch-und-fortschritt\/"},"modified":"2026-06-24T05:30:46","modified_gmt":"2026-06-24T03:30:46","slug":"frank-nehring-netzwerke-im-osten-plattformen-fuer-austausch-und-fortschritt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/06\/24\/frank-nehring-netzwerke-im-osten-plattformen-fuer-austausch-und-fortschritt\/","title":{"rendered":"Frank Nehring: Netzwerke im Osten. Plattformen f\u00fcr Austausch und Fortschritt"},"content":{"rendered":"<p><span>Frank Nehring, Herausgeber von Wirtschaft+Markt, Gr\u00fcnder des Ostdeutschen Wirtschaftsforum und Pr\u00e4sident des MPW Forums f\u00fcr Medien, Politik und Wirtschaft e.V., ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Frank Nehring, Herausgeber Wirtschaft+Markt, Gr\u00fcnder Ostdeutsches Wirtschaftsforum, Pr\u00e4sident MPW Forum f\u00fcr Medien, Politik und Wirtschaft e.V. Abbildung: Deutschland &#8211; Land der Ideen, Bernd Brundert<\/p>\n<\/div>\n<p>Denke ich Ostdeutschland, dann denke ich an Verbundenheit, offenen Austausch untereinander, gesundes Selbstbewusstsein, gepaart mit Optimismus und Zukunftsgewandtheit \u2013 und wie wir mehr davon bekommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die ostdeutschen Bundesl\u00e4nder haben sich in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich und gesellschaftlich beachtlich weiterentwickelt. Einen entscheidenden Anteil an dieser positiven Entwicklung haben die Wirtschaftsnetzwerke, die als Plattformen f\u00fcr Austausch, Kooperation und strategische Entwicklung fungieren.<\/p>\n<p>Diese Netzwerke sind h\u00e4ufig noch jung und oftmals Ableger gesamtdeutscher Mutterverb\u00e4nde. Sie beginnen erst jetzt, generations\u00fcbergreifend Wirkung zu entfalten. Das Bed\u00fcrfnis nach Austausch und Organisation w\u00e4chst sp\u00fcrbar. Dennoch bestehen gegen\u00fcber etablierten Strukturen wie Parteien, Verb\u00e4nden oder juristischen Institutionen weiterhin Vorbehalte. Diese Skepsis f\u00fchrt nicht selten zur Bildung kleiner, abgeschotteter Netzwerke, die es aus eigener Kraft schwer haben, nachhaltige Wirksamkeit zu entfalten. Dabei sind Netzwerke gerade im Osten so wichtig, denn auch hier besteht Nachholbedarf. Oft sind es informelle Veranstaltungen, die Gleichgesinnte zusammenbringen, Dialog f\u00f6rdern und Netzwerke ganz nat\u00fcrlich entstehen lassen \u2013 wie etwa das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF).<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2016: Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka spricht auf dem ersten Ostdeutschen Wirtschaftsforum. Abbildung: Succo<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Das OWF: Vom Experiment zur Institution<\/span><\/h2>\n<p>Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum wurde 2016 vom Verlag des Wirtschaftsmagazins Wirtschaft+Markt ins Leben gerufen \u2013 urspr\u00fcnglich als Testlauf, um zu kl\u00e4ren, ob ein Interesse an ostdeutscher Identit\u00e4t \u00fcberhaupt noch besteht. Der Begriff \u201eOstdeutschland\u201c war lange Zeit negativ behaftet und durch den f\u00f6deralen Aufbau mit f\u00fcnf neuen Bundesl\u00e4ndern und einem vereinten Berlin nicht mehr eindeutig greifbar. Viele f\u00fchlten sich wohler als Norddeutsche, Th\u00fcringer, Deutsche oder Europ\u00e4er \u2013 aber kaum jemand wollte sich offen als \u201eOstdeutscher\u201c bezeichnen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2022: Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum in Bad Saarow findet unter dem Motto \u201eWir gestalten Transformation\u201c statt. Abbildung: Deutschland &#8211; Land der Ideen, Bernd Brundert<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Der Zeitgeist \u00e4ndert sich<\/span><\/h2>\n<p>Doch in den letzten zehn