{"id":12917,"date":"2026-01-14T06:30:04","date_gmt":"2026-01-14T05:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/01\/14\/beate-victoria-ermisch-der-osten-in-mir-warum-herkunft-nicht-automatisch-identitaet-formt\/"},"modified":"2026-01-14T06:30:04","modified_gmt":"2026-01-14T05:30:04","slug":"beate-victoria-ermisch-der-osten-in-mir-warum-herkunft-nicht-automatisch-identitaet-formt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2026\/01\/14\/beate-victoria-ermisch-der-osten-in-mir-warum-herkunft-nicht-automatisch-identitaet-formt\/","title":{"rendered":"Beate-Victoria Ermisch: Der Osten in mir. Warum Herkunft nicht automatisch Identit\u00e4t formt"},"content":{"rendered":"<p>Beate-Victoria Ermisch, Gr\u00fcnderin, Gesellschafterin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der ibe Ermisch GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Beate-Victoria Ermisch, Gr\u00fcnderin, Gesellschafterin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der ibe Ermisch GmbH. Abbildung: Nancy Glor<\/p>\n<\/div>\n<p>Wenn ich an Ostdeutschland denke, denke ich an etwas, das ich \u201eOst- Genialit\u00e4t\u201c nenne. Es ist die F\u00e4higkeit, aus wenig viel zu machen, es ist Improvisationstalent, Pragmatismus und Bodenst\u00e4ndigkeit. Menschen, die anpacken, die nicht aufgeben, Menschen, die zusammenhalten. Doch ich denke auch an ein tiefes systemisches Misstrauen gegen\u00fcber Eliten, Medien und Institutionen \u2013 ein Erbe, das bis heute wirkt.<\/p>\n<p>Ich wurde 1974 in Sachsen geboren. Doch meine kulturelle Identit\u00e4t liegt nicht dort. Meine famili\u00e4ren Wurzeln sind nicht s\u00e4chsisch. Meine Mutter wurde 1942 in Niederschlesien geboren und siedelte mit ihren Eltern ein paar Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland um. Die Mutter meines Vaters stammt aus einem nieders\u00e4chsischen Adelsgeschlecht. Ihr Umzug nach Sachsen geschah unfreiwillig \u2013 der Liebe wegen. In meiner Familie spielte der Verlust von Heimat stets eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Bei uns zu Hause lebten wir sehr zur\u00fcckgezogen. Die eigene Geschichte und die dort verankerten Traditionen wurden hochgehalten. In unserer Familie wurden christliche und b\u00fcrgerliche Werte wie Anstand und Pflichtgef\u00fchl beschworen. Bildung hatte oberste Priorit\u00e4t. Auch auf Kunst und Kultur wurde viel Wert gelegt. Der Alltag im Sozialismus wurde als Last empfunden.<\/p>\n<p>Alles, was \u201etypisch ostdeutsch\u201c war, wurde bewusst gemieden. Ich war nie im Kindergarten, nicht im Hort, nicht bei den Ferienspielen und ich kannte keinen Sandmann oder Pittiplatsch. Die klassische ostdeutsche Schlagermusik wurde eben so wenig geh\u00f6rt wie die Erzgebirgs-Weihnacht. Ich war zu DDR-Zeiten auch nie an der Ostsee. Unsere Urlaube f\u00fchrten in die Tatra oder an den Balaton. Ich f\u00fchlte mich meinen unerreichbaren Verwandten in D\u00fcsseldorf, Bamberg und Frankfurt\/Main n\u00e4her als den Nachbarn vor Ort. Folgerichtig wurde ich von meinem Umfeld als sonderbar und exotisch wahrgenommen. Wer in der sozialistischen Herde nicht mitlief, kam nicht gut an.<\/p>\n<p>Dennoch sind in meiner Pr\u00e4gung auch typisch ostdeutsche Verhaltensweisen verankert. Ich bin beispielsweise nicht an klassische Rollenmuster gebunden, weil die Berufst\u00e4tigkeit von Frauen in Ostdeutschland selbstverst\u00e4ndlich war. Es ist f\u00fcr mich ebenso selbstverst\u00e4ndlich, dass sich Kinder und Karriere nicht ausschlie\u00dfen. Auch habe ich Improvisationstalent und bin pragmatisch.<\/p>\n<p><span><strong>Ich bin im Osten geboren. Aber ich war nie nur ostdeutsch. Darin liegt mein Beitrag zur Einheit.