{"id":12963,"date":"2026-05-06T05:30:14","date_gmt":"2026-05-06T03:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/05\/06\/dominique-lellek-ostdeutsch-selbstbestimmt-fern-der-heimat-wurde-mir-klar-wie-viel-staerke-in-ihr-steckt\/"},"modified":"2026-05-06T05:30:14","modified_gmt":"2026-05-06T03:30:14","slug":"dominique-lellek-ostdeutsch-selbstbestimmt-fern-der-heimat-wurde-mir-klar-wie-viel-staerke-in-ihr-steckt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/05\/06\/dominique-lellek-ostdeutsch-selbstbestimmt-fern-der-heimat-wurde-mir-klar-wie-viel-staerke-in-ihr-steckt\/","title":{"rendered":"Dominique Lellek: Ostdeutsch &amp; selbstbestimmt. Fern der Heimat wurde mir klar, wie viel St\u00e4rke in ihr steckt"},"content":{"rendered":"<p><span>Dominique Lellek, Chief Marketing Officer der Alteos GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dominique Lellek, Chief Marketing Officer Alteos GmbH. Abbildung: Ben Gierig<\/p>\n<\/div>\n<p>Wenn ich an Ostdeutschland denke, denke ich an Neuanf\u00e4nge. An tief verwurzelte Geschichte. An Systemumbruch. An Menschen, die sich immer wieder neu finden mussten. An meine Heimat \u2013 die beim Aufwachsen oft schlechter geredet wurde, als sie eigentlich ist. \u201eGuck, dass du fortkommst\u201c, das haben wir oft geh\u00f6rt. Und einige von uns hat das inspiriert, wirklich fortzugehen. So wie mich.<\/p>\n<p>Ich war Quark im Schaufenster, als die Mauer fiel. Meine Kindheit verbrachte ich beh\u00fctet auf einem Bauernhof mitten in der S\u00e4chsischen Schweiz \u2013 zwischen Stall, Wald und Streuobstwiese. Heute lebe ich in Berlin, aber ich schreibe diesen Text aus einer anderen Perspektive: der des l\u00e4ndlichen Raums aus dem Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge. Geleitet von Erinnerungen und von vielen Gespr\u00e4chen mit Freunden, Familie, Menschen, die geblieben sind. Ich bin mir auch bewusst, dass eine Biografie wie die meine \u2013 mit all ihrer Freiheit und den M\u00f6glichkeiten \u2013 in der DDR nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, und ich bin den Menschen, die damals friedlich demonstriert haben, unendlich dankbar. Ich konnte frei entscheiden, was ich mit meinem Leben machen m\u00f6chte, was ein absolutes Privileg ist.<\/p>\n<p>Dennoch, die Nachwendezeit hat auch uns Nachwendekinder gepr\u00e4gt \u2013 durch die Erz\u00e4hlungen, die Ersch\u00f6pfung, die leisen Entt\u00e4uschungen, die sich mal mehr, mal weniger in den Alltag unserer Familien eingeschlichen haben. Umschulungen, Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahmen, abrupte Br\u00fcche in Lebensl\u00e4ufen \u2013 all das sp\u00fcrten wir auch als Kinder, ohne es benennen zu k\u00f6nnen. Wir sp\u00fcrten es in der Stimmung am K\u00fcchentisch, in der Unruhe, die keiner aussprach, aber alle kannten.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Auf dem Alexanderplatz, 1991. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ich wurde Ossi, als ich wegging<\/span><\/h2>\n<p>Eine ostdeutsche Identit\u00e4t spielte in meiner Kindheit keine Rolle. Zu Hause wuchs ich ohne Ostalgie auf. Dass ich offenbar \u201eanders\u201c war, wurde mir erst bewusst, als ich ging \u2013 weg vom Dorf, weg von Sachsen, hinein in eine Welt, in der meine Herkunft pl\u00f6tzlich etwas bedeutete, teils abgrenzte.<\/p>\n<p>Es waren viele kleine Erlebnisse, die sich nach und nach in mein Bewusstsein einpr\u00e4gten. Als Au-pair in den USA habe ich meinen Dialekt praktisch verschluckt. Denn ich klang einfach anders als die anderen deutschen M\u00e4dels und wurde auch etwas seltsam angeschaut.<\/p>\n<p>Eine damalige Kommilitonin aus Westdeutschland erz\u00e4hlte mir, wie \u00fcberrascht sie von ihrem Umfeld gefragt wurde, warum sie im Osten studieren m\u00f6chte. Da schreiben wir schon das Jahr 2010.