{"id":12985,"date":"2026-06-17T05:30:53","date_gmt":"2026-06-17T03:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/06\/17\/kai-mielenz-herkunft-wandel-und-zukunft-der-osten-als-moeglichkeitsraum\/"},"modified":"2026-06-17T05:30:53","modified_gmt":"2026-06-17T03:30:53","slug":"kai-mielenz-herkunft-wandel-und-zukunft-der-osten-als-moeglichkeitsraum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/06\/17\/kai-mielenz-herkunft-wandel-und-zukunft-der-osten-als-moeglichkeitsraum\/","title":{"rendered":"Kai Mielenz: Herkunft, Wandel und Zukunft. Der Osten als M\u00f6glichkeitsraum"},"content":{"rendered":"<p><span>Kai Mielenz, Managing Director (CFO) &amp; Labor Director der Elbe Flugzeugwerke GmbH, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Kai Mielenz, Managing Director (CFO) &amp; Labor Director Elbe Flugzeugwerke GmbH. Abbildung: Elbe Flugzeugwerke GmbH<\/p>\n<\/div>\n<p>Denke ich an \u201eOstdeutschland\u201c, dann denke ich an Ambivalenz in vielerlei Hinsicht, denn ich denke an den Osten Deutschlands, eine bl\u00fchende, florierende Region, und ebenso an die ehemalige DDR, an einen Teil Deutschlands, der 1990 endlich wieder mit dem Rest des Landes vereint werden konnte. Ich denke an eine Region voller Kontraste, eine Region mit beeindruckender Geschichte, gro\u00dfem Wandel und gro\u00dfem Potenzial in der Gegenwart und f\u00fcr die Zukunft. Ich denke an industrielle Tradition, an Umbr\u00fcche, an Anpassungsleistungen, an ganz pers\u00f6nliche Geschichten \u2013 auch an meine eigene. Und ich denke ganz besonders an Verantwortung: Orientierung zu geben, Perspektiven zu schaffen, sich der Geschichte des Ostens der Bundesrepublik Deutschland bewusst zu sein und jede Chance zu nutzen, um Br\u00fccken zwischen Vergangenheit und Zukunft zu bauen.<\/p>\n<p>1977 in Zschopau geboren, war die DDR der pr\u00e4gende Rahmen meiner Kindheit. Ich habe gelernt, mich in einem System zu bewegen, das klare Grenzen hatte \u2013 ideologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Doch es gab immer das Gef\u00fchl von Gemeinschaft, von Verl\u00e4sslichkeit und von Zusammenhalt zwischen den Menschen, die wussten, dass sie aufeinander angewiesen waren. Das Leben war sicherlich nicht immer leicht und aus heutiger Perspektive mit vielen Hindernissen verbunden, aber es war unser Leben. Ich kann auf jeden Fall f\u00fcr mich pers\u00f6nlich festhalten, dass ich eine fantastische Kindheit hatte und es mir, aus der Sicht eines Kindes, an nichts fehlte. Ich konnte meine Leidenschaft, Fu\u00dfball zu spielen, in allen Z\u00fcgen ausleben. Ich musste dazu zwar mit dem Fahrrad in das 15 km entfernte Trainingszentrum fahren, wodurch aber damals der Grundstein f\u00fcr meine heutige Rennrad-Leidenschaft gelegt wurde. Dann kam die Wende. Ich war zw\u00f6lf Jahre alt, als sich pl\u00f6tzlich alles ver\u00e4nderte. Das bis dahin gekannte Schulsystem wurde reformiert, ich konnte mit meiner Familie reisen und f\u00fcr meine Zukunft er\u00f6ffneten sich v\u00f6llig neue Perspektiven. Da war ein gro\u00dfes Versprechen von Freiheit und unbegrenzten M\u00f6glichkeiten auf der einen Seite, aber auch ein freier Fall ins Ungewisse und Unbekannte auf der anderen, vor allem f\u00fcr die Generation meiner Eltern galt es umzudenken, neu zu denken, sich anzupassen.<\/p>\n<p>Heute bin ich kaufm\u00e4nnischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (CFO) und Arbeitsdirektor der Elbe Flugzeugwerke (EFW) GmbH in Dresden, einem Unternehmen, das wie kaum ein anderes die Transformation des Ostens Deutschlands widerspiegelt: Es entwickelte sich von einem volkseigenen Betrieb (VEB) hin zu einem Weltmarktf\u00fchrer im globalen Luftfahrtmarkt. Wer den Wandel verstehen und hautnah sp\u00fcren will, muss unsere Flugzeughallen betreten \u2013 dort wird Transformation greifbar.