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Die Wiedervereinigung<\/span><\/h2>\n<p>Die Wende war politisch ein Erfolg, doch menschlich blieb sie unvollendet. F\u00fcr mich und meine Familie war sie eine Befreiung. Der ersehnte Westen war endlich zug\u00e4nglich. Ich musste keinen Ausreiseantrag stellen, konnte reisen und meine Perspektiven erweitern. Ich war sehr dankbar. Innerlich blieb ich distanziert gegen\u00fcber allem, was typisch \u201eostdeutsch\u201c war. Die Idealisierung des \u201eOssis\u201c ist mir fremd.<\/p>\n<p>Erst Jahre sp\u00e4ter wurde mir bewusst, dass die Wiedervereinigung nicht f\u00fcr alle Ostdeutschen so positiv verlief. Lebensleistungen wurden entwertet, Berufsabschl\u00fcsse nicht anerkannt und Betriebe geschlossen. Die Menschen im Osten nahmen wahr, dass westdeutsches Wissen gegen\u00fcber der eigenen Erfahrung f\u00fcr \u00fcberlegen erkl\u00e4rt wurde. Das Gef\u00fchl, nicht gebraucht zu werden, wurde zur Dem\u00fctigung \u2013 und bis heute zum kollektiven Trauma.<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis setzte bei mir erst Jahre nach der Wende ein \u2013 durch berufliche wie pers\u00f6nliche Begegnungen. Menschlich ist kein einheitliches Deutschland entstanden. Und obwohl ich meinen s\u00e4chsischen Geburtsanteil nie als vordergr\u00fcndig gesehen habe, f\u00fchle ich mich angesprochen, wenn Sachsen in ein einseitiges Licht ger\u00fcckt wird. Auf meine Aussage \u201eIch komme aus Sachsen\u201c folgt nach der Verwunderung \u2013 weil dies optisch und vor allem sprachlich nicht vermutet wird \u2013 Besorgnis. Der mediale Fokus auf Wahlergebnisse, die Demonstrationen von Pegida und der wahrgenommene Rechtspopulismus haben ihre Wirkung entfaltet. Das Bild des Ostens, konkret das S\u00e4chsische, ist vielfach gepr\u00e4gt von Defizitnarrativen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich kn\u00fcpft sich daran ein altes Gef\u00fchl an. Jenes der besonderen Betrachtung, das ich bereits in meiner Kindheit gesp\u00fcrt habe. Nicht laut, nicht offen, jedoch tiefwirkend. Die Reduktion auf Klischees oder Mentalit\u00e4tsmuster kratzt nicht nur an der Oberfl\u00e4che, sie ber\u00fchrt etwas Inneres, oft Unausgesprochenes. Ostdeutschland wird auch 35 Jahre nach der Wende noch nicht differenziert betrachtet \u2013 es wird etikettiert. Die leidenschaftlichen Ostvertreter wird die Herabwertung emotional sicher noch st\u00e4rker treffen als mich.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Auszeichnung f\u00fcr die innovativsten Mittelst\u00e4ndler \u2013 TOP 100 2024. Mit Vater Dr. Jochen Ermisch und Ranga Yogeshwar. Abbildung: ibe Ermisch GmbH<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">L\u00f6sungen entstehen mit dem, was da ist<\/span><\/h2>\n<p>Gesellschaftliche L\u00f6sungen entstehen nicht in Konzeptpapieren, sondern durch unvoreingenommene Begegnung. Alle Menschen haben Geschichten, Pr\u00e4gungen und Br\u00fcche. Das hat nichts Ost- und\/ oder Westdeutsches. Biografien sind meist nicht ideal, aber echt. Jeder, der mit der Geschichte des Gegen\u00fcbers authentisch und tolerant umgeht, wird eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung finden. Gedanken und Texte dar\u00fcber, wie die Dinge sein sollten, helfen uns nicht weiter. Diejenigen, die vor allem in der Bundespolitik Verantwortung tragen, sind aufgerufen, ihre pauschalen \u00c4u\u00dferungen einzustellen. Die Ostdeutschen haben ein feines Sensorium f\u00fcr Situationen. In der \u00c4u\u00dferung von Bedenken stecken nicht zwangsl\u00e4ufig mangelnde Innovationsf\u00e4higkeit und fehlende Weltoffenheit.