{"id":12959,"date":"2026-04-15T05:30:48","date_gmt":"2026-04-15T03:30:48","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/04\/15\/tobias-kremkau-luxus-der-leere-realitaet-der-verantwortung\/"},"modified":"2026-04-15T05:30:48","modified_gmt":"2026-04-15T03:30:48","slug":"tobias-kremkau-luxus-der-leere-realitaet-der-verantwortung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/04\/15\/tobias-kremkau-luxus-der-leere-realitaet-der-verantwortung\/","title":{"rendered":"Tobias Kremkau: Luxus der Leere. Realit\u00e4t der Verantwortung"},"content":{"rendered":"<p><span>Tobias Kremkau, Kreisvorsitzender von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Altmark und Berater f\u00fcr die CoWorkLand e.G., ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Tobias Kremkau, Kreisvorsitzender B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Altmark, Berater f\u00fcr die CoWorkLand e.G. Abbildung: Ruben Engel<\/p>\n<\/div>\n<p>Wer \u00fcber politische Arbeit in Ostdeutschland spricht, denkt meist an Wahlergebnisse, an Polarisierung, an die Rolle der AfD. Selten richtet sich der Blick auf die Strukturen, die Tag f\u00fcr Tag demokratische Arbeit unter schwierigsten Bedingungen leisten \u2013 auf die kleinen Kreisverb\u00e4nde der demokratischen Parteien in l\u00e4ndlichen Regionen Ostdeutschlands.<\/p>\n<p>Ich selbst bin Teil eines solchen Kreisverbands in der Altmark, einer d\u00fcnn besiedelten Region im Norden von Sachsen-Anhalt, und wei\u00df: Demokratische Arbeit hier drau\u00dfen ist kein Selbstl\u00e4ufer, sondern eine t\u00e4gliche Herausforderung \u2013 und genau genommen gar nicht mehr im eigentlichen Sinne m\u00f6glich. Deshalb m\u00fcssen wir neue Wege suchen, um politisch wirken zu k\u00f6nnen. Vor drei Jahren bin ich von Berlin-Friedrichshain in die Hansestadt Stendal gezogen und der (politische) Kulturschock h\u00e4tte kaum gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eben noch war ich eines von mehreren Hundert Mitgliedern in einem Kreisverband, der nicht auf mein Engagement angewiesen war. Nun war ich einer von rund 70 Mitgliedern auf einer Fl\u00e4che, die doppelt so gro\u00df ist wie das Saarland.<\/p>\n<p>Und ich war eine von gerade einmal vier Personen, die zur n\u00e4chsten Mitgliederversammlung erschienen, auf der der neue Kreisvorstand gew\u00e4hlt werden sollte. Eine Wahl war unter diesen Umst\u00e4nden nicht m\u00f6glich. Der Verband stand kurz vor der Aufl\u00f6sung \u2013 was bedeutet h\u00e4tte, dass die politische Arbeit meiner Partei in dieser Region wohl f\u00fcr lange Zeit zum Erliegen gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Spontan erkl\u00e4rte ich mich bereit, Verantwortung zu \u00fcbernehmen: im Vorstand mitzuarbeiten, den anstehenden Europa- und Kommunalwahlkampf zu organisieren und die Parteiarbeit sowie das Mitgliederengagement wiederzubeleben. Hier, anders als in Berlin, kam es unmittelbar auf mein pers\u00f6nliches Engagement an. Zwar verf\u00fcgen wir inzwischen wieder \u00fcber einen gew\u00e4hlten Kreisvorstand und erleben einen erfreulichen Zuwachs an engagierten Mitgliedern, doch die strukturellen Herausforderungen bleiben gewaltig.<\/p>\n<p><span><strong>Es braucht eine grundlegende Entlastung der Kommunen und eine \u00fcberf\u00e4llige Staatsreform.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Fl\u00e4che, Vereinzelung und Integration<\/span><\/h2>\n<p>L\u00e4ndliche Kreisverb\u00e4nde \u2013 und das gilt nicht nur f\u00fcr meine Partei \u2013 k\u00e4mpfen mit geografischen und demografischen Bedingungen, die politische Arbeit erschweren. Die Wege zwischen Mitgliedern sind lang, der \u00d6PNV ausged\u00fcnnt und digitale Kommunikation ist kein vollwertiger Ersatz, wenn der pers\u00f6nliche Austausch fehlt. Die geringe Bev\u00f6lkerungsdichte spiegelt sich in kleinen Mitgliederzahlen wider. Wer sich engagiert, tr\u00e4gt oft \u00fcberproportional viel Verantwortung und ist selten ersetzbar.