Jahren hat sich das Bewusstsein ver\u00e4ndert. Das OWF traf einen Nerv \u2013 sowohl bei Unternehmern aus den neuen Bundesl\u00e4ndern als auch in der Politik auf Landes- und Bundesebene. Die Versprechen von \u201ebl\u00fchenden Landschaften\u201c und gleichwertigen Lebensverh\u00e4ltnissen blieben zum Teil unerf\u00fcllt \u2013 ein Umstand, der das OWF als ostdeutsch gepr\u00e4gte Plattform zus\u00e4tzlich politisch aufwertete. Zwei Gr\u00fcnde erkl\u00e4ren das Interesse im Besonderen: die lange Verdr\u00e4ngung der ostdeutschen Realit\u00e4t, selbst unter Ostdeutschen, und die mangelnde mediale Sichtbarkeit wirtschaftlicher Erfolge, trotz zahlreicher positiver Beispiele.<\/p>\n<p>Das OWF bot erstmals systematisch eine B\u00fchne f\u00fcr wirtschaftliche Erfolgsgeschichten, Standortvorteile und Leuchtturmprojekte des Ostens. So f\u00f6rderte es ein neues zukunftsorientiertes Selbstverst\u00e4ndnis und neue Initiativen.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Dialog schafft Vertrauen und Netzwerke<\/span><\/h2>\n<p>Zielgruppe des Forums waren von Beginn an verantwortliche und engagierte Vertreter von Unternehmen, Industrie- und Handels sowie Handwerkskammern, Wirtschaftsverb\u00e4nden, der Landespolitik und den Wirtschaftsf\u00f6rderern in Ostdeutschland. Gesucht wurde nicht der Wettbewerb mit anderen Bundesl\u00e4ndern oder Rechtfertigungsversuche jedweder Art, sondern das Gemeinsame als Grundlage f\u00fcr Zukunftsideen. Es entstand ein Raum f\u00fcr den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In Workshops, Vortr\u00e4gen und Podien wurden nicht nur Wissen und Kontakte geteilt, es wurde auch gegenseitiges Verst\u00e4ndnis aufgebaut. So entstanden viele neue Verbindungen \u2013 ob zwischen Start-ups und etablierten F\u00f6rderern oder zwischen Unternehmern und politisch Verantwortlichen.<\/p>\n<p>Das Forum wurde zur Keimzelle eines echten Netzwerks: Die OWF-Community war geboren. Das Format gewann stetig an inhaltlicher Relevanz, ohne seine Funktion als Ort der Begegnung zu verlieren. Um das Ostdeutsche Wirtschaftsforum von lokalen oder regionalen Wirtschaftskonferenzen abzugrenzen, bei denen es in der Regel um aktuelle und vor allem tagespraktische Fragen ging, positionierten die Veranstalter das OWF als \u201eDavos des Ostens\u201c. Noch im zehnten Jahr seines Bestehens ist diese Definition in vielen K\u00f6pfen als eine Art Unique Selling Proposition (USP).<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2019: Olaf Scholz besucht das \u201eDavos des Ostens\u201c, damals noch als Vizekanzler und Bundesfinanzminister. Abbildung: S. Welscher<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Medienresonanz nur mit Politprominenz<\/span><\/h2>\n<p>Ein Wermutstropfen blieb: Die mediale Aufmerksamkeit war zun\u00e4chst gering \u2013 obwohl das OWF von Anfang an darauf abzielte, ein positives Bild Ostdeutschlands zu vermitteln. Erst durch hochrangige politische G\u00e4ste \u2013 wie Vizekanzler Sigmar Gabriel oder Bildungsministerin Johanna Wanka beim ersten OWF im Jahr 2016 \u2013 gelang ein vorsichtiger Sprung in die \u00fcberregionalen Medien. Kanzlerin Angela Merkel blieb zwar dem OWF fern, aber Olaf Scholz pr\u00e4sentierte sich als Vize- und dann als Bundeskanzler beim OWF. Er sprach sich f\u00fcr den Osten aus und sorgte so f\u00fcr ein deutlich gr\u00f6\u00dferes Medienecho in den Folgejahren. Dies fand dann seine Fortsetzung beim OWF25, wo die noch junge Bundesregierung des Jahres 2025 mit Finanzminister, Wirtschaftsministerin und Ostbeauftragter vertreten war.