<\/p>\n<p><span><strong>Ich w\u00fcnsche mir, dass wir das Label \u201aAufbau Ost\u2018 hinter uns lassen \u2013 und stattdessen \u00fcber \u201aZukunft Ost\u2018 sprechen.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Untersch\u00e4tzt und \u00fcberfordert?<\/span><\/h2>\n<p>Die Wendezeit ist nun 35 Jahre her, und noch immer begegnet man in einigen Teilen Deutschlands zwei dominanten Erz\u00e4hlungen: Der Osten sei strukturschwach, r\u00fcckst\u00e4ndig und problematisch. Und: Die Ostdeutschen seien unzufrieden und schwer zu integrieren in die westdeutsche Gesellschaftserz\u00e4hlung. Beide Narrative greifen zu kurz und werden der Realit\u00e4t nicht gerecht.<\/p>\n<p>Was oft vergessen wird: Der Osten ist nicht mehr nur eine Region, die Hilfe, Investitionen und Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt, sondern er ist Innovationstreiber unter anderem bei Gr\u00fcner Energie (zum Beispiel Solar, Wasserstoff), er ist eine Keimzelle f\u00fcr eine lebendige Start-up- Szene und Industrie 4.0. Er ist Standort f\u00fcr Spitzentechnologien, f\u00fcr Forschung, f\u00fcr Zukunftsindustrien \u2013 auch wenn medial zu wenig davon berichtet wird.<\/p>\n<p>Der Grundstein f\u00fcr die ostdeutsche Luftfahrtindustrie wurde 1955 mit der Gr\u00fcndung der VEB Flugzeugwerke Dresden gelegt. Das heutige Unternehmen Elbe Flugzeugwerke GmbH (EFW) ist 1990 als Nachfolger der VEB Flugzeugwerft Dresden gegr\u00fcndet worden und leitete damit den Einstieg des Dresdner Traditionsunternehmens in den zivilen Flugzeugbau ein. Heute arbeiten bei EFW \u00fcber 2.200 Menschen aus mehr als 30 Nationen an der Umr\u00fcstung von Airbus-Passagierflugzeugen zu Frachtmaschinen. Die globale Flotte der Airbus-Passagierflugzeuge wird mit Bodenplatten und Frachtraumverkleidungen aus Sachsen ausgestattet. Damit betritt jeder, der egal wo auf der Welt in einen Airbus steigt, s\u00e4chsischen und damit \u201eostdeutschen\u201c Boden. Das ist das Ergebnis von 70 Jahren Wandel und der F\u00e4higkeit, sich stetig neu zu orientieren \u2013 es ist Zukunft, und diese Zukunft passiert nicht im Silicon Valley, sondern im Herzen Sachsens.<\/p>\n<p>Das wirtschaftliche Fundament im Osten Deutschlands ist heute robuster denn je. Die Region hat gelernt, mit Ver\u00e4nderungen umzugehen, vielleicht besser als andere. Die doppelte Biografie von vielen Menschen im und aus dem Osten formt einen besonderen Blick auf das Leben. Und sie hat Spuren hinterlassen \u2013 Stolz und Schmerz, Aufbruch und Entt\u00e4uschung.<\/p>\n<p>Der \u00dcbergang, der sich nach 1989 vollzog, sorgte generations\u00fcbergreifend f\u00fcr Unsicherheit. Er lehrte die Menschen aber auch, was Transformation und Neuorientierung hei\u00dft, ohne dass diese Begriffe damals \u201een vogue\u201c waren. Die Menschen mussten einfach lernen, sich neu zu erfinden.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Besuch vom Ostbeauftragten Carsten Schneider (2. v. l.) und dem Wirtschaftsminister von Sachsen Martin Dulig (3. v. l.) 2023. Abbildung: Elbe Flugzeugwerke GmbH<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Eine ostdeutsche Lebenskompetenz<\/span><\/h2>\n<p>In Wirtschaft und Politik sprechen wir h\u00e4ufig von \u201eTransformation\u201c \u2013 vom Weg zu einer nachhaltigen industriellen Produktion, von analog zu digital, von fossilen zu erneuerbaren Energien. Ich glaube, die ostdeutsche Bev\u00f6lkerung bringt daf\u00fcr eine wesentliche Kompetenz mit, n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit, sich unter wechselnden und schwierigen Bedingungen neu zu orientieren, sich anzupassen und weiterzumachen.