{"id":12955,"date":"2026-04-08T05:30:45","date_gmt":"2026-04-08T03:30:45","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/04\/08\/janka-kreissl-ich-glaube-an-nichts-wie-der-osten-mich-radikalisiert-hat-und-der-westen-auch\/"},"modified":"2026-04-08T05:30:45","modified_gmt":"2026-04-08T03:30:45","slug":"janka-kreissl-ich-glaube-an-nichts-wie-der-osten-mich-radikalisiert-hat-und-der-westen-auch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/04\/08\/janka-kreissl-ich-glaube-an-nichts-wie-der-osten-mich-radikalisiert-hat-und-der-westen-auch\/","title":{"rendered":"Janka Krei\u00dfl: Ich glaube an nichts. Wie der Osten mich radikalisiert hat \u2013 und der Westen auch"},"content":{"rendered":"<p>Janka Krei\u00dfl, Partnerin bei der Dunkelblau GmbH &amp; Co KG, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Janka Krei\u00dfl, Partnerin Dunkelblau GmbH &amp; Co KG. Abbildung: Noa Marie Sandke<\/p>\n<\/div>\n<p>Ich glaube an nichts. Nicht an Gott, nicht an einen Staat, nicht daran, dass Dinge so bleiben wie sie sind. Ich wuchs auf in einem Land, das mir per Pioniergebot verordnete, Freundschaft mit den Kindern der Sowjetunion zu halten, Sport zu treiben und \u00fcberall t\u00fcchtig mitzuhelfen. In einer Region, die von Bergen, Sperrzonen und einer Mauer begrenzt war. In einer Familie, in der mein Verst\u00e4ndnis von Religion darin bestand, dass die Nachbarstochter zu Weihnachten eben in die Kirche ging und ich nicht.<\/p>\n<p>Als ich 13 wurde, spielte ich mit Freundinnen in meinem Kinderzimmer das Spiel, bei dem man eine Sechs w\u00fcrfeln, dann schnell M\u00fctze und Handschuhe anziehen, eine in Zeitung verpackte Schokolade auspacken und mit Besteck zerschneiden musste. Im Wohnzimmer sa\u00dfen die Erwachsenen zusammen und stie\u00dfen auf meinen Geburtstag an. Der Fernseher lief, und irgendwann kam jemand herein und sagte: \u201eDie Grenzen sind offen.\u201c Mir war das egal, ich hatte ein Pferdebuch geschenkt bekommen und Jeans aus einem Westpaket. In den n\u00e4chsten Tagen fehlten Sch\u00fcler in meiner Klasse: Ihre Familien waren direkt losgefahren, ein paar Kilometer weiter, in den Westen.<\/p>\n<p>Bis wir die Grenze das erste Mal \u00fcberquerten, dauerte es noch zwei, drei Wochen. \u201eWoher sollen wir wissen, dass die nicht einfach wieder zumachen?\u201c, fragten sich meine Eltern und z\u00f6gerten. Im Vergleich dazu kam der Westen relativ schnell zu uns. Autos mit bayerischen Kennzeichen holperten \u00fcber die Hauptstra\u00dfe unserer Kleinstadt, wir Jugendlichen hatten Langeweile und sahen sie uns an. Durch die Fenster wurden uns Bananen, Kulis und CDU-Aufkleber gereicht.<\/p>\n<p><span><strong>Die erfolgreichste Geschichte ist die, die Widerspr\u00fcche aush\u00e4lt. Die verl\u00e4sslichste Gewissheit ist, dass es immer irgendwie weitergehen wird.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Mauer weg, Staat weg, Orientierung weg<\/span><\/h2>\n<p>Meine Eltern erhielten ihren ersten Betr\u00fcger-Brief \u2013 sie h\u00e4tten 10.000 Mark gewonnen \u2013 und luden die ganze Nachbarschaft zum Feiern ein. Irgendwann kamen immer mehr solcher Briefe und sie begriffen, dass sie nichts gewonnen hatten. Ich hingegen sp\u00fcrte, dass so manche Erwachsenen um mich herum gerade einiges verloren: das gewohnte Leben, wie es mal gewesen war. Die Hoffnung, dass Dinge anders bzw. besser w\u00fcrden. Das Vertrauen in den \u201egoldenen Westen\u201c, der viele von ihnen erst mal ganz sch\u00f6n verarschte.