{"id":12931,"date":"2026-02-04T06:30:22","date_gmt":"2026-02-04T05:30:22","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/02\/04\/stanley-fuls-alte-neue-potenziale-eisenhuettenstadt-als-prototyp-einer-neuen-generation-von-mittelstaedten\/"},"modified":"2026-02-04T06:30:22","modified_gmt":"2026-02-04T05:30:22","slug":"stanley-fuls-alte-neue-potenziale-eisenhuettenstadt-als-prototyp-einer-neuen-generation-von-mittelstaedten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/02\/04\/stanley-fuls-alte-neue-potenziale-eisenhuettenstadt-als-prototyp-einer-neuen-generation-von-mittelstaedten\/","title":{"rendered":"Stanley Fuls: Alte, neue Potenziale. Eisenh\u00fcttenstadt als Prototyp einer neuen Generation von Mittelst\u00e4dten"},"content":{"rendered":"<p><span>Stanley Fuls, Vorstandsvorsitzender der Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Stanley Fuls, Vorstandsvorsitzender Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG. Abbildung: Maja Kempe<\/p>\n<\/div>\n<p>Ich glaube, ich bin am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Und ich glaube auch, dass es gut ist, dass ich als Westdeutscher im Osten bin. Wobei das meiner Meinung nach inzwischen auch egal ist. Wichtig ist, dass Impulse von au\u00dfen kommen und Menschen andere Sichtweisen sch\u00e4tzen und akzeptieren lernen und sich nicht mehr hinter Vorurteilen \u00e0 la Ost und West verstecken.<\/p>\n<p><span><strong>Ich glaube, ich bin am richtigen Ort zur richtigen Zeit.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Mein Leben ver\u00e4ndert sich 2011<\/span><\/h2>\n<p>2011 kauften meine Frau und ich einen alten Hof in Brandenburg, da wir vor allem an den Wochenenden aus Berlin-Mitte \u201eraus aufs Land\u201c wollten. Wir sanierten die Geb\u00e4ude auch dank uns bis dahin unbekannter Unterst\u00fctzungsformen wie Nachbarschaftshilfe und Subbotnik St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck und aus dem Wochenenddomizil wurde Heimat. Im Sommer 2018 zogen wir schlie\u00dflich in ein Dorf mit circa 180 Einwohnern s\u00fcd\u00f6stlich von Beeskow.<\/p>\n<p>Gleichzeitig begann ich nach Stationen im B\u00fcro von Norman Foster, in der Selbstst\u00e4ndigkeit und bei der Sparda-Bank Berlin eG als \u201eAmtsleiter f\u00fcr Infrastruktur und Geb\u00e4udemanagement\u201c im Landkreis Oder-Spree. Nachdem ich in einem weltweit agierenden B\u00fcro den Beruf des Architekten \u201evon der Pike auf\u201c und im eigenen B\u00fcro sowie bei einer Genossenschaftsbank unternehmerisches Denken gelernt hatte, folgte nun mit Verwaltung im l\u00e4ndlichen Raum der n\u00e4chste Schritt auf dem Weg zum Vorstand einer Wohnungsbaugenossenschaft in Eisenh\u00fcttenstadt.<\/p>\n<p>Das Amt war f\u00fcr alle Verwaltungsbauten, weiterf\u00fchrenden und F\u00f6rderschulen sowie die Kreisstra\u00dfen im Landkreis verantwortlich. Eine Kollegin organisierte kurz nach meinem Beginn eine Tour zu den Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Schulen und so kam ich im Alter von 46 Jahren als Berliner Architekt zum ersten Mal in die erste sozialistische Planstadt und Deutschlands gr\u00f6\u00dftes Fl\u00e4chendenkmal. Ich war begeistert, sch\u00e4mte mich aber auch ein wenig, dass ich die Stadt nicht vorher besucht hatte.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Der R\u00fcckbau der drei Hochh\u00e4user An der Mittelschleuse mit 165 Wohnungen beginnt in K\u00fcrze. Abbildung: Maja Kempe<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Eisenh\u00fcttenstadt ver\u00e4ndert sich<\/span><\/h2>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt lebten in der Stadt circa 24.500 Einwohner. Kurz vor dem Mauerfall hatte Eisenh\u00fcttenstadt \u00fcber 53.000 Einwohner und sieben Wohnkomplexe \u2013 ein achter war in Planung. Heute gibt es den siebenten Wohnkomplex nicht mehr und die Stadt schrumpft weiter.