<\/p>\n<p>In Chicago bekam ich meinen ersten Job bei der dortigen Auslandshandelskammer. Bei einer Feierstunde \u2013 ausgerechnet zum Tag der Deutschen Einheit \u2013 stand ich mit drei Herren im Anzug, alle etwa 50 plus, an einem der Stehtische. Wir unterhielten uns h\u00f6flich, bis die Frage kam, woher ich komme. \u201eAus Sachsen\u201c, sagte ich. Es brach schallendes Gel\u00e4chter aus, und ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie ich innerlich erstarrte. \u201eAch, \u2019n Ossi! Wahnsinn \u2013 wie kommst du denn hierher?\u201c Es klang, als w\u00e4re ich aus einer dunklen H\u00f6hle gekrochen. Sie gratulierten mir, dass ich es \u201erausgeschafft\u201c habe.<\/p>\n<p>Bis heute, \u00fcber zehn Jahre sp\u00e4ter, h\u00f6re ich immer wieder anerkennende Bemerkungen, dass man mir gar nicht anh\u00f6re, wo ich herkomme. Wann wurde das eigentlich zu einem Kompliment? \u00dcbrigens: Sobald ich die Landesgrenze \u00fcberschritten habe oder mit meinen Eltern telefoniere, spreche ich automatisch wieder im s\u00e4chsischen Dialekt.<\/p>\n<p>Diese Erlebnisse waren nicht nur individuell. Sie stehen f\u00fcr ein Gef\u00fchl, das viele von uns kennen \u2013 manchmal subtil, manchmal schmerzhaft konkret. Die unsichtbaren Wunden der Wendezeit wurden an uns weitergegeben \u2013 aber auch wir haben unsere eigenen erfahren. Ich habe acht Jahre im Ausland gelebt, war so weit weg, habe so viel erlebt und sp\u00fcre sie doch.<\/p>\n<p>Entt\u00e4uschung und Wut liegen nah beieinander \u2013 mal stumm, mal laut, oft unausgesprochen, aber gegenw\u00e4rtig. Sie zeigen sich nicht in Ausbr\u00fcchen, sondern in kleinen Gesten, langen Blicken, einem Schulterzucken. In der Hast der wirtschaftlichen Union Deutschlands wurde ganz offensichtlich vergessen, was es f\u00fcr Menschen \u2013 und f\u00fcr eine ganze Gesellschaft \u2013 bedeutet, sich komplett neu zu formen. Als k\u00f6nne man Identit\u00e4t, Erlebnisse und Erfahrungen einfach \u00fcberschreiben oder neu coden. Der gestiegene materielle Wohlstand konnte die L\u00fccke im Selbstbild nie wirklich f\u00fcllen. Was auf dem Papier besser wurde, f\u00fchlte sich f\u00fcr viele innerlich nie wirklich an wie ein Fortschritt. Lohnl\u00fccken, fehlendes Verm\u00f6gen, geringere Rentenanspr\u00fcche \u2013 der ungewollte Vergleich zwischen Ost und West dringt nicht nur in Statistiken, sondern auch in Lebensrealit\u00e4ten immer st\u00e4rker an die Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Gerade im l\u00e4ndlichen Raum herrscht seit Jahren eine l\u00e4hmende Machtlosigkeit. Arztpraxen schlie\u00dfen. Marktpl\u00e4tze ver\u00f6den. Ein Riss zieht sich durch alle Generationen, denn viele sind fortgegangen \u2013 physisch oder innerlich. Die Wege werden weiter, der Leerstand w\u00e4chst. Der Frust sitzt tief \u2013 wirtschaftlich, sozial, emotional. Wer viel arbeitet, verdient unangemessen wenig. Wer tr\u00e4umt, wird bel\u00e4chelt. Statt Hoffnung gibt es neue Regeln, Formulare, Pflichten. Und kaum jemanden, der zuh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dieses Vakuum f\u00fcllen Populisten mit einfachen Antworten und schmissigen Headlines. Doch sie liefern keine L\u00f6sungen, sondern nur mehr Wut. Sie ziehen Gr\u00e4ben \u2013 durch Familien, Freundeskreise, Gemeinden. Warum lassen wir das eigentlich unkommentiert zu?<\/p>\n<p>Das \u00f6ffentliche Narrativ \u00fcber uns verdeckt die Themen, die wir eigentlich diskutieren m\u00fcssten: Werksschlie\u00dfungen, Lehrermangel, finanzielle Ungleichheit und tiefsitzende Existenz\u00e4ngste.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Stolz wie Bolle neben dem eigenen Fortschritt Ladekran, 1995. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Stimme zeigen bedeutet Verantwortung<\/span><\/h2>\n<p>Wir sind keine Marionetten. Es ist an der Zeit, unsere Stimme zu finden \u2013 und sie auch zu nutzen. Denn ganz ehrlich: Wem \u00fcberlassen wir eigentlich gerade den Raum?<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass wir (wieder) lernen, miteinander zu sprechen. Wirklich zu sprechen. Nicht nur zu senden oder zu urteilen, sondern zuzuh\u00f6ren. Das klingt einfach \u2013 ist es aber nicht. Denn allzu oft schalten wir ab, wenn es unbequem wird. Wir drehen uns weg, rollen mit den Augen, wechseln das Thema. Vielleicht w\u00e4re es genau in diesen Momenten wichtig, stehen zu bleiben. Fragen zu stellen. Ein echtes Gespr\u00e4ch zuzulassen \u2013 auch wenn es anstrengend ist.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen uns nicht in Lager zur\u00fcckziehen. Nicht ins Schweigen. Nicht in den Zynismus. Die Verantwortung f\u00fcr das Miteinander liegt nicht nur bei \u201edenen da oben\u201c. Sie liegt auch bei uns. \u201eDie machen doch eh, was sie wollen.\u201c Diesen Satz h\u00f6re ich oft. Doch wer seine Geschichte teilt, bricht das Schweigen, schafft Sichtbarkeit \u2013 ob \u00fcber Social Media, in Leserbriefen oder bei B\u00fcrgerforen. Es braucht keine B\u00fchne, keine politische Karriere \u2013 nur den Mut, sichtbar zu werden.<\/p>\n<p>Der Protest an der Wahlurne ist der einfache Weg. Doch echte Ver\u00e4nderung beginnt fr\u00fcher: dort, wo wir einander zuh\u00f6ren, Unterschiede aushalten, Differenzen \u00fcberbr\u00fccken \u2013 und gemeinsam aktiv werden.<\/p>\n<p>Wenn etwas Neues entsteht, lasst uns mit Offenheit darauf zugehen. Nicht misstrauisch be\u00e4ugen, nicht vorschnell werten. Helft denen, die gestalten wollen, dabei erfolgreich zu sein \u2013 durch Unterst\u00fctzung, durch Mitmachen, durch Zutrauen.<\/p>\n<p>Unser Kollektiv gibt uns Macht. Es ist die Kraft der vielen, die Wandel m\u00f6glich macht \u2013 aus der Gemeinschaft heraus.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">\u00dcber f\u00fcnf Jahre in den USA gelebt und ausgerechnet dort die erste \u201eOssi-Erfahrung\u201c gemacht. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Orte der Kraft, Felder der Gestaltung<\/span><\/h2>\n<p>Lokale Initiativen st\u00e4rken: Es gibt unheimlich viele Menschen, die ehrenamtlich mit wenig Mitteln und viel Kreativit\u00e4t unglaublich viel auf die Beine stellen \u2013 Jugendklubs, Kulturinitiativen, engagierte Gruppen, die R\u00e4ume f\u00fcr Begegnung schaffen. Die finanzielle F\u00f6rderung muss verst\u00e4ndlich und zug\u00e4nglich sein. Nicht jeder, der Gutes tut, hat einen Vereinsstempel.<\/p>\n<p>Bildung als Grundlage f\u00fcr Zukunft: Wie sollen Kinder tr\u00e4umen, wenn schon vier Schulstunden am Tag ohne Ausf\u00e4lle Luxus sind? Wer auf dem Land lebt, braucht Perspektiven \u2013 nicht Personalnotstand und kilometerweite Wege. Der Zugang zu guter Bildung darf keine Frage des Wohnorts sein.<\/p>\n<p>Landwirtschaft wertsch\u00e4tzen: Wir leben mit der Natur, nicht gegen sie. Aber Auflagen und Gesetze werden oft gemacht, als wolle man Betrug verhindern, statt Erfolg zu erm\u00f6glichen. Dokumentation frisst unsere Zeit. Und die Natur h\u00e4lt sich nicht an Verwaltungsraster. Bei uns halten viele landwirtschaftliche Betriebe \u00fcber Generationen hinweg Traditionen aufrecht. Diese Arbeit verdient Vertrauen, nicht Misstrauen.