{"id":12969,"date":"2026-05-13T05:30:24","date_gmt":"2026-05-13T03:30:24","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/05\/13\/dr-katrin-leonhardt-wurzeln-und-wandel-der-osten-bleibt-gestaltungsraum\/"},"modified":"2026-05-13T05:30:24","modified_gmt":"2026-05-13T03:30:24","slug":"dr-katrin-leonhardt-wurzeln-und-wandel-der-osten-bleibt-gestaltungsraum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/05\/13\/dr-katrin-leonhardt-wurzeln-und-wandel-der-osten-bleibt-gestaltungsraum\/","title":{"rendered":"Dr. Katrin Leonhardt: Wurzeln und Wandel. Der Osten bleibt Gestaltungsraum"},"content":{"rendered":"<p>Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der S\u00e4chsischen Aufbaubank &#8211; F\u00f6rderbank &#8211; (SAB), ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende S\u00e4chsische Aufbaubank &#8211; F\u00f6rderbank &#8211; (SAB). Abbildung: Hendrik Schmidt, SAB<\/p>\n<\/div>\n<p>Das kleine St\u00e4dtchen Lieberose nah am Spreewald war in meiner Jugend in den 70er-Jahren nur einer von vielen Orten in Brandenburg. Wer hier aufwuchs und etwas erreichen wollte, musste die \u00c4rmel hochkrempeln. Meine Eltern waren Lehrer. Bildung war bei uns zu Hause selbstverst\u00e4ndlich und lie\u00df mich fr\u00fch erahnen, dass der Zugang zu Wissen und systematischem Denken T\u00fcren \u00f6ffnen kann. Ich wollte unbedingt studieren und schaffte als Einzige unter 50 Sch\u00fclern meines Jahrgangs den Zugang zum Abitur.<\/p>\n<p>Leistung lohnt sich, dachte ich. Vom hochfliegenden Wunsch eines Jurastudiums an der Humboldt-Uni landete ich mit Rechnungsf\u00fchrung und Statistik an der Karl-Marx-Universit\u00e4t Leipzig auf dem Boden der damaligen Tatsachen. Die DDR-F\u00fchrung hatte meinen Studienwunsch dorthin gelenkt, weil die Planwirtschaft \u201eWirtschaftskapit\u00e4ne\u201c brauchte. Nicht resignieren und aufgeben, sondern dranbleiben am eigenen Weg, auch wenn es Umwege braucht, wurde f\u00fcr mich zur Haltung. Viele aus meiner Generation lernten durch verordnete Umwege Ausdauer und Resilienz. Pr\u00e4gende Eigenschaften, deren Bedeutung mir erst sp\u00e4ter bewusst wurde und die wir in Ostdeutschland heute wieder mehr denn je gebrauchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Wendezeit erlebte ich zwischen dem Uniriesen und der Moritzbastei in Leipzig. Die Montagsdemonstrationen, das Hoffen, das Zweifeln, schlie\u00dflich die Nachricht vom offenen Grenz\u00fcbergang \u2013 all das hat mich tief bewegt. Es war eine Zeit, in der Ver\u00e4nderung greifbar wurde. Und in der viele lernten: Zukunft beginnt da, wo Menschen Verantwortung \u00fcbernehmen und sich verbinden.<\/p>\n<p>Die Mauer fiel und damit \u00f6ffnete sich eine neue Welt \u2013 eine Welt voller Chancen, aber auch voller Unsicherheiten. In dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, sich in einer Welt des Wandels nicht nur anzupassen, sondern diese aktiv zu gestalten. Mit der Aufbruchstimmung der Wende im R\u00fccken wurde ich als eine von wenigen Absolventen der DDR 1990 f\u00fcr ein Masterstudium an der University of Sussex ausgew\u00e4hlt. Mit rudiment\u00e4ren Englischkenntnissen im Gep\u00e4ck lie\u00df ich mich auf das Unbekannte ein. Ich beklebte alle W\u00e4nde meiner kleinen Studentenbude mit Vokabel-Post-its, lernte unerm\u00fcdlich und schaffte einen guten Abschluss. Diese Einstellung begleitet mich bis heute: mutig neue Wege gestalten, sich st\u00e4ndig weiterentwickeln durch innovative und pragmatische L\u00f6sungen, aber auch durch Disziplin und intensive Arbeit.<\/p>\n<p>Die ersten Jahre nach dem Mauerfall bedeuteten neben dem \u00e4u\u00dferen auch einen inneren Wandel der Gesellschaft. Viele, die sich in der DDR eingeengt gef\u00fchlt hatten, entdeckten neue M\u00f6glichkeiten. Der \u00e4u\u00dfere \u00dcbergang von einem System in ein anderes stellte uns vor die innere Frage: Was machen wir mit diesen neuen Chancen?