<\/p>\n<p>Es gibt keinen idealen Ausgangspunkt. Wer auf das Ideale wartet oder es als Voraussetzung deklariert, schiebt Verantwortung von sich weg \u2013 auf Systeme, auf Politik, auf andere. Doch Verantwortung hei\u00dft, mit dem zu agieren, was da ist. Jeder kann jeden Tag mit einer Ver\u00e4nderung anfangen. Dieser abgedroschene Spruch scheint banal. Anders wird es allerdings nicht funktionieren. Und an dieser Stelle sind auch die Ostdeutschen aufgerufen, ihre Spr\u00fcche gegen\u00fcber den sogenannten Westdeutschen zu beenden.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Teil des ibe-Entwicklungsteams mit dem Steuerger\u00e4t PSD04, das von 2022 bis 2024 f\u00fcr Siemens Energy entwickelt wurde. Abbildung: ibe Ermisch GmbH<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Im Unterschied liegt unsere St\u00e4rke<\/span><\/h2>\n<p>Ostdeutsche haben gelernt, unter schwierigen Bedingungen L\u00f6sungen zu finden und zu improvisieren. Durch den Systemzusammenbruch ist eine Kultur der Eigeninitiative und des Gestaltungswillens entstanden.<\/p>\n<p>Noch immer befindet sich der Wohlstand in Ostdeutschland im Aufbau. Diese wirtschaftliche Realit\u00e4t hat \u2013 anders als in vielen ges\u00e4ttigten Regionen Westdeutschlands \u2013 eine Mentalit\u00e4t gef\u00f6rdert, die auf Gestaltung und Neuanfang setzt. Meiner Beobachtung nach f\u00fchrt dieser Umstand zu gr\u00f6\u00dferem Gr\u00fcndungsmut, zu mehr unternehmerischem Denken und zur Bereitschaft, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und Wandel aktiv zu gestalten.<\/p>\n<p>Ostdeutsche Perspektiven und Erfahrungen sollten keine Fu\u00dfnote sein. In F\u00fchrungsetagen, in Redaktionen, in Talkshows und in der Politik fehlen Stimmen aus Ostdeutschland. Dabei w\u00fcrde ein gesamtdeutsches Verst\u00e4ndnis enorm davon profitieren, wenn wir die ostdeutschen Erfahrungen ernsthaft integrieren, statt sie immer noch zu marginalisieren.<\/p>\n<p>Es darf nicht darum gehen, Ostdeutschland als Opfergeschichte zu erz\u00e4hlen oder mit Klischees aufzuladen. Es geht darum zu erkennen, dass eine Vielfalt an Erfahrungen, Pr\u00e4gungen und Denkweisen unser Land st\u00e4rkt. Es ist an der Zeit, dies zuzulassen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Start der strategischen Partnerschaft der Technischen Universit\u00e4t Dresden und des King\u2019s College London \u2013 dem transCampus. Abbildung: Stephan Wiegand, UKD<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Mein Beitrag zur Einheit<\/span><\/h2>\n<p>Ich ging nicht nach Westdeutschland. Ich habe nach dem Studium unter anderem eine \u00fcber die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Transferorganisation aktiv mitgestaltet, den Aufbau des transCampus \u2013 eine strategische Partnerschaft der Technischen Universit\u00e4t Dresden und des King\u2019s College London \u2013 begleitet und ich war Gr\u00fcndungsgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der HZDR Innovation GmbH. Im Sommer 2020 \u00fcbernahm ich die ibe Ermisch GmbH, das von meinem Vater 1990 zun\u00e4chst als Ingenieurb\u00fcro gegr\u00fcndete Familienunternehmen. Zudem gr\u00fcndete ich mit AdviceCorp eine Innovationsberatung und bin f\u00fcr dieses Unternehmen h\u00e4ufig in Deutschland unterwegs, unter anderem auch in Brandenburg.<\/p>\n<p>Die ibe hat eine Auszeichnung als einer der innovativsten Mittelst\u00e4ndler Deutschlands erhalten und ist damit eines von drei \u201eTOP 100 Unternehmen 2024\u201c in Sachsen. In der ibe realisieren wir innovative Projekte f\u00fcr namhafte Kunden aufgrund unseres umfassenden Know-hows bei der Entwicklung und Herstellung hochpr\u00e4ziser Messger\u00e4te und Monitoringsysteme f\u00fcr den Einsatz in der elektrischen Mess- und Pr\u00fcftechnik. Die von der ibe entwickelte und gefertigte Technik ist weltweit im Einsatz. Die ibe w\u00e4chst und wird im Sommer 2025 mit dem Bezug des neuen Standorts eine deutliche Vergr\u00f6\u00dferung erfahren. Ich schaffe Arbeitspl\u00e4tze und b\u00e4ume mich gegen Klischees auf. Ich habe klassische M\u00e4nnerpositionen ohne gro\u00dfes Nachdenken angestrebt und daf\u00fcr nicht auf Kinder verzichtet. Ich kann gut eigene Entscheidungen treffen und ich ben\u00f6tige wenig Best\u00e4tigung von au\u00dfen.