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2025: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche beim OWF. Abbildung: Deutschland &#8211; Land der Ideen, Bernd Brundert<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Netzwerke schaffen neue Netzwerke<\/span><\/h2>\n<p>Ein besonderes Verdienst des OWF war es, dass sich aus der Community weitere Netzwerke bilden konnten, die \u00fcber das j\u00e4hrliche Treffen hinausgehen. So entstanden beispielsweise der CEOKreis oder der Saarower Kreis.<\/p>\n<p>Der CEO-Kreis ist ein exklusives Format des OWF f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger ostdeutscher Unternehmen. Ziel ist der strategische Austausch zu relevanten Themen \u2013 mit dem Anspruch, Impulse in die Politik zu geben.<\/p>\n<p>Auch der Saarower Kreis, ein informeller Zusammenschluss von haupts\u00e4chlich f\u00fchrenden ostdeutschen Wirtschaftsverb\u00e4nden, entstand beim OWF im Jahr 2024. Er agiert mittlerweile unabh\u00e4ngig vom Ostdeutschen Wirtschaftsforum als Plattform f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfigen Austausch und hat die Erarbeitung des ifo Faktenmonitors Ostdeutschland 2025 angeregt.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">10 Erfolgskiller f\u00fcr Netzwerke<\/span><\/h2>\n<p>Nicht alle Netzwerke k\u00f6nnen erfolgreich sein. Was auf den ersten Blick leicht aussieht, ist in der Praxis komplex. Hier sind zehn Punkte, die aus meiner pers\u00f6nlichen Erfahrung heraus f\u00fcr Netzwerke gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen. Sie hemmen Wirksamkeit, l\u00e4hmen Entwicklung oder f\u00fchren zur Bedeutungslosigkeit:<\/p>\n<p>Erstens: unklare Zielsetzung. Wenn ein Netzwerk nicht wei\u00df, wof\u00fcr es eigentlich steht oder welche konkreten Ziele es verfolgt, verliert es schnell an Relevanz. Die Verst\u00e4ndigung zu den Zielen ist elementar. Eine Vision zu entwickeln und daraus ein attraktives Narrativ zu bestimmen, ist nicht einfach, aber sehr hilfreich.<\/p>\n<p>Zweitens: mangelndes Engagement der Mitglieder. Ohne aktive Beteiligung und verbindliches Handeln entsteht keine Dynamik \u2013 Netzwerke werden tr\u00e4ge und wirken nur noch formal. Je prominenter die Mitglieder, desto voller ist der Terminkalender. Ohne eine hohe Priorit\u00e4t des Netzwerkes sind die Erfolgschancen gering. Guter Wille ist zu wenig.<\/p>\n<p>Drittens: Dominanz einzelner Akteure. Wenn wenige Personen oder Institutionen das Netzwerk dominieren, entsteht kein echter Austausch \u2013 neue Ideen und Stimmen gehen verloren. Empfehlenswert: die Mitwirkung aller Mitglieder als Thema in das Feedback einbeziehen.<\/p>\n<p>Viertens: fehlende Offenheit gegen\u00fcber anderen Netzwerken. Abschottung verhindert Synergien, Vernetzung und \u00fcberregionale Wirksamkeit. \u00dcbertriebene Wettbewerbs\u00e4ngste oder Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung sind oft die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, manchmal sind es auch einfach nur Unwissenheit und Desinteresse.<\/p>\n<p>F\u00fcnftens: Abh\u00e4ngigkeit von \u00f6ffentlicher F\u00f6rderung. Befristete F\u00f6rdermittel k\u00f6nnen zu kurzfristigem Aktionismus f\u00fchren \u2013 ohne langfristige Wirkung. Oftmals finanziert man nur den zus\u00e4tzlichen b\u00fcrokratischen Aufwand und schottet sich ab.<\/p>\n<p>Sechstens: keine Nachfolge- oder Generationsstrategie. Wenn Netzwerke nicht verj\u00fcngt werden, altern sie mit ihren Gr\u00fcndungsmitgliedern und verlieren Anschluss. Auch Generationsnetzwerke sind davon betroffen.<\/p>\n<p>Siebentens: unklare Rollen und Verantwortlichkeiten. Ohne klare Strukturen verlaufen Aktivit\u00e4ten im Sand. Zust\u00e4ndigkeiten und Verantwortungen m\u00fcssen benannt sein. Hier geht es nicht um klassische Funktionsbezeichnungen.