<\/p>\n<p>Hinzu kommt ein Ph\u00e4nomen, das vielleicht meiner Partei in besonderem Ma\u00dfe eigen ist: Der \u00fcberwiegende Teil unserer Mitglieder \u2013 und nahezu alle Neumitglieder der letzten Jahre \u2013 sind Zugezogene, h\u00e4ufig westdeutsch sozialisiert. Das bringt durchaus Vorteile mit sich: Sie tragen ein anderes, oft selbstverst\u00e4ndliches Bild unserer Partei in sich. Doch gleichzeitig fehlt es ihnen meist an gewachsenen lokalen Netzwerken und tiefen biografischen Bez\u00fcgen zur Region.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt zu einem Paradox: Viele Menschen in der Altmark haben eine Meinung zu uns \u2013 h\u00e4ufig gepr\u00e4gt von medialen Narrativen \u2013, doch kaum jemand kennt ein Mitglied pers\u00f6nlich. Unsere Mitglieder wiederum suchen in der Partei nicht nur politische Mitgestaltung, sondern auch Anschluss, Orientierung, ein soziales Netz in einer f\u00fcr sie neuen Umgebung. Das weckt neue Erwartungen an die Parteiarbeit \u2013 sie wird zur Integrationsaufgabe im besten Sinne.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Pendleraktion \u201eZuh\u00f6ren\u201c: mit den Leuten ins Gespr\u00e4ch kommen. Abbildung: privat\/Tobias Kremkau<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ehrenamt unter Druck<\/span><\/h2>\n<p>Hinzu tritt eine strukturelle \u00dcberforderung: Ohne hauptamtliche Unterst\u00fctzung, ohne Gesch\u00e4ftsstellen oder angestelltes Personal schultern wenige Engagierte die gesamte politische Infrastruktur \u2013 von Organisation und Kommunikation \u00fcber Veranstaltungen bis hin zu Wahlk\u00e4mpfen. Viele dieser Aktiven sind im fortgeschrittenen Alter; j\u00fcngere Menschen fehlen. Sie zieht es \u2013 aus nachvollziehbaren Gr\u00fcnden \u2013 in die St\u00e4dte. Wer in der Region bleibt, ist meist bereits stark eingespannt, sei es beruflich, famili\u00e4r oder beides. Das ehrenamtliche Engagement, das die demokratische Arbeit vor Ort \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht, wird so zur dauerhaften Belastung.<\/p>\n<p>Gleichzeitig schreitet ein besorgniserregender gesellschaftlicher Wandel voran: Der sp\u00fcrbare Rechtsruck und die zunehmenden Anfeindungen gegen\u00fcber ehrenamtlich Engagierten, die sich f\u00fcr unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetzen, schrecken immer mehr Menschen ab. Viele ziehen sich ins Private zur\u00fcck und w\u00fcnschen sich dies als unpolitischen Raum. Politik soll drau\u00dfen bleiben: aus den Vereinen, von den Esstischen, aus den Skatrunden.<\/p>\n<p>Doch wir leben in einer Parteiendemokratie. Es ist elementar f\u00fcr das Funktionieren unseres Gemeinwesens, dass sich Menschen in Parteien engagieren und \u00fcber sie in die R\u00e4te und Parlamente auf allen Ebenen hineinwirken. In Ostdeutschland jedoch wirkt das historisch belastete Verh\u00e4ltnis zu Parteien und politischem Engagement fort \u2013 versch\u00e4rft durch die fortschreitende Radikalisierung der politischen Rechten. Dies f\u00fchrt zu einer Atmosph\u00e4re der Abschreckung, die unser demokratisches Fundament ins Wanken bringt.