<\/p>\n<p>F\u00fcr etwas weniger als die H\u00e4lfte der Einwohner stellt die Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG (EWG), die ich seit November 2023 als einer von zwei Vorst\u00e4nden leite, mit ihren 60 Mitarbeitenden circa 4.800 Wohnungen zur Verf\u00fcgung. 1,5 Stunden \u00f6stlich von Berlin und 45 Minuten von Cottbus entfernt planen wir aktuell den Abriss von \u00fcber 200 Wohnungen und wenn die schlimmsten Prognosen eintreten, wohnen 2035 nur noch circa 18.500 Menschen in Eisenh\u00fcttenstadt und der R\u00fcckbau weiterer 2.000 Wohnungen st\u00fcnde an.<\/p>\n<p>Eisenh\u00fcttenstadt \u2013 von den Bewohnern liebevoll \u201eH\u00fctte\u201c genannt \u2013 spielte bis Ende der 1980er-Jahre in der Champions League der DDR. Das Stahlwerk war Wachstumsmotor und mit jeder neuen Ausbaustufe wuchs auch die Stadt. H\u00fctte liegt landschaftlich reizvoll zwischen Oder und Schlaubetal, hat viel Gr\u00fcn und Wasser und die Versorgung mit Lebensmitteln, Wohnungen und Fernw\u00e4rme als Abfallprodukt aus der Stahlproduktion funktionierte. Die Menschen waren zufrieden.<\/p>\n<p>Eisenh\u00fcttenstadts Wachstum wurde durch Zuzug realisiert und so h\u00f6rt man noch heute h\u00e4ufig bei den \u00c4lteren s\u00e4chsische oder th\u00fcringische Dialekte. Menschen, die nach H\u00fctte kamen, waren im besten Arbeitsalter, die Stadt war jung. Es gab zahlreiche Vereine, viel Kunst im \u00f6ffentlichen Raum, ein Theater, ein Krankenhaus und jeder Wohnkomplex hatte Kitas, Schulen, Dienstleistungs- und Handelseinrichtungen sowie eine Vielzahl von Spielpl\u00e4tzen f\u00fcr den Nachwuchs.<\/p>\n<p>Von einem Tag auf den anderen \u00e4nderte sich mit der Wende alles und was gut war, wurde schlecht. Massenweise verlie\u00dfen vor allem die jungen Menschen ihre Heimat \u2013 das Stahlwerk verlor circa 13.000 seiner ehemals \u00fcber 16.000 Arbeitnehmer. Insbesondere die Kinder zogen nach der Wende weg, die Eltern blieben und wurden \u00e4lter. Heute verwahrlosen die Spielpl\u00e4tze und Kinderl\u00e4rm wird als st\u00f6rend empfunden. Das Durchschnittsalter liegt inzwischen f\u00fcnf Jahre \u00fcber dem Bundesdurchschnitt und in manchen Wohnkomplexen bei fast 59 Jahren. Die Geb\u00e4ude \u2013 ehemals f\u00fcr eine junge, arbeitende Bev\u00f6lkerung errichtet \u2013 haben \u00fcberwiegend keine Aufz\u00fcge, sind nicht barrierefrei und die Grundrisse zu uniform. In einigen Stra\u00dfenz\u00fcgen liegt der Leerstand bereits bei \u00fcber 25 Prozent und wir k\u00f6nnen zusehen, wie sich die H\u00e4user \u201evon oben\u201c leerziehen. Die Stadt passt nicht mehr zu ihren Bewohnern und bauliche Anpassungen sind mit den Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Mieten und den aktuellen Baupreisen und Zinsen nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die EWG wurde am 24. Mai 1954 als AWG (Arbeiter-Wohnungsbau- Genossenschaft) J. W. Stalin gegr\u00fcndet. 1990 erfolgte die Umbenennung in Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG. Damals hatte diese 7.437 Mitglieder, fast ebenso viele Wohnungen und rund 170 Mitarbeitende. Sie ist eine von zwei Wohnungsbauunternehmen in H\u00fctte. Wie auch in anderen ostdeutschen St\u00e4dten nicht un\u00fcblich, gibt es die \u201ekommunale GmbH\u201c und die Genossenschaft. Die st\u00e4dtische Geb\u00e4udewirtschaft hat ihre Wohnungen vor allem im Fl\u00e4chendenkmal im Zentrum, die EWG hat die meisten Wohnungen in den nicht denkmalgesch\u00fctzten Wohnkomplexen 5 und 6. Obwohl wir prinzipiell konkurrierende Unternehmen sind, eint uns doch die Sorge um und die Verantwortung f\u00fcr die Stadt und so arbeiten wir kontinuierlich und gemeinsam mit der Stadtverwaltung am Stadtumbaukonzept und der kommunalen W\u00e4rmeplanung.