<\/p>\n<p>Meine Freunde und ich wurschtelten uns so durch. Wir suchten nach unseren eigenen Erkl\u00e4rungen und Wegen in die Zukunft \u2013 zwischen Kollektiven, die auseinanderbrachen und \u00fcberforderten Erwachsenen, die selbst nach Orientierung rangen. Kaum jemand konnte uns erkl\u00e4ren, wie das Neue einzuordnen w\u00e4re, wie es weitergehen w\u00fcrde, was nun klug oder angebracht sei. Die meisten Gro\u00dfeltern, Eltern oder Lehrer wussten es vermutlich selbst nicht genau. Gewohnte Alltagsstrukturen gerieten durcheinander, Autorit\u00e4ten gingen verloren, einen Ersatz gab es nicht. F\u00fcr den Staat DDR waren Wende und Wiedervereinigung der Endpunkt seiner Geschichte \u2013 f\u00fcr seine B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein Anfang in einem neuen Land.<\/p>\n<p>Irgendwann sehr viel sp\u00e4ter zeichnete ein Psychotherapeut mir daraus ein Bild: Aus einem Hafen, der in Windeseile abgerissen wurde, steuerten wir mit einem Boot, das nur aus dem Allern\u00f6tigsten bestand, auf ein Ziel zu, von dem wir keine Ahnung hatten, wie es aussehen sollte. Nicht mal wussten, wo und wie es existiert.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">9. November 1989: Tag des Mauerfalls \u2013 der 13. Geburtstag. Im Kinderzimmer erfuhr das historische Ereignis wenig Beachtung. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Auf der Suche nach Heimat<\/span><\/h2>\n<p>\u201eDie ganze Welt ist voll von Sachen und es ist wirklich n\u00f6tig, dass jemand sie findet\u201c, lie\u00df Astrid Lindgren meine Kindheitsheldin Pippi Langstrumpf sagen \u2013 und ich glaubte und glaube ihr mit jeder Faser meines Herzens. Ich habe in meinem Leben viele Steine umgedreht in der Hoffnung, zu finden \u2013 auch solche, die besser liegen geblieben w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Als junge Erwachsene war ich st\u00e4ndig auf Reisen, oft au\u00dferhalb meiner Komfortzone und immer mit Anlauf ins Unbekannte. Ich f\u00fchlte mich rastlos und stets auf der Suche \u2013 nach irgendeinem Leuchtturm, an dem ich mich ausrichten konnte, nach Ankommen und Heimat. Irgendwann wurde mir klar, dass ich diese Heimat in mir finden musste \u2013 und dass sie nicht aus einem Ort bestehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Vieles \u00fcber mich, meine ostdeutsche Herkunft und Identit\u00e4t habe ich in der Ferne erfahren, im Austausch mit anderen. Beim Auslandssemester in Wales, wo ich bei einem iranischen Pizzab\u00e4cker arbeitete, der ein gro\u00dfer Fan von \u201ethe communism\u201c war und mich mit Fragen zu volkseigenen Betrieben und Pionierorganisation l\u00f6cherte. Beim Work and Travel in Australien, wo ich am Lagerfeuer Diskussionen mit K\u00f6lnern f\u00fchrte, die die ganze Welt bereist hatten, aber noch nie in Berlin, Weimar oder Dresden waren. Im Kino in Sydney, wo ich 2004 bei \u201eGoodbye Lenin\u201c in Tr\u00e4nen ausbrach, 15 Jahre nach dem Mauerfall-Kindergeburtstag, weil das Gef\u00fchl von Verlust und Verlorensein mich pl\u00f6tzlich \u00fcberw\u00e4ltigte. Auf dem Kreuzfahrtschiff, wo ich drei Jahre lang arbeitete \u2013 gemeinsam mit vielen anderen Menschen aus der ganzen Welt, die ihre Familie auf Zeit irgendwo auf den Ozeanen hatten und f\u00fcr die Entwurzelung auch Freiheit bedeutete. Und in Bayern, wo ich dachte, ich k\u00f6nne durch Events f\u00fcr Ossis und Einheimische ein besseres Verst\u00e4ndnis schaffen f\u00fcr uns \u201eZugereiste\u201c aus den neuen Bundesl\u00e4ndern. \u201eVon denen haben wir schon genug hier\u201c, h\u00f6rte ich mal, als ich Werbung f\u00fcr meine Ostpartys machte. \u201eAch so, du bist auch von dr\u00fcben. Sprichst ja aber gar kein S\u00e4chsisch.\u201c<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">1991: Jugendweihe \u2013 mit einem Kleid aus dem Ausverkauf der \u201eJugendmode\u201c und der ersten Dauerwelle. