{"id":12929,"date":"2026-01-28T06:30:02","date_gmt":"2026-01-28T05:30:02","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/01\/28\/frederik-fischer-kleinstadtentwicklung-schluss-mit-dem-warten-auf-den-weissen-ritter\/"},"modified":"2026-01-28T06:30:02","modified_gmt":"2026-01-28T05:30:02","slug":"frederik-fischer-kleinstadtentwicklung-schluss-mit-dem-warten-auf-den-weissen-ritter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/01\/28\/frederik-fischer-kleinstadtentwicklung-schluss-mit-dem-warten-auf-den-weissen-ritter\/","title":{"rendered":"Frederik Fischer: Kleinstadtentwicklung. Schluss mit dem Warten auf den wei\u00dfen Ritter"},"content":{"rendered":"<p><span>Frederik Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Neulandia, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Frederik Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Neulandia. Abbildung: Manuela Clemens<\/p>\n<\/div>\n<p>Wer sich im l\u00e4ndlichen Ostdeutschland bewegt, hat sicher schon mal von ihm geh\u00f6rt: dem Wei\u00dfen Ritter. So werden Investoren, Konzerne oder Bundespolitiker genannt, die durch die Lande ziehen und eine rosige Zukunft verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>Meistens sah diese Zukunft so aus, dass sich ein gro\u00dfer Betrieb ansiedeln und zahlreiche Industriearbeitspl\u00e4tze zur\u00fcckbringen sollte. Etwa zwei Jahrzehnte lang wurde diesen Blendern vertraut. Zu gro\u00df war die Sehnsucht, die Narben der schmerzhaften Nachwendezeit heilen zu lassen.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich wurden die Versprechen an einigen Orten eingel\u00f6st. In Brandenburg steht heute eine der gr\u00f6\u00dften Produktionsst\u00e4tten von Tesla. In Sachsen ist ein hochinnovatives \u00d6kosystem rund um die Halbleiter-Industrie entstanden. Die Arbeitslosigkeit ist als Problem nahezu verschwunden. Aber bereits die havarierte Intel-Ansiedlung in Magdeburg verhagelt die aufkeimende Aufbruchstimmung direkt wieder.<\/p>\n<p>Die Hoffnung, durch Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr mehr Zufriedenheit und Demokratiebegeisterung zu sorgen, kann ohnehin als fehlgeleitet bezeichnet werden. Die AfD erzielte auch in Orten mit brummender Wirtschaft und niedriger Arbeitslosigkeit sehr hohe Zustimmungswerte.<\/p>\n<p>Die M\u00e4r vom Wei\u00dfen Ritter hat aber noch einen ganz anderen Geburtsfehler: Sie vermittelt den Eindruck, dass es den gro\u00dfen Investitionsschub von au\u00dfen braucht f\u00fcr Fortschritt und Wohlstand.<\/p>\n<p>Mit der Arbeit von Neulandia setze ich mich f\u00fcr das Gegenteil ein: Selbstwirksamkeit durch soziale Innovation. Soziale Innovationen k\u00f6nnen wunderbar mit technologischen Innovationen einhergehen. Entscheidend ist aber stets der Mensch, nicht die Maschine.<\/p>\n<p>Ein Bereich, der dringend verbesserungsw\u00fcrdig ist, ist die Wohnraumversorgung. Die Gro\u00dfst\u00e4dte platzen aus allen N\u00e4hten, w\u00e4hrend gleichzeitig viele l\u00e4ndliche Regionen immer weiter schrumpfen.<\/p>\n<p>Es ist dabei ein Trugschluss, dass diese Wanderung ausschlie\u00dflich Ausdruck pers\u00f6nlicher Pr\u00e4ferenzen ist. Auch vor der Coronapandemie zeichneten Umfragen (unter anderem von Kantar) ein ganz anderes Bild: Nur eine Minderheit m\u00f6chte tats\u00e4chlich mitten im Trubel wohnen. Die meisten Menschen geben als bevorzugten Wohnort Kleinst\u00e4dte, D\u00f6rfer oder den Stadtrand an.