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Zwischenstopp am Glasmosaik \u201eWeltall \u2013 Erde \u2013 Mensch\u201c w\u00e4hrend einer Radtour mit dem Fotografen Martin Maleschka. Abbildung: Sascha Wechsung<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Gr\u00fcner Wasserstoff als Rettung?<\/span><\/h2>\n<p>Eisenh\u00fcttenstadt hat allein durch das Stahlwerk mehr als genug Abw\u00e4rme und ein W\u00e4rmenetz aus der Errichtungszeit, sodass \u2013 die W\u00e4rmeerzeugung mit CO2-neutralen Energietr\u00e4gern vorausgesetzt \u2013 eine klimaneutrale Stadt m\u00f6glich erscheint. Es erscheint sogar m\u00f6glich, die Abw\u00e4rme in Fernk\u00fchle umzuwandeln und so den immer hei\u00dfer werdenden Sommern entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte das der Wendepunkt in der Abw\u00e4rtsspirale sein? Eine nachhaltige Planstadt 2.0 mit kompaktem Geschosswohnungsbau, mit Glasfaseranschluss im Gr\u00fcnen am Wasser, 90 Minuten von Berlin entfernt? Ich glaube ja.<\/p>\n<p>Ich glaube aber auch, dass den Menschen die Identifikation mit der Stadt und dem Werk abhandengekommen ist, und daher w\u00e4re es umso wichtiger, dass die Transformation zum Gr\u00fcnen Stahl gel\u00e4nge, da so die \u201ealte DNA\u201c wiederbelebt und die Einwohner wieder mit Stolz auf ihre Stadt blicken k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Stahlwerk hat eine ebenso wechselvolle Geschichte wie Eisenh\u00fcttenstadt selbst. Vor 75 Jahren als H\u00fcttenwerk Hermann Matern gegr\u00fcndet, nach dem Fall der Mauer in die EKO Stahl AG umfirmiert und 1994 von der Treuhand verkauft, firmiert das Unternehmen nach einer fast klassischen Nachwendeentwicklung heute als ArcelorMittal Eisenh\u00fcttenstadt. Das Werk war das gr\u00f6\u00dfte Metallurgiekombinat der DDR und die Hoch\u00f6fen wurden sukzessive um ein Kaltwalzwerk, ein Konverter-Stahlwerk, diverse Veredlungsanlagen und nach der Wende um ein Warmwalzwerk erg\u00e4nzt. Heute stellt das EKO, wie es in der Stadt noch immer genannt wird, Flachstahlprodukte f\u00fcr Autos, Haushaltsger\u00e4te und Produkte f\u00fcr die Bauindustrie her. Die Produktion ist energieintensiv, st\u00f6\u00dft viel CO2 aus, versorgt aber auch noch immer knapp 10.000 und somit zwei Drittel aller Wohnungen mit W\u00e4rme.<\/p>\n<p>Seit Mai 2024 liegt ein F\u00f6rderbescheid zur Dekarbonisierung von Anlagen in Bremen und Eisenh\u00fcttenstadt in H\u00f6he von 1,3 Milliarden Euro vor. So k\u00f6nnte der Hochofen in Eisenh\u00fcttenstadt durch einen Elektrolichtbogenofen und eine Direktreduktionsanlage ersetzt werden, die perspektivisch mit gr\u00fcnem Wasserstoff betrieben werden sollen. Da die Gesamtinvestition aber mit circa 2,5 Milliarden Euro veranschlagt wird, steht die finale Entscheidung zur Umsetzung noch aus.<\/p>\n<p>Die Stadt sollte aber nicht die Fehler aus der Gr\u00fcndungszeit wiederholen und alles auf eine Karte setzen. Es bedarf weiterer Branchen und vor allem auch Bildungseinrichtungen und Zuzug und daher einer gr\u00f6\u00dferen Bekanntheit der Stadt.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Balkontheater im Sommer 2024 An der Holzwolle. Abbildung: Martin Maleschka<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Utopia \u2013 Ein Plan f\u00fcr eine Planstadt<\/span><\/h2>\n<p>Seit gut einem Jahr laden wir Menschen zum Radfahren nach Eisenh\u00fcttenstadt ein, um ihnen die Stadt zu zeigen. Wir fangen unsere Besichtigungstour am gro\u00dfen Stadtmodell im Rathaus an und fahren dann \u201ein geschichtlich korrekter Reihenfolge\u201c vier bis f\u00fcnf Stunden durch die Wohnkomplexe. Die Teilnehmenden, viele sind zum ersten Mal zu Besuch, haben sich die Stadt h\u00e4ufig anders vorgestellt. Ich glaube, dass die meisten an eine \u201ePlattenstadt\u201c gedacht haben und sie das Fl\u00e4chendenkmal, aber auch die st\u00e4dtebauliche Finesse und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit des f\u00fcnften und sechsten Wohnkomplexes \u00fcberraschen. Alle Teilnehmenden sehen immer das enorme Potenzial.