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<p>Im wei\u00df-blauen Teil Westdeutschlands sp\u00fcrte ich \u00fcberdeutlich, wie sehr ich mich im Denken und Handeln von anderen in meiner Altersklasse dort unterscheide. Schon allein deshalb, weil ich mich nicht auf ein famili\u00e4res Sicherheitsnetz aus Wohneigentum und Erbkapital verlassen konnte, sondern mir meine Existenzgrundlage und alles dar\u00fcber hinaus selbst erarbeiten und erk\u00e4mpfen musste und muss. Mir wurde zudem klar, wie fremd mir Eliten sind, wie wenig mir an Macht und Einfluss liegt: Ich will nicht aufsteigen um des sozialen Status willen. Auch wenn es eine logische Folge h\u00e4tte sein k\u00f6nnen: Dass in meiner Pubert\u00e4t fast alle stabilisierenden Strukturen weggebrochen waren, f\u00fchrte bei mir eben nicht zu einer individualisierten Einzelk\u00e4mpfermentalit\u00e4t. Stattdessen l\u00f6ste es eine noch st\u00e4rkere Ausrichtung auf gemeinschaftliches Vorankommen aus. Ich ertappe mich oft dabei, dass ich in Begegnungen und Gespr\u00e4chen das Gemeinsame suche und nach einem wirklichen Miteinander strebe. Das Bestreben, solidarisch zu handeln, ist tief in mir verankert. Vielleicht wurzelt es in der Timurhilfe, den Pioniernachmittagen, dem Kollektivgedanken \u2013 auch wenn dieses Wir eingebettet war in ein autorit\u00e4res System, aus dem so mancher heute die w\u00fctenden und abschottenden Elemente weitertr\u00e4gt.<\/p>\n<p>In Bayern eckte ich mit meiner Art, Dinge hartn\u00e4ckig zu hinterfragen und etablierte Hierarchien und Autorit\u00e4ten nicht als gesetzt zu respektieren, h\u00e4ufig an. Es wurde selten direkt kommuniziert, und doch habe ich immer sehr genau gesp\u00fcrt, wann eine Grenze erreicht war, ab der ein Weiterkommen als \u201eOssi\u201c nahezu unm\u00f6glich war. Wo die gl\u00e4serne Decke erreicht war; wo der innere Kreis, der sich vermeintlich nach au\u00dfen ge\u00f6ffnet hatte, die Reihen wieder schloss. Und mit jedem Mal, mit dem ich mich gegen diese Mauern stemmte, verlor ich ein bisschen mehr an Kraft \u2013 und auch an Willen. 2020 beschloss ich, wieder dorthin zu gehen, wo noch nicht alles festgelegt ist. Wo man Dinge nicht einfach tut, weil man das \u201eschon immer so\u201c gemacht hat. Wo eine gewisse Unvollkommenheit noch mehr Gestaltungsspielraum l\u00e4sst.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2009: Ostpartys in Augsburg \u2013 \u00fcber 450 G\u00e4ste feierten, die dpa berichtete \u00fcber das \u201eau\u00dfergew\u00f6hnliche Event\u201c in Bayern. Abbildung: dpa<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Sicher ist nichts<\/span><\/h2>\n<p>Ich wollte zur\u00fcck in den Osten \u2013 mit all seinen Vorzeigest\u00e4dten und vergessenen Orten, seinen Herausforderungen und Erfolgen. Seit vier Jahren lebe ich nun wieder in Leipzig, und alles daran f\u00fchlt sich richtig und gut an. Es verschafft mir ein Gef\u00fchl von Leichtigkeit und Unbeschwertheit, dass ich mich hier im Osten nicht so oft erkl\u00e4ren muss. Weil die Menschen in meinem Umfeld und Alter \u00e4hnliche Erfahrungen gemacht haben, sich unsere Biografien und deren Br\u00fcche oft gleichen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2015: Offizierin auf dem Kreuzfahrtschiff \u2013 auf hoher See mit Crew-Mitgliedern aus 45 Nationen. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<p>Offenbar brauche ich es, dass die Dinge im Wandel sind, selbst wenn dieser oft schmerzhaft ist: Beruflich habe ich mich auf den Bereich Krisenkommunikation und -management spezialisiert \u2013 eine durchaus passende Entwicklung angesichts meines bisherigen Lebensweges: Gemeinsam mit meinem Team unterst\u00fctze ich Organisationen dabei, sich auf Ausnahmesituationen vorzubereiten und diese durch kluge Entscheidungen und professionelle Kommunikation zu meistern. Nicht selten begleite ich hierbei Menschen, f\u00fcr die sich pl\u00f6tzlich alles im Umbruch befindet. In Zeiten, in denen Orientierung fehlt und Vertrauen br\u00f6ckelt, gibt es oftmals keine perfekten Antworten, gut gemeinte Ratschl\u00e4ge helfen oft nicht. Was aber hilft, sind Empathie und Haltung, Loyalit\u00e4t und Solidarit\u00e4t. Klare Worte, die sagen, was ist \u2013 und was nicht. Die beste Art der Kommunikation in Zeiten der Krise ist die, die verbindet. Die erfolgreichste Geschichte ist die, die Widerspr\u00fcche aush\u00e4lt. Die verl\u00e4sslichste Gewissheit ist, dass es immer irgendwie weitergehen wird.<\/p>\n<p>So oft schon habe ich miterlebt, wie von heute auf morgen alles anders war: nach dem Mauerfall 1989, w\u00e4hrend der Coronalockdowns, als ich 2024 meine ukrainische Brieffreundin mit ihren Kindern in Leipzig betreute, in meinem Job als Krisenmanagerin. All diese Erlebnisse haben mir eines immer wieder gezeigt: Von heute auf morgen kann die Wucht der Ver\u00e4nderung Grundfesten ins Wanken bringen und Sichergeglaubtes mit sich rei\u00dfen. Strukturen sind nicht unverr\u00fcckbar, Systeme bestehen nicht f\u00fcr immer. Ob das gut ist oder besser, schlechter oder anders \u2013 das stellt sich oft erst sp\u00e4ter heraus.<\/p>\n<p>Ich glaube an nichts. Und an alles.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">2025: Vortrag zu Krisenkommunikation \u2013 Bew\u00e4ltigung von Cyber-Angriffen, Restrukturierungen, Produktr\u00fcckrufen etc. Abbildung: itiso GmbH<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Dunkelblau GmbH &amp; Co. KG<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 2012<br \/>\n<strong>STANDORT:<\/strong> Leipzig<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE:<\/strong> 10<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/dunkelblau.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dunkelblau.com<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Janka Krei\u00dfl<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1976\/Sonneberg<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Leipzig<br \/>\n<strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Daniel Schulz: \u201eWir waren wie Br\u00fcder\u201c, 2022<br \/>\n<strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eMit der Faust in die Welt schlagen\u201c, 2025<br \/>\n<strong>MEINE URLAUBSTIPPS:<\/strong> Steinach im Th\u00fcringer Wald, Dahlener Heide, G\u00f6rlitz<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/janka-kreissl-ich-glaube-an-nichts-wie-der-osten-mich-radikalisiert-hat-und-der-westen-auch\/\">Janka Krei\u00dfl: Ich glaube an nichts. Wie der Osten mich radikalisiert hat \u2013 und der Westen auch<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Janka Krei\u00dfl, Partnerin bei der Dunkelblau GmbH &amp; Co KG, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Janka Krei\u00dfl, Partnerin Dunkelblau GmbH &amp; Co KG. Abbildung: Noa Marie Sandke Ich glaube an nichts. Nicht an Gott, nicht an einen Staat, nicht daran, dass Dinge so bleiben wie sie sind. Ich wuchs auf in einem Land, das mir per Pioniergebot verordnete, Freundschaft mit den Kindern der Sowjetunion zu halten, Sport zu treiben und \u00fcberall t\u00fcchtig mitzuhelfen. In einer Region, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":12956,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12955"}],"collection":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12955"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12955\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12956"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}