<\/p>\n<p>Achtens: reine Veranstaltungsorientierung ohne inhaltliche Substanz. Netzwerke, die sich auf Events beschr\u00e4nken, aber keine weiterf\u00fchrende Arbeit leisten, wirken oberfl\u00e4chlich und sind es auch oft genug.<\/p>\n<p>Neuntens: konfliktscheue statt konstruktive Auseinandersetzung. Netzwerke, in denen Kritik nicht m\u00f6glich ist, entwickeln sich nicht weiter.<\/p>\n<p>Zehntens: keine Anpassung an ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen. Netzwerke, die sich nicht an neue wirtschaftliche, technologische oder gesellschaftliche Entwicklungen anpassen, verlieren ihre Relevanz.<\/p>\n<p>Ein Netzwerk ist also mehr als ein gelegentliches Treffen Gleichgesinnter. Es lebt von Tiefe, Verbindlichkeit und der Bereitschaft seiner Mitglieder, sich dauerhaft einzubringen. Gute Ans\u00e4tze und wohlwollende Absichten reichen nicht \u2013 Priorit\u00e4ten m\u00fcssen stimmen. Fehlt das pers\u00f6nliche Engagement, scheitert selbst das beste Konzept.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist die Initiative Unternehmensnachfolge in Ostdeutschland. Viele Gr\u00fcnder der Nachwendezeit suchen heute Nachfolger. Doch \u00dcbergaben sind komplex \u2013 rechtlich, steuerlich, emotional. Obwohl es viele Beratungsangebote von Industrie- und Handelssowie Handwerkskammern, Banken, Beratungen und anderen gibt, agieren die meisten Institutionen isoliert voneinander. Der Versuch, eine Zusammenarbeit aller Player f\u00fcr Ostdeutschland in der genannten Initiative zu organisieren, scheiterte am mangelnden Kooperationswillen. Auch das ist Realit\u00e4t.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Mein pers\u00f6nliches Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Netzwerken ist wichtig. Gerade in Ostdeutschland d\u00fcrfen wir nicht nachlassen, aktiv Netzwerke zu gestalten. Diese Netzwerke m\u00fcssen zukunftsgerichtet sein. Rechtfertigungs- oder Frustabbau-Runden sind nicht zielf\u00fchrend. Lokale und regionale Netzwerke sollten \u00fcberregionale Partnerschaften anstreben, zumindest bezogen auf die Wirtschaftsregion Ostdeutschland. Generationsnetzwerke sollten den Austausch mit anderen Generationen bzw. Generationsnetzwerken suchen. Und last but not least: Netzwerke, die ihren Zweck erf\u00fcllt haben, sollten sich aufl\u00f6sen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Frank Nehring<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1953\/Ostberlin <\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Ostberlin <\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Christoph Hein: \u201eDas Narrenschiff\u201c, 2025<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN DOKUTIPP:<\/strong> \u201eEs ist kompliziert\u2026 \u2013 Der Osten in den Medien\u201c, 2024 <\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> Usedom, Balmer See<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/frank-nehring-netzwerke-im-osten-plattformen-fuer-austausch-und-fortschritt\/\">Frank Nehring: Netzwerke im Osten. Plattformen f\u00fcr Austausch und Fortschritt<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frank Nehring, Herausgeber von Wirtschaft+Markt, Gr\u00fcnder des Ostdeutschen Wirtschaftsforum und Pr\u00e4sident des MPW Forums f\u00fcr Medien, Politik und Wirtschaft e.V., ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Frank Nehring, Herausgeber Wirtschaft+Markt, Gr\u00fcnder Ostdeutsches Wirtschaftsforum, Pr\u00e4sident MPW Forum f\u00fcr Medien, Politik und Wirtschaft e.V. Abbildung: Deutschland &#8211; Land der Ideen, Bernd Brundert Denke ich Ostdeutschland, dann denke ich an Verbundenheit, offenen Austausch untereinander, gesundes Selbstbewusstsein, gepaart mit Optimismus und Zukunftsgewandtheit \u2013 und wie wir mehr davon bekommen k\u00f6nnen. 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