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung f\u00fcr diesen offensichtlichen Widerspruch? Angst vor sozialer Isolation. Selbst die Menschen, die zumindest teilweise ortsunabh\u00e4ngig arbeiten k\u00f6nnen, bleiben \u00fcberwiegend in der Gro\u00dfstadt, weil sie Angst davor haben, im l\u00e4ndlichen Ostdeutschland nicht akzeptiert zu werden. Diese Angst ist nicht unbegr\u00fcndet. Tats\u00e4chlich ist es nicht leicht, ohne pers\u00f6nliche Bez\u00fcge zu einem Ort direkt einen neuen Freundeskreis zu finden. Die zahlreichen Neubaugebiete mit ihren Fertigh\u00e4usern erschweren das Ankommen zus\u00e4tzlich. Von der heimischen Hecke am Ortsrand ist es ein weiter Weg in die Mitte der Gesellschaft.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Luftbild der KoDorf-Baustelle. Abbildung: Uwe Manteuffel<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ein neues Dorf entsteht<\/span><\/h2>\n<p>So entstand die Idee des KoDorfs. Das KoDorf besteht aus einer Vielzahl \u00f6kologisch gebauter Kleinh\u00e4user und gro\u00dfer Gemeinschaftsfl\u00e4chen mit Coworking, Kultur und Gastronomie. KoD\u00f6rfer werden genossenschaftlich betrieben. Ihre Infrastruktur steht allen Menschen in der Region offen.<\/p>\n<p>Durch diese zeitgem\u00e4\u00dfe Wohnform k\u00f6nnen Gro\u00dfst\u00e4dter den Neuanfang auf dem Land als Teil einer Gruppe Gleichgesinnter wagen. Durch die Zurverf\u00fcgungstellung der geteilten Infrastruktur wiederum werden Br\u00fccken gebaut in die lokale Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die mediale Resonanz auf die Idee war gut, aber ohne die Unterst\u00fctzung von Thomas Kralinski, damals der erste Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Digitalisierung in Brandenburg, w\u00e4re die Idee wohl eine Idee geblieben.<\/p>\n<p>Er lud mich in die Landesvertretung ein und er\u00f6ffnete das Gespr\u00e4ch mit dem Victor-Hugo-Zitat: \u201eNichts ist so m\u00e4chtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.\u201c Diese Zukunftszuversicht und Macher- Mentalit\u00e4t begegnet mir immer wieder auf meinen Reisen durch das l\u00e4ndliche Ostdeutschland. So auch im brandenburgischen Wiesenburg, wo in diesen Tagen nach vielen Jahren Vorbereitung das erste KoDorf gebaut wird. Das Quartier entsteht auf dem Gel\u00e4nde eines S\u00e4gewerks, das nach der Wende abgewickelt wurde. Das gro\u00dfe Backsteingeb\u00e4ude bleibt erhalten und wird umgenutzt als zentraler Begegnungs- und Veranstaltungsort der Region.<\/p>\n<p>\u00dcber 100 Menschen werden ab Ende des Jahres einziehen. Viele von ihnen engagieren sich schon seit Jahren in der Region. Das perfekte Beispiel f\u00fcr eine gelungene Kooperation zwischen Wiesenburgern und dem KoDorf ist die Bahnhofsgenossenschaft. Gegr\u00fcndet von einigen engagierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern konnte die Genossenschaft das leer stehende Bahnhofsgeb\u00e4ude retten und in eine gemeinwohlorientierte Nutzung \u00fcberf\u00fchren. Die Genossenschaft empfand den Betrieb des Geb\u00e4udes aber \u00fcber die Jahre zunehmend als Last und war daher froh, als mehrere KoD\u00f6rfler Mitglieder wurden und sich engagierten.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Neulandia-Projekte in Deutschland. Abbildung: agmm Architekten + Stadtplaner<\/p>\n<\/div>\n<p>Inzwischen ist eine KoD\u00f6rferlin Vorstand der Genossenschaft und das Bahnhofsgeb\u00e4ude fester Bestandteil der Pl\u00e4ne f\u00fcr die Belebung des ganzen Bahnhofquartiers, zu dem dann auch das KoDorf geh\u00f6ren wird.<\/p>\n<p>Aufmerksam wurden wir auf die Region durch das benachbarte Coconat, dem ersten l\u00e4ndlichen Coworking-Space in Deutschland. Auf das Coconat und uns folgten zahlreiche weitere Initiativen und Wohnprojekte. Heute ist die Region einer der zentralen Innovationshotspots in Brandenburg. Entgegen allen Trends hat Wiesenburg inzwischen die Schrumpfung gestoppt und stellt sich wieder auf Wachstum ein.