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Flyer verteilen: mit Hilfe vom Nachwuchs. Abbildung: privat\/Tobias Kremkau<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Sichtbar bleiben \u2013 ohne B\u00fchne<\/span><\/h2>\n<p>Ein weiteres strukturelles Problem liegt in der \u00f6ffentlichen Sichtbarkeit. In einer Region mit lediglich zwei Tageszeitungen und geringem medialen Interesse an politischen Themen jenseits der gro\u00dfen Schlagzeilen ist es schwer, \u00fcberhaupt Geh\u00f6r zu finden. Soziale Medien bieten zwar theoretisch alternative Kan\u00e4le \u2013 doch in der Praxis sto\u00dfen sie rasch an ihre Grenzen: mangelhafte Netzabdeckung, geringe Reichweiten und digitale Unsicherheit erschweren die Kommunikation zus\u00e4tzlich. Oft ist nicht einmal klar, wer die Zielgruppe ist und wof\u00fcr wir eigentlich kommunizieren. Strategische \u00d6ffentlichkeitsarbeit wird unter solchen Voraussetzungen zur Herausforderung.<\/p>\n<p>Empfehlungen, auf Plattformen wie Tiktok zu setzen, laufen in einer d\u00fcnn besiedelten Region mit einer \u00fcberalterten Bev\u00f6lkerung ins Leere. Und wir m\u00fcssen uns \u2013 bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr moderne Wahlkampfformate \u2013 nicht mit dem neuesten Trend-Tanz blamieren, nur um Parteifreunden in Stuttgart, D\u00fcsseldorf oder Hamburg zu gefallen. Solche Aktionen m\u00f6gen anderswo sinnvoll sein, sie tragen jedoch kaum dazu bei, unsere Pr\u00e4senz und unser Ansehen vor Ort zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Immerhin leisten wir uns \u2013 im Gegensatz zu vielen anderen Kreisverb\u00e4nden \u2013 noch eine eigene Gesch\u00e4ftsstelle. Auf \u00fcber 4.500 km2 macht das immerhin zwei Fensterscheiben eines ehemaligen Ladengesch\u00e4fts mit unserem Logo sichtbar. Eine Teilzeitstelle mit zehn Wochenstunden k\u00f6nnen wir uns allerdings nur dank einer F\u00f6rderung unseres Bundesverbandes leisten.<\/p>\n<p>Dass progressiver Politik im l\u00e4ndlichen Osten mit Skepsis begegnet wird, ist kein Geheimnis. In vielen Regionen sitzen tief verwurzelte Ressentiments gegen \u201edie da oben\u201c, gegen Ver\u00e4nderung, gegen gr\u00fcne Ideen. Wer sich \u00f6ffentlich positioniert, setzt sich Anfeindungen aus. Die Dominanz rechter Diskurse pr\u00e4gt zunehmend das gesellschaftliche Klima \u2013 sie erschwert nicht nur die politische Arbeit, sondern macht sie mitunter auch riskant.<\/p>\n<p>Und doch erf\u00fcllen gerade kleine Kreisverb\u00e4nde eine unverzichtbare Funktion: Sie sichern demokratische Pr\u00e4senz \u2013 oft als einzig sichtbare Alternative zu autorit\u00e4ren und populistischen Kr\u00e4ften. Wir schaffen R\u00e4ume f\u00fcr Austausch und Begegnung, engagieren uns in B\u00fcrgerinitiativen, wirken in Gemeinder\u00e4ten mit und bringen lokale Perspektiven in politische Debatten ein: etwa zu Mobilit\u00e4t, Landwirtschaft, Daseinsvorsorge oder der Energiewende.<\/p>\n<p>Dabei geht es nicht um Dauerpr\u00e4senz oder Lautst\u00e4rke, sondern um Verl\u00e4sslichkeit. Um die leisen Stimmen, die nicht verstummen. Um Orte, an denen Menschen zusammenkommen und gemeinsam \u00fcberlegen, wie ein gutes Zusammenleben gelingen kann \u2013 auf dem Land, mit all seinen Besonderheiten und Herausforderungen. Deshalb lohnt es sich weiterhin, sich in einer demokratischen Partei zu engagieren. Aber wir m\u00fcssen politische Arbeit neu denken.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Werben f\u00fcr ein Miteinander in der Altmark und dem Jerichower Land. Abbildung: privat\/Tobias Kremkau<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Was sich \u00e4ndern muss<\/span><\/h2>\n<p>Aus meinen bisherigen Erfahrungen lassen sich einige grundlegende Einsichten ableiten.