<\/p>\n<p><span><strong>Im Osten gibt es Potenzial, Klarheit, Bodenhaftung. Es gibt den Wunsch, etwas zu bewegen.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">F\u00f6rderung neu denken<\/span><\/h2>\n<p>Nach meiner Promotion zur Wohnungspolitik im vereinten Deutschland durfte ich im S\u00e4chsischen Innenministerium an der Wohnungspolitik und -f\u00f6rderung mitwirken. Sp\u00e4ter folgten 20 Jahre bei der KfW-Bankengruppe in Frankfurt\/Main, Berlin und Bonn, die f\u00fcr mich pr\u00e4gend waren. F\u00f6rderung wurde mein Beruf, um vielen Menschen, egal aus welchem \u201eLieberose\u201c sie kommen, Chancen zu er\u00f6ffnen. Sie kann ganze Regionen st\u00e4rken \u2013 gerade dort, wo Strukturen im Wandel sind. Ich bin \u00fcberzeugt, dass F\u00f6rderung wirkt, wenn sie gezielt und nachvollziehbar eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Doch in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass F\u00f6rderung auch l\u00e4hmen kann. Komplexe F\u00f6rderprozesse und un\u00fcbersichtliche Programme \u00fcberfordern mit B\u00fcrokratie und Intransparenz. Zudem ist festzustellen, dass sich bei der Wahl der Finanzierungsinstrumente mit der Zeit eine starke Tendenz in Richtung Zuschuss entwickelt hat, die in Zeiten knapper Kassen an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft. F\u00f6rderung ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass immer mehr nicht immer besser ist. Wir m\u00fcssen uns ehrlich fragen: Hat das Zukunft \u2013 oder kann das weg? Zahlt die F\u00f6rderung auf die Priorit\u00e4ten ein, die wir heute und k\u00fcnftig haben? Es geht nicht um \u201eviel hilft viel\u201c, sondern um Relevanz, Wirkung und Zukunft. Die Zeit zum Handeln ist gekommen. In Sachsen konnten wir in der F\u00f6rdervereinfachungskommission II bereits 2022 eine ehrliche Bestandsaufnahme vornehmen und 17 weitreichende Empfehlungen abgeben. Vieles fand Eingang in den aktuellen Koalitionsvertrag der s\u00e4chsischen Staatsregierung.<\/p>\n<p>Auf Bundesebene hat der Sustainable-Finance-Beirat der Bundesregierung zu Jahresbeginn den Befund ebenfalls adressiert. Unter dem Titel \u201eFunding our tomorrow\u201c werben wir Mitglieder f\u00fcr eine unabh\u00e4ngige \u00dcberpr\u00fcfung aller Bundes- und Landesf\u00f6rderprogramme, um die Subventionsvielfalt, -h\u00f6he und -wirkung auf Nachhaltigkeitsziele und m\u00f6gliche \u00dcberschneidungen und Synergien transparent zu machen. Wir machen uns stark f\u00fcr einfache und standardisierte Berichtspflichten und Wirkungsmessung sowie konsolidierte F\u00f6rderinstrumente.<\/p>\n<p>Was wir brauchen, ist eine R\u00fcckbesinnung auf das Wesentliche auf allen staatlichen Ebenen: F\u00f6rderung als Mittel zum Zweck, als Anreizsetzung, nicht als Dauerl\u00f6sung. F\u00f6rderpolitik sollte den Mut zur L\u00fccke haben \u2013 zur gezielten Auswahl statt zur Gie\u00dfkanne. Und zur st\u00e4rkeren Mobilisierung von privatem Kapital und Engagement. Nur so l\u00e4sst sich B\u00fcrokratie abbauen und Vertrauen zur\u00fcckgewinnen. So gewinnen wir Spielraum zur Unterst\u00fctzung von Zukunftsthemen!<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Unternehmenssitz der S\u00e4chsischen Aufbaubank in Leipzig. Abbildung: Albrecht Voss<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Digitalisierung mit Haltung<\/span><\/h2>\n<p>Als ich 2020 zur S\u00e4chsischen Aufbaubank (SAB) kam, war das ein Heimkommen mit Verantwortung. Wie zur Wendezeit sah ich Chancen, die ich mitgestalten wollte \u2013 in der \u00dcberzeugung, dass gerade der Osten Raum f\u00fcr Neues bietet. Seit 2020 verfolgen wir in der SAB ein klares Ziel: Wir wollen uns zukunftsf\u00e4hig, beweglich und wirksam aufstellen, um die nachhaltige und digitale Transformation in Sachsen zu unterst\u00fctzen. Seither haben wir uns wirtschaftlich, prozessual und technologisch kontinuierlich weiterentwickelt. Heute bew\u00e4ltigen wir deutlich schneller deutlich mehr F\u00f6rdervolumen und Darlehensgesch\u00e4ft mit weniger Personal. Dies wurde m\u00f6glich durch eine stark gestiegene Digitalisierung unserer F\u00f6rderprozesse. Konnten 2020 nur 24 Programme digital beantragt werden, sind es heute \u00fcber 130.