<\/p>\n<p>M\u00f6glich gemacht hat diese Entwicklungen kein Wei\u00dfer Ritter, der auch in dieser Region zuvor schon h\u00e4ufiger gesichtet wurde, sondern das kleinteilige Engagement vieler Menschen vor Ort. Denn auch das erlebe ich immer wieder in Ostdeutschland: Die engagierten Macher gibt es \u00fcberall. Sie brauchen manchmal nur etwas zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung, damit eine nachhaltige Aufbruchstimmung entsteht.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung hat zudem mehr wirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung in die Region gebracht als so manche Gro\u00dfansiedlung. Die Investitionen und F\u00f6rdermittel, die durch die verschiedenen Initiativen in die Region geflossen sind, \u00fcbersteigen selbst vorsichtig gerechnet deutlich die 50-Millionen-Euro-Grenze \u2013 dabei stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung, die in den kommenden Jahren noch weiter an Fahrt aufnehmen wird.<\/p>\n<p>Auch mit einem weiteren unserer \u201eProdukte\u201c erleben wir ein hochdynamisches Ostdeutschland: dem Summer of Pioneers.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Seit 2019: der Summer of Pioneers. Abbildung: Neulandia<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Vom Wendeverlierer zum Sehnsuchtsort<\/span><\/h2>\n<p>Auf Vermittlung des Staatssekret\u00e4rs Thomas Kralinski und unterst\u00fctzt durch die Wirtschaftsf\u00f6rderung des Landes Brandenburg setzten wir in Wittenberge 2019 den ersten Summer of Pioneers durch. Die Idee: Wir bieten 20 Kreativen und Digitalnomaden ein Rundum-sorglos-Paket bestehend aus m\u00f6blierten Wohnungen und einem kostenlosen Platz im Coworking-Space. Als Gegenleistung bringen sich die Pioniere mit ihren Talenten und Netzwerken f\u00fcr die Menschen vor Ort ein.<\/p>\n<p>Was als Experiment begann, wurde zur Initialz\u00fcndung f\u00fcr die Stadt und brach direkt mehrere Rekorde. Einer davon: Die Umsetzungsgeschwindigkeit der Verwaltung. Im Februar entstand die Idee. Im Juli zogen 20 Pioniere ein. In nur vier Monaten k\u00fcmmerte sich das B\u00fcndnis aus Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaft und Wirtschaftsf\u00f6rderung um F\u00f6rderantr\u00e4ge, die Renovierung der Pionierwohnungen und die Einrichtung des Coworking- Spaces (zusammen mit der Coworkland-Genossenschaft). Wir wiederum arbeiteten das Konzept aus, organisierten das Bewerbungsverfahren und k\u00fcmmerten uns um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Die M\u00fchen sollten sich bezahlt machen. Mit der gro\u00dfen Resonanz auf den Summer of Pioneers begann ein neues Kapitel in der Stadtentwicklung. So berichtet Martin Hahn, Leiter des Bauamts und einer der zentralen Organisatoren des Summer of Pioneers, von einem \u201eunerwartet gro\u00dfen Impact\u201c des Projekts in der Stadt und der weiteren Region. Hier ein paar Beispiele f\u00fcr die bleibende Wirkung des Summer of Pioneers:<\/p>\n<p>Mit dem Stadtsalon Safari ist im Zentrum der Stadt ein gemeinn\u00fctziger Veranstaltungsort entstanden, wo zum Beispiel Lesungen, Konzerte, Reparaturcaf\u00e9s, Kinovorf\u00fchrungen, Puppenspiele und Bierverkostungen stattfinden. Ausgezeichnet mit dem Bundespreis Koop.Stadt (Nationale Stadtentwicklungspolitik).<br \/>\nDas dschungle bureau hat sich in Wittenberge als Agentur f\u00fcr Raum- und Stadtentwicklung etabliert und schon mehrere erfolgreiche Projekte in der Stadt durchgef\u00fchrt \u2013 unter anderem die \u00fcberregional beachtete Kunstresidenz \u201eKunstrausch\u201c.