<\/p>\n<p>Meine Werte haben mich erfolgreich gemacht. Ich lebe Verantwortung. Diese Werte wurzeln in meiner Biografie. Meine Erkenntnis ist, dass jede Identit\u00e4t vielschichtig ist. Eine Reduzierung auf Ostdeutschland ist eine Verk\u00fcrzung, weil es f\u00fcr Identit\u00e4t keine Einheitsformel gibt. Sie ist widerspr\u00fcchlich, komplex und lebendig. Wir brauchen R\u00e4ume, in denen solche Identit\u00e4ten gelebt und nicht verteidigt werden m\u00fcssen. In Politik. In Kultur. In F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Ich bin im Osten geboren. Aber ich war nie nur ostdeutsch. Darin liegt mein Beitrag zur Einheit. Heimat entsteht dort, wo Geschichte anerkannt wird \u2013 nicht dort, wo man mir sagt, wie ich zu sein habe. Deshalb meine Empfehlung: Statt weiter zu trennen, sollten wir beginnen, die Unterschiede nicht als Hindernis, sondern als Ressource zu sehen. Einheit hei\u00dft nicht: gleich sein. Einheit hei\u00dft: einander sehen, einander zuh\u00f6ren \u2013 und gemeinsam Zukunft gestalten zu wollen. Daf\u00fcr ist Offenheit notwendig. Eine \u00e4hnliche Frage wird im Oscar-gekr\u00f6nten Film \u201eKonklave\u201c verhandelt. Der Kardinaldekan Lawrence mahnt in einer Predigt seine Kardinalskollegen: \u201eGewissheit ist der erbittertste Feind der Einheit. Gewissheit ist der t\u00f6dliche Feind der Toleranz.\u201c<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Innovatives Projekt \u201eCurefly\u201c: erster Drohnenflug in Deutschland \u00fcber eine Distanz von 40 km. Abbildung: Tudka.PR<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">IBE Ermisch GmbH<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 2008\/Dresden<br \/>\n<strong>STANDORT:<\/strong> Dresden<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE:<\/strong> 16<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.ibe-ermisch.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ibe-ermisch.de<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Beate-Victoria Ermisch<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1974\/Dresden<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Radebeul<br \/>\n<strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Katja Hoyer: \u201eDiesseits der Mauer\u201c, 2023<br \/>\n<strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eDas Leben der Anderen\u201c, 2006<br \/>\n<strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> Mecklenburgische Seenplatte<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/beate-victoria-ermisch-der-osten-in-mir-warum-herkunft-nicht-automatisch-identitaet-formt\/\">Beate-Victoria Ermisch: Der Osten in mir. Warum Herkunft nicht automatisch Identit\u00e4t formt<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beate-Victoria Ermisch, Gr\u00fcnderin, Gesellschafterin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der ibe Ermisch GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Beate-Victoria Ermisch, Gr\u00fcnderin, Gesellschafterin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der ibe Ermisch GmbH. Abbildung: Nancy Glor Wenn ich an Ostdeutschland denke, denke ich an etwas, das ich \u201eOst- Genialit\u00e4t\u201c nenne. Es ist die F\u00e4higkeit, aus wenig viel zu machen, es ist Improvisationstalent, Pragmatismus und Bodenst\u00e4ndigkeit. Menschen, die anpacken, die nicht aufgeben, Menschen, die zusammenhalten. 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