<\/p>\n<p>H\u00fctte bietet enorm viel: Platz zum Experimentieren, Gr\u00fcn und Wasser zur Erholung inner- und au\u00dferhalb der Stadt, g\u00fcnstige Mieten mit einer potenziell klimaneutralen Heizungs- und Stromversorgung sowie die N\u00e4he zu Berlin, zur Lausitz und zu Polen. Es bietet Arbeitspl\u00e4tze in einer vorhandenen Infrastruktur mit Schulen, Krankenhaus, Theater und vielem mehr und k\u00f6nnte somit ein Prototyp einer neuen Generation von nachhaltigen Mittelst\u00e4dten zwischen Metropolen und dem l\u00e4ndlichen Raum werden.<\/p>\n<p>Wir haben die Potenziale in eine Ausstellung \u00fcberf\u00fchrt, die wir im letzten Jahr anl\u00e4sslich unseres 70. Geburtstags organisiert haben. \u201eUtopia \u2013 ein Plan f\u00fcr eine Planstadt\u201c zeigt eine Vielzahl von Ideen, die wir gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden aus und au\u00dferhalb von H\u00fctte entwickelt haben. Einige davon w\u00fcrden wir in den n\u00e4chsten Jahren gerne in die Umsetzung bringen. Wir m\u00f6chten unseren Bestand energetisch und barrierefrei sanieren und neue Wohnformen testen. Wir m\u00f6chten gro\u00dfformatige Kunst und Kultur nach Eisenh\u00fcttenstadt bringen und Kooperationen mit Hochschulen eingehen, um junge, kreative Menschen f\u00fcr die Stadt zu begeistern. Wir m\u00f6chten neue Begegnungsorte und Quartierszentren er\u00f6ffnen und uns \u2013 unserer Gesch\u00e4ftsform Genossenschaft verpflichtet \u2013 um alle Altersschichten und Einwohner in Eisenh\u00fcttenstadt k\u00fcmmern. Unsere Vision f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre lautet daher auch \u201eWir arbeiten gemeinschaftsorientiert und sind Impulsgeber f\u00fcr Wohnen, Netzwerk, Kultur und Leben in der Stadt.\u201c Und wenn sich noch weitere Personen dieser Vision anschlie\u00dfen, dann gilt:<\/p>\n<p>Denke ich an Eisenh\u00fcttenstadt, denke ich optimistisch in die Zukunft.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber Eisenh\u00fcttenstadt mit Fl\u00e4chendenkmal und Stahlwerk. Abbildung: Martin Maleschka<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 1954\/Eisenh\u00fcttenstadt<br \/>\n<strong>STANDORTE:<\/strong> Eisenh\u00fcttenstadt<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE:<\/strong> 60<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.ewg-besser-wohnen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ewg-besser-wohnen.de<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Stanley Fuls<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1972\/Berlin<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Friedland<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Juli Zeh: \u201e\u00dcber Menschen\u201c, 2021<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eDas Leben der Anderen\u201c, 2006<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> Spreewald bei Leipe<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/stanley-fuls-alte-neue-potenziale-eisenhuettenstadt-als-prototyp-einer-neuen-generation-von-mittelstaedten\/\">Stanley Fuls: Alte, neue Potenziale. Eisenh\u00fcttenstadt als Prototyp einer neuen Generation von Mittelst\u00e4dten<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stanley Fuls, Vorstandsvorsitzender der Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Stanley Fuls, Vorstandsvorsitzender Eisenh\u00fcttenst\u00e4dter Wohnungsbaugenossenschaft eG. Abbildung: Maja Kempe Ich glaube, ich bin am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Und ich glaube auch, dass es gut ist, dass ich als Westdeutscher im Osten bin. Wobei das meiner Meinung nach inzwischen auch egal ist. 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