<br \/>\nDie elblandwerker haben sich nach dem Ende des Summer of Pioneers als Kooperative gegr\u00fcndet, um die Willkommenskultur in der Region aufrecht zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Gemeinschaft umfasst inzwischen rund 400 Mitglieder, betreibt zwei G\u00e4stewohnungen und k\u00fcmmert sich um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr Wittenberge.<br \/>\nMit PopUp Prignitz ist durch Neuland21 eine Plattform f\u00fcr die Nach- und Zwischennutzung von Leerstand entstanden.<br \/>\nNicht zuletzt aufgrund des Summer of Pioneers und der zahlreichen Folgeprojekte hat Wittenberge den Zuschlag f\u00fcr den Sitz der Kleinstadtakademie erhalten. Das BMWSB f\u00f6rdert bis 2030 mit zehn Millionen Euro den Aufbau eines Kompetenzzentrums f\u00fcr die Entwicklung von Kleinst\u00e4dten.<br \/>\nWittenberge ist 2023 erstmals seit der Wende wieder gewachsen.<br \/>\nF\u00f6rdermittel in H\u00f6he von rund drei Millionen Euro aus verschiedenen T\u00f6pfen sind f\u00fcr unmittelbare Folgeprojekte des Summer of Pioneers nach Wittenberge geflossen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Eine Beteiligungsbude. Abbildung: Neulandia<\/p>\n<\/div>\n<p>Insgesamt sind \u00fcber 20 Millionen Euro in Form von Privatinvestitionen und F\u00f6rdermitteln in die Stadt geflossen, die direkt mit dem Summer of Pioneers in Verbindung stehen.<\/p>\n<p>Wittenberge und Wiesenburg belegen, dass es keine Wei\u00dfen Ritter und gro\u00dfe Industrieansiedlungen braucht f\u00fcr eine neue Aufbruchstimmung. Ein kleinteiliger, aber auch deutlich nachhaltigerer Aufschwung l\u00e4sst sich erzielen durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Sozialunternehmen, Zivilgesellschaft und \u00f6ffentlicher Verwaltung.<\/p>\n<p>Das Beste: Die Menschen vor Ort k\u00f6nnen durch jeden Erfolg neues Selbstbewusstsein schaffen in dem Wissen: Es war eben kein Wei\u00dfer Ritter, der die Rettung brachte. Es waren sie selbst.<\/p>\n<p>Und auch f\u00fcr mich pers\u00f6nlich haben die mutigen Macher in Ostdeutschland ein kleines Wunder m\u00f6glich gemacht: den beruflichen Neustart als Kleinstadtentwickler. Nach unserem Start in Brandenburg sind wir inzwischen bundesweit und sogar in der Schweiz aktiv \u2013 eine Erfolgsgeschichte made in Ostdeutschland.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Pioniere an ihrem Marktstand. Abbildung: Neulandia<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Frederik Fischer<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1981\/Dachau<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Berlin<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Christian Gesellmann, Josa Mania-Schlegel: \u201eOstdeutschland verstehen\u201c, 2019<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN DOKUTIPP:<\/strong> \u201eAbgeschrieben? \u2013 Der Osten in den Medien\u201c, 2025 <\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> Dessau<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/frederik-fischer-kleinstadtentwicklung-schluss-mit-dem-warten-auf-den-weissen-ritter\/\">Frederik Fischer: Kleinstadtentwicklung. Schluss mit dem Warten auf den wei\u00dfen Ritter<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frederik Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Neulandia, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Frederik Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Neulandia. Abbildung: Manuela Clemens Wer sich im l\u00e4ndlichen Ostdeutschland bewegt, hat sicher schon mal von ihm geh\u00f6rt: dem Wei\u00dfen Ritter. So werden Investoren, Konzerne oder Bundespolitiker genannt, die durch die Lande ziehen und eine rosige Zukunft verk\u00fcnden. Meistens sah diese Zukunft so aus, dass sich ein gro\u00dfer Betrieb ansiedeln und zahlreiche Industriearbeitspl\u00e4tze zur\u00fcckbringen sollte. 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