<\/p>\n<p>So wird F\u00f6rderung als Pars pro Toto ein Sinnbild f\u00fcr die notwendige Modernisierung unseres Landes. Digitalisierung ist jedoch nur ein Teilgarant f\u00fcr Fortschritt. Erst die Kombination aus moderner Technik, klaren Prozessen und einer Haltung, die auf Transparenz und Zusammenarbeit setzt, entfaltet echte Transformationskraft. Diese Haltung entwickeln wir weiter \u2013 in der SAB, aber auch in der Zusammenarbeit mit Ministerien, Kunden und Partnern. Es geht darum, dass wir die Art und Weise, wie wir miteinander arbeiten, neu denken. Die digitale Transformation muss in den K\u00f6pfen beginnen \u2013 sie muss ein kultureller Wandel sein.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dr. Katrin Leonhardt (rechts) mit Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum 2025. Abbildung: David Br\u00e4hler<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Verwaltung als Erm\u00f6glicherin<\/span><\/h2>\n<p>Die Pandemie war Z\u00e4sur und Katalysator zugleich. Sie hat uns gezeigt, wie verletzlich Systeme sind und wie schnell sich alles \u00e4ndern kann. Wir leben nicht mehr in einer VUCA-, sondern in einer BANIWelt: br\u00fcchig, \u00e4ngstlich, nicht-linear, unbegreiflich. In solchen Zeiten braucht es eine neue F\u00fchrungskultur. Vertrauen statt Kontrolle. Kooperation statt Silodenken. Haltung statt Formalismus. Vernetztheit statt Alleing\u00e4nge.<\/p>\n<p>In der SAB haben wir daraus Konsequenzen gezogen. Wir haben diesen Anspruch in unseren umfassenden Strategie- und Transformationsprozess von Anfang an einflie\u00dfen lassen. Wir verfolgen eine integrierte Weiterentwicklung in den drei Dimensionen Strategie, Strukturen\/Prozesse und Kultur. Iterativ, lernend, an der Wertsch\u00f6pfung orientiert, partizipativ und messbar. Dabei dauert vieles immer noch sehr lange und auch R\u00fcckschl\u00e4ge bleiben nicht aus: \u201eSometimes we win, sometimes we learn.\u201c Ich nehme wahr, wie im Kleinen noch sehr langsam, aber immerhin eine neue Vision von \u00f6ffentlicher Verwaltung entsteht. An die Stelle von Kontrollieren, Regulieren und Sanktionieren tritt immer h\u00e4ufiger Erm\u00f6glichen, Wege bereiten, partnerschaftlich unterwegs sein. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir uns noch dringlicher fragen: Bringt etwas wirklich Mehrwert und Wirkung, was ist das Ergebnis oder verwalten wir den Status quo? Diese Frage ist unbequem, aber notwendig, damit staatliche Institutionen k\u00fcnftig mehr Vertrauen schaffen, Orientierung geben und Innovationen erm\u00f6glichen. Wenn wir sie neu denken \u2013 mit klarem Kompass und echtem Gestaltungswillen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dr. Katrin Leonhardt (links) mit der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum 2025. Abbildung: David Br\u00e4hler<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ostdeutsche Perspektiven einbringen<\/span><\/h2>\n<p>Auch nach 35 Jahren sind die DDR-Pr\u00e4gung und die Wendeerfahrung Ostdeutscher regelm\u00e4\u00dfig Thema. Statistiken und Umfragen belegen unterschiedliche Entwicklungen und Wahrnehmungen zwischen Ost und West. Zahlen zeigen, dass ostdeutsche Biografien unterrepr\u00e4sentiert sind \u2013 in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft. Ich