<\/p>\n<p>Erstens: Kreisverb\u00e4nde im l\u00e4ndlichen Raum brauchen gezielte, dauerhafte Unterst\u00fctzung durch ihre Bundes- und Landesverb\u00e4nde \u2013 personell, finanziell und organisatorisch. Ohne diese strukturelle R\u00fcckendeckung bleibt das Engagement Einzelner \u00fcberlastet und auf Dauer kaum tragf\u00e4hig. In den Parteizentralen muss ankommen, dass sich die politische Realit\u00e4t nicht allein nach der Zahl der Stimmen bemisst. Wer den l\u00e4ndlichen Raum nur als zahlenm\u00e4\u00dfig schwachen Wahlkreis betrachtet, verkennt seine Bedeutung f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn wenn Regionen aus dem demokratischen Konsens kippen, hilft keine progressive Mehrheit in der n\u00e4chsten Gro\u00dfstadt \u2013 dann bricht das Fundament unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p>Zweitens: Der l\u00e4ndliche Raum darf nicht l\u00e4nger nur mitgedacht werden \u2013 er muss als gleichwertiger politischer Gestaltungsraum anerkannt werden. Mit eigenen Herausforderungen, aber auch mit eigenem Potenzial. Es reicht nicht, von der Landeshauptstadt aus mit der Gie\u00dfkanne \u00fcber F\u00f6rderprogramme zu handeln. Es braucht echte Beteiligung, echte Gestaltungshoheit. Menschen vor Ort m\u00fcssen selbst entscheiden k\u00f6nnen, was gef\u00f6rdert wird und wie.<\/p>\n<p>Drittens: Wer demokratische Verankerung fl\u00e4chendeckend sichern will, muss dort investieren, wo es unbequem, kleinteilig und wenig prestigetr\u00e4chtig ist. Das hei\u00dft: in Strukturen, die heute zu oft auf Verschlei\u00df laufen. Doch daf\u00fcr braucht es mehr als wohlmeinende Sonntagsreden \u2013 es braucht eine grundlegende Entlastung der Kommunen und nicht weniger als eine \u00fcberf\u00e4llige Staatsreform. Denn \u2013 und hier spannt sich der Bogen vom kleinen, \u00fcberlasteten Kreisverband bis hin zur Bundesrepublik \u2013 unser demokratisches Fundament br\u00f6ckelt. Und das beginnt ganz unten, auf kommunaler Ebene.<\/p>\n<p>Der viel zitierte \u201eLuxus der Leere\u201c ist dabei keine romantische Kulisse, sondern eine widerspr\u00fcchliche Realit\u00e4t. Sie bietet Freiraum f\u00fcr neue Ideen, f\u00fcr ein anderes Miteinander. Aber sie verlangt auch Verantwortung: f\u00fcr Zugeh\u00f6rigkeit, Beteiligung, Vertrauen \u2013 die Grundpfeiler einer lebendigen Demokratie.<\/p>\n<p>Diesen Raum d\u00fcrfen wir nicht den Lautesten und Radikalsten \u00fcberlassen. Sondern wir m\u00fcssen diejenigen st\u00e4rken, die bereit sind, ihn gemeinsam mit anderen zu gestalten \u2013 verl\u00e4sslich, empathisch, demokratisch.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Wahlkampf: Wenige Schultern tragen viel. Abbildung: privat\/Tobias Kremkau<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Tobias Kremkau<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1985\/Magdeburg<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Magdeburg<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Christian Bangel: \u201eOder Florida\u201c, 2017<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eZwei zu eins\u201c, 2024<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP: <\/strong><\/span>K\u00fchlungsborn, Mecklenburg-Vorpommern<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/tobias-kremkau-luxus-der-leere-realitaet-der-verantwortung\/\">Tobias Kremkau: Luxus der Leere. Realit\u00e4t der Verantwortung<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias Kremkau, Kreisvorsitzender von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Altmark und Berater f\u00fcr die CoWorkLand e.G., ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Tobias Kremkau, Kreisvorsitzender B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Altmark, Berater f\u00fcr die CoWorkLand e.G. Abbildung: Ruben Engel Wer \u00fcber politische Arbeit in Ostdeutschland spricht, denkt meist an Wahlergebnisse, an Polarisierung, an die Rolle der AfD. 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