<\/p>\n<p>Bei EFW haben wir diese F\u00e4higkeit genutzt, um Internationalit\u00e4t mit regionaler Verankerung zu verbinden. Wir sind ein Joint Venture von ST-Engineering (Singapur) und Airbus \u2013 und doch tief verwurzelt in der s\u00e4chsischen Ingenieurstradition. Wir bilden junge Menschen aus, geben Fachkr\u00e4ften aus der Region eine Perspektive, arbeiten mit vielen lokalen Partnern zusammen und setzen gleichzeitig auf internationale Vernetzung. Der Osten kann global \u2013 wenn man ihn l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Doch wir m\u00fcssen auch ehrlich sein: Die \u201eWende\u201c und der damit verbundene Wandel sind nicht spurlos an den Menschen vor\u00fcbergegangen, es hat Wunden hinterlassen und es sind Narben geblieben. Viele Menschen haben ihre berufliche Identit\u00e4t verloren, einige auch ihr Vertrauen in die Institutionen. Diese emotionale Dimension der Einheit wurde lange vernachl\u00e4ssigt. Wir brauchen mehr Empathie im Umgang mit ostdeutschen Biografien \u2013 gerade von Politik und Medien. Wir brauchen ein echtes Zuh\u00f6ren, kein Belehren.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Abbildung: Elbe Flugzeugwerke GmbH<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Erinnerung, Identit\u00e4t und Verantwortung<\/span><\/h2>\n<p>Ostdeutschland hat sich ver\u00e4ndert \u2013 wirtschaftlich, kulturell und mental. Doch es gibt Dinge, die bleiben: wie ein gewisses Misstrauen gegen\u00fcber Autorit\u00e4ten, eine gro\u00dfe Direktheit, eine Skepsis gegen\u00fcber leeren Versprechungen. Ich sehe darin keine Schw\u00e4chen, sondern historische Pr\u00e4gungen, die unter den Bedingungen der DDR gewachsen sind. Wer das versteht, kann auch die Gegenwart besser einordnen und gestalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bedeutet das, sensibel zu sein f\u00fcr diese Pr\u00e4gungen. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine ostdeutsche Sozialisation, andere wiederum kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen und L\u00e4ndern. In einem solchen Spannungsfeld entsteht ein eigener produktiver Zusammenhalt \u2013 wenn man ihn zul\u00e4sst und f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Wir tragen als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung eine entsprechende Verantwortung \u2013 nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und gesellschaftlich. Deshalb engagieren wir uns in regionalen Initiativen, in der Nachwuchsf\u00f6rderung, im Spitzensport und unterst\u00fctzen die EFW-Belegschaft bei sozialen Engagements, denn der Osten braucht nicht nur Investitionen, sondern auch Wertsch\u00e4tzung. Das \u201esich aufeinander verlassen k\u00f6nnen\u201c, \u201esich unter die Arme greifen\u201c ist etwas, was die Region gepr\u00e4gt hat und etwas, was ich als hohes Gut ansehe.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Abbildung: Elbe Flugzeugwerke GmbH<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ein Zukunftsbild f\u00fcr Ostdeutschland<\/span><\/h2>\n<p>Was w\u00fcnsche ich mir f\u00fcr diesen \u201eOsten\u201c des Landes, dieses \u201eOst- Deutschland\u201c? Ich w\u00fcnsche mir, dass wir das Label \u201eAufbau Ost\u201c hinter uns lassen \u2013 und stattdessen \u00fcber \u201eZukunft Ost\u201c sprechen. Denn das ist es, was ich sehe: eine Region, die mit Energie, Intelligenz und Kreativit\u00e4t an der Gestaltung von morgen arbeitet.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir mehr wirtschaftliche Freiheit f\u00fcr Unternehmen, mehr Experimentierfreude und Umsetzungsst\u00e4rke in der Politik, mehr Augenh\u00f6he im gesamtdeutschen Diskurs. Ostdeutschland darf nicht l\u00e4nger das geduldete und bel\u00e4chelte Anh\u00e4ngsel sein, sondern muss gleichberechtigter Teil des nationalen Selbstverst\u00e4ndnisses und Selbstbewusstseins sein und werden. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich eine entsprechende Repr\u00e4sentanz in der Bundesregierung und den entsprechenden Ministerien.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass wir jungen Menschen hier vor Ort echte Perspektiven bieten \u2013 nicht nur durch Arbeitspl\u00e4tze, sondern auch durch kulturelle Angebote, durch Bildung, durch lebendige St\u00e4dte. Denn wer bleibt, der bleibt nicht nur wegen eines Arbeitsplatzes \u2013 sondern weil er sich als Teil eines Ganzen f\u00fchlt. Und wer kommt, um zu bleiben, der tut es aus dem gleichen Grund.<\/p>\n<p>Denke ich an Ostdeutschland, dann denke ich an meine Heimat, an Herausforderungen, an Chancen. Ich denke an die Menschen, die hier leben, arbeiten, aufbauen und sich engagieren. An meine Eltern, die zwei Systeme erlebt haben. An meine Kinder, die in einem neuen Osten aufwachsen \u2013 selbstbewusst, europ\u00e4isch, neugierig.<\/p>\n<p>Ostdeutschland ist kein Problemraum. Es ist ein M\u00f6glichkeitsraum. Und wir alle \u2013 ob in der Wirtschaft, in der Politik oder in der Gesellschaft \u2013 sind gefragt, um diesen Raum zu nutzen und zu gestalten. Nicht aus Nostalgie, nicht aus Mitleid, sondern aus innerer \u00dcberzeugung und mit einer gro\u00dfen Portion Selbstvertrauen und Mut! Gehen wir\u2019s an!<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Ehrung f\u00fcr Brunolf Baade, Wegbereiter der Luftfahrtindustrie. Abbildung: Elbe Flugzeugwerke GmbH<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Elbe Flugzeugwerke GmbH<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 1990\/Dresden<br \/>\n<strong>STANDORT:<\/strong> Dresden<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE: <\/strong>2.200<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.elbeflugzeugwerke.com\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">efw.aero<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Kai Mielenz<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1977\/Zschopau<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Radebeul<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Dirk Oschmann: \u201eDer Osten: Eine westdeutsche Erfindung\u201c, 2023<br \/>\n<strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eSonnenallee\u201c, 1999<br \/>\n<strong>MEINE URLAUBSTIPPS:<\/strong> S\u00e4chsische Schweiz und Ostseebad Binz<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/kai-mielenz-herkunft-wandel-und-zukunft-der-osten-als-moeglichkeitsraum\/\">Kai Mielenz: Herkunft, Wandel und Zukunft. Der Osten als M\u00f6glichkeitsraum<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kai Mielenz, Managing Director (CFO) &amp; Labor Director der Elbe Flugzeugwerke GmbH, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Kai Mielenz, Managing Director (CFO) &amp; Labor Director Elbe Flugzeugwerke GmbH. Abbildung: Elbe Flugzeugwerke GmbH Denke ich an \u201eOstdeutschland\u201c, dann denke ich an Ambivalenz in vielerlei Hinsicht, denn ich denke an den Osten Deutschlands, eine bl\u00fchende, florierende Region, und ebenso an die ehemalige DDR, an einen Teil Deutschlands, der 1990 endlich wieder mit dem Rest des Landes vereint werden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":12986,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12985"}],"collection":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12985"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12985\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12986"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}