finde es gut, dass ostdeutsche Perspektiven st\u00e4rker sichtbar werden \u2013 nicht per Quote, sondern als Qualit\u00e4t. Ostdeutsche k\u00f6nnen reflektierte Erfahrungen einbringen, die heute relevant sind: Transformation, Resilienz, Neuorientierung. Die Sozialisation in unterschiedlichen Systemen, unterschiedliche Wertvorstellungen und die Umbrucherfahrungen k\u00f6nnen zur Vielfalt von Perspektiven beitragen, die unser Land weiterbringen. Ostdeutsche F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten k\u00f6nnen Br\u00fccken schlagen \u2013 zwischen alten und neuen Systemen, zwischen Verwaltung und Innovation, zwischen Vergangenheit und Zukunft.<\/p>\n<p>Ostdeutsche Regionen haben enorme Innovationsf\u00e4higkeit bewiesen. Der Umbau ganzer Wirtschaftsstrukturen, das Entstehen neuer Netzwerke, die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit weniger Mitteln mehr zu schaffen \u2013 das alles verdient mehr Sichtbarkeit. Nicht als Ostalgie, sondern als Kompetenz. Der Osten hat in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass er mit Herausforderungen nicht nur umgehen, sondern auch neue Chancen ergreifen kann.<\/p>\n<p>Ich glaube an die Kraft der Menschen vor Ort, an die Energie engagierter Personen und Institutionen, an die Wirkung klarer Entscheidungen. Ich bin zur\u00fcckgekommen, weil ich wei\u00df: Im Osten gibt es mehr als Nachwendebiografien. Es gibt Potenzial, Klarheit, Bodenhaftung. Es gibt den Wunsch, etwas zu bewegen. F\u00fchrung bedeutet f\u00fcr mich nicht, alle Antworten zu haben, sondern die richtigen Fragen zu stellen. Zukunft braucht Haltung, nicht Perfektion. Sie braucht Menschen, die Verantwortung nicht nur annehmen, sondern ausf\u00fcllen. Der Osten ist ein M\u00f6glichkeitsraum. Wer hier gestalten will, findet Resonanz. Das ist nicht immer leicht \u2013 aber es ist wertvoll.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Kommunikation auf Augenh\u00f6he: mit Vorstandsmitglied Ronald Kothe und Besch\u00e4ftigten. Abbildung: Hendrik Schmidt<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">S\u00e4chsische Aufbaubank &#8211; F\u00f6rderbank &#8211; (SAB)<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 1991<br \/>\n<strong>STANDORTE:<\/strong> Leipzig, Dresden<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE:<\/strong> 1.065<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.sab.sachsen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sab.sachsen.de<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Dr. Katrin Leonhardt<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1966\/Lieberose (Brandenburg)<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Leipzig<br \/>\n<strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Ilko-Sascha Kowalczuk: \u201eFreiheitsschock\u201c, 2024<br \/>\n<strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eDas Leben der Anderen\u201c, 2006<br \/>\n<strong>MEINE URLAUBSTIPPS:<\/strong> Schlepzig im Spreewald<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/dr-katrin-leonhardt-wurzeln-und-wandel-der-osten-bleibt-gestaltungsraum\/\">Dr. Katrin Leonhardt: Wurzeln und Wandel. Der Osten bleibt Gestaltungsraum<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der S\u00e4chsischen Aufbaubank &#8211; F\u00f6rderbank &#8211; (SAB), ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende S\u00e4chsische Aufbaubank &#8211; F\u00f6rderbank &#8211; (SAB). Abbildung: Hendrik Schmidt, SAB Das kleine St\u00e4dtchen Lieberose nah am Spreewald war in meiner Jugend in den 70er-Jahren nur einer von vielen Orten in Brandenburg. Wer hier aufwuchs und etwas erreichen wollte, musste die \u00c4rmel hochkrempeln. Meine Eltern waren Lehrer. 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