<\/p>\n<p>Prestigeprojekte der Wirtschaftsf\u00f6rderung: Sie m\u00fcssen auch den l\u00e4ndlichen Raum erreichen. Wir m\u00f6chten genauso eingebunden werden in Fortschritt und Innovation. Doch die PR-Maschinerie richtet sich an die eigenen Entscheidungstr\u00e4ger \u2013 nicht an jene, die tats\u00e4chlich Chancen und Mitgestaltung brauchen. Mehr ostdeutsche Repr\u00e4sentation: \u00dcberhaupt, wir brauchen mehr Ostdeutsche in F\u00fchrungs- und Entscheidungspositionen \u2013 selbstbewusst, sichtbar, h\u00f6rbar. Kein Quoten-Ossi, kein Exot, kein Aber. Unsere Dialekte, unsere Biografien, unsere Geschichte sind kein Makel \u2013 sie sind ein Wert. Holt uns an den Tisch der Entscheidungen, gebt uns Zugang zu Netzwerken und Vitamin B.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Wanderung um Hohnstein, 2018. Die S\u00e4chsische Schweiz ist f\u00fcr Dominique Lellek einer der sch\u00f6nsten Landstriche \u00fcberhaupt. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ein Platz, der Worte tr\u00e4gt<\/span><\/h2>\n<p>W\u00e4hrend ich diese Zeilen schreibe, sitze ich auf dem Altmarkt in Dresden. Ich liebe meine Heimat und merke: Die Worte flie\u00dfen hier anders. Hier, wo Geschichte h\u00f6rbar wird.<\/p>\n<p>Ich will keine Wahrheit verk\u00fcnden \u2013 ich will den Graben ein St\u00fcck kleiner machen. Und ich denke: Vielleicht ist es genau das, was wir brauchen \u2013 Orte, an denen Worte wieder entstehen k\u00f6nnen. An denen N\u00e4he entsteht, wo sonst Distanz war.<\/p>\n<p>Mit Tr\u00e4nen in den Augen lausche ich den Glocken der Frauenkirche. Ich erinnere mich an ihren Schutthaufen \u2013 einst Symbol der Zerst\u00f6rung. Heute steht sie wieder: stark, bestimmt, un\u00fcbersehbar.<\/p>\n<p>Genau das w\u00fcnsche ich mir f\u00fcr Ostdeutschland: Dass wir aufstehen. Nicht trotzig, nicht angepasst \u2013 sondern aufrecht. Mit Stolz auf das, was war, mit Mut f\u00fcr das, was kommt. Mit dem Bewusstsein, dass wir viel erlebt, viel getragen und viel aufgebaut haben \u2013 oft leise, oft \u00fcbersehen, aber niemals bedeutungslos.<\/p>\n<p>Mit Stolz auf die Transformation der letzten 35 Jahre. Mit Mut zur Eigenst\u00e4ndigkeit. Mit Lust auf Gestaltung.<\/p>\n<p>Lasst uns laut sein. Nicht, um zu \u00fcbert\u00f6nen, sondern um geh\u00f6rt zu werden. Nicht gegen andere, sondern f\u00fcr das, was uns wichtig ist.<\/p>\n<p>Damit die Zukunft nicht \u00fcber uns hinwegrollt \u2013 sondern von uns mitgestaltet wird. Selbstbestimmt. Gemeinsam. Jetzt.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Blick aus dem Kinderzimmer in den Garten, dem R\u00fcckzugsort der Oma, 2024. Sie war eine der st\u00e4rksten Frauen, die Dominique Lellek kennt. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Dominique Lellek<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEBOREN:<\/strong> 1990\/Sebnitz<br \/>\n<strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Berlin<br \/>\n<strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Juli Zeh: \u201e\u00dcber Menschen\u201c, 2021<br \/>\n<strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eIn einem Land, das es nicht mehr gibt\u201c, 2022<br \/>\n<strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> Burg Hohnstein<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/dominique-lellek-ostdeutsch-selbstbestimmt-fern-der-heimat-wurde-mir-klar-wie-viel-staerke-in-ihr-steckt\/\">Dominique Lellek: Ostdeutsch &amp; selbstbestimmt. Fern der Heimat wurde mir klar, wie viel St\u00e4rke in ihr steckt<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dominique Lellek, Chief Marketing Officer der Alteos GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Dominique Lellek, Chief Marketing Officer Alteos GmbH. Abbildung: Ben Gierig Wenn ich an Ostdeutschland denke, denke ich an Neuanf\u00e4nge. An tief verwurzelte Geschichte. An Systemumbruch. An Menschen, die sich immer wieder neu finden mussten. An meine Heimat \u2013 die beim Aufwachsen oft schlechter geredet wurde, als sie eigentlich ist. \u201eGuck, dass du fortkommst\u201c, das haben wir oft geh\u00f6rt. 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