{"id":12895,"date":"2025-11-19T06:30:13","date_gmt":"2025-11-19T05:30:13","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/11\/19\/prof-dr-thomas-brockmeier-ex-oriente-lux-perspektivwechsel-der-beitrag-ostdeutschlands-zum-aufbau-west\/"},"modified":"2025-11-19T06:30:13","modified_gmt":"2025-11-19T05:30:13","slug":"prof-dr-thomas-brockmeier-ex-oriente-lux-perspektivwechsel-der-beitrag-ostdeutschlands-zum-aufbau-west","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/11\/19\/prof-dr-thomas-brockmeier-ex-oriente-lux-perspektivwechsel-der-beitrag-ostdeutschlands-zum-aufbau-west\/","title":{"rendered":"Prof. Dr. Thomas Brockmeier: Ex oriente lux Perspektivwechsel. Der Beitrag Ostdeutschlands zum Aufbau West"},"content":{"rendered":"<p><span>Prof. Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Halle-Dessau, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer IHK Halle-Dessau. Abbildung: IHK Halle-Dessau<\/p>\n<\/div>\n<p>Sp\u00e4testens seit Dirk Oschmanns Buch \u201eDer Osten: eine westdeutsche Erfindung\u201c wird nicht nur wieder intensiv \u00fcber \u201eOst und West\u201c diskutiert, sondern auch ein Narrativ belebt, das offenbar nicht unterzukriegen ist: die Geschichte vom Osten, der dem Westen auf der Tasche liegt. Mit den j\u00fcngsten Wahlergebnissen zum Europaparlament, zum Deutschen Bundestag oder auch den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Th\u00fcringen feiern alte Klischees fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd: Der \u201eJammer-Ossi\u201c ist wieder (oder immer noch) da. Undankbar wie eh und je. Allerdings jammert er jetzt nicht nur, sondern er f\u00e4rbt auch noch die gesamte ostdeutsche Landkarte blau.<\/p>\n<p>Ich lebe und arbeite seit 25 Jahren in Ostdeutschland, f\u00fchle mich selbst eher als Ossi denn als Wessi (wenn es denn diese Kategorien \u00fcberhaupt noch braucht \u2026). Als Volkswirt und Wirtschaftsmathematiker sto\u00dfen mir derart falsch angeschlagene Misst\u00f6ne, Klischees sowie grobe Verk\u00fcrzungen und tendenzi\u00f6se Vereinfachungen \u00fcbel auf; sie geben mir das Gef\u00fchl, differenziertes Denken und klare Analyse verteidigen zu m\u00fcssen. Das ist mir zuwider.<\/p>\n<p><span><strong>Die Wiedervereinigung war f\u00fcr Westdeutschland ein richtig gutes \u201aGesch\u00e4ft\u2018.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ostdeutsche als Seismographen f\u00fcr Freiheit<\/span><\/h2>\n<p>Die \u201eblaue\u201c Landkarte Ostdeutschlands suggeriert, es g\u00e4be im Osten ausschlie\u00dflich AfD-W\u00e4hler \u2013 so, als w\u00fcrde dort, wie weiland in der DDR, praktisch nur eine Partei gew\u00e4hlt. Oder so, als h\u00e4tte es eine Wahlrechtsreform hin zum Mehrheitswahlrecht gegeben. Hat es aber nicht, noch gilt das Verh\u00e4ltniswahlrecht. W\u00fcrden die Ergebnisse den tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnissen entsprechend dargestellt, h\u00e4tte dies eine einfache, aber bedeutsame Folge: Die Karte w\u00fcrde bunt \u2013 und zwar nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. Und diese Differenzierung b\u00f6te die Chance, viele Ostdeutsche als das zu sehen, was sie unter anderem sind: hochsensible Freiheitsseismografen und erprobte Transformationsexperten.<\/p>\n<p>Wer Freiheit erhofft, ersehnt oder sogar erk\u00e4mpft hat, sch\u00e4tzt sie mehr, als wenn er wie selbstverst\u00e4ndlich in sie hineingeboren wurde. Der regelm\u00e4\u00dfig publizierte \u201eFreiheitsindex\u201c (Roland Schatz, Thomas Petersen) zeigt deutlich, dass die Luft d\u00fcnner und der Raum enger wird. Hinzu kommt: Wer \u00fcber Jahre hinweg hat erleben m\u00fcssen, dass f\u00fcr jedermann offensichtliche Probleme von politischen Entscheidungstr\u00e4gern klein- oder gar sch\u00f6ngeredet wurden, der wird hellh\u00f6rig oder klarsichtig. D\u00e9j\u00e0-vu \u2013 Irrtum ausgeschlossen. Und wer erlebt hat, dass die gewohnte eigene Welt von einer Sekunde zur anderen nicht mehr existiert, dass Bew\u00e4hrtes nicht(s) mehr gilt, dass Erlerntes und Erreichtes quasi \u00fcber Nacht entwertet werden k\u00f6nnen, der wird sensibel, vielleicht gar labil. Und wer sich dann m\u00fchsam an die v\u00f6llig neue Welt angepasst und durchgebissen hat, dessen Begeisterung f\u00fcr weitere politisch induzierte Strukturver\u00e4nderungen h\u00e4lt sich in engen Grenzen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Bitterfeld 1990. Abbildung: MDR<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Abgewanderte ostdeutsche Fachkr\u00e4fte<\/span><\/h2>\n<p>Die These von den einseitigen Lasten Westdeutschlands f\u00fcr den Aufbau Ost hat das oben skizzierte Narrativ entstehen lassen, welches sich bis heute so hartn\u00e4ckig h\u00e4lt. Das ist schlimm genug und m\u00fcsste jedem ein Dorn im Auge sein, der 35 Jahre nach der Wende lieber \u00fcber Gemeinsames als \u00fcber Trennendes, lieber \u00fcber konstruktive Wege zu einem st\u00e4rkeren Miteinander als \u00fcber die ewig gleichen destruktiven Abgrenzungen zu einem zementierten Gegeneinander reden w\u00fcrde. Besonders unsch\u00f6n und \u00e4rgerlich, im Grunde fatal aber ist, dass diese These von den einigungsbedingten Sonderlasten des Westens schlicht falsch ist. Genau genommen haben wir es nicht mit einem Narrativ, sondern mit einem M\u00e4rchen zu tun. Sterntaler 2.0: Der reiche Onkel im Westen sch\u00fcttet das F\u00fcllhorn aus, und die (ungeliebte und undankbare) Verwandtschaft im Osten f\u00e4ngt die vom Himmel regnenden Taler auf &#8230;<\/p>\n<p>Eine Bilanz hat bekanntlich zwei Seiten. Wer Sonderlasten geltend macht, der darf Sonderertr\u00e4ge nicht au\u00dfer Acht lassen. Ansonsten entsteht n\u00e4mlich keine Bilanz, nicht einmal eine Milchm\u00e4dchenrechnung. Als Kern der vermeintlichen Sonderlast West gelten gemeinhin die Finanztransfers von West nach Ost. Nicht selten wird das Bild von den \u201egoldenen B\u00fcrgersteigen in G\u00f6rlitz\u201c bem\u00fcht, w\u00e4hrend man in Gelsenkirchen Gefahr l\u00e4uft, sich angesichts der maroden Infrastruktur die Knochen zu brechen, wenn man nicht aufpasst.<\/p>\n<p>Ein solcher Vergleich schmerzt mich, der ich im Ruhrgebiet (keine 20 Kilometer von Duisburg entfernt) aufgewachsen bin, ganz besonders. Er steht f\u00fcr eine Sichtweise, die die dringend notwendige Infrastrukturentwicklung in ganz Deutschland irrigerweise als Nullsummenspiel zwischen zwei Regionen begreift. Der Vergleich grenzt in seiner polarisierenden Zuspitzung nachgerade ans Perfide. Schlimm genug. Das Schlimmste aber ist: Dieses immer wieder bem\u00fchte Bild steht f\u00fcr einen Ansatz, der schlicht falsch ist. Denn es wird ein Sonderertrag unterschlagen, \u00fcber den der Westen sich bis heute freuen kann und der ihm mehr Zukunftsfestigkeit beschert, als ihm ohne die deutsche Einheit je zugewachsen w\u00e4re. Damit meine ich nicht etwa die Sonderkonjunktur f\u00fcr Gebrauchtwagenh\u00e4ndler und Reiseb\u00fcros kurz nach der Wende. Sondern ich meine den Nettozuwachs an Arbeitskr\u00e4ften, die im Laufe der Jahre von Ost nach West gewandert sind. In Zeiten des allerorten beklagten Arbeits- und Fachkr\u00e4ftemangels ist das weit mehr als nur der sprichw\u00f6rtliche \u201eGoldstaub\u201c.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Bitterfeld heute mit Blick auf den Pegelturm. Abbildung: Kathrin Kuhnt<\/p>\n<\/div>\n<p>Doch selbst dann, wenn man nicht die gesamten 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, sondern nur Teilabschnitte bilanziert, wird f\u00fcr Westdeutschland ein richtig gutes \u201eGesch\u00e4ft\u201c draus. Das l\u00e4sst sich mit wenigen Zahlen rasch illustrieren:<\/p>\n<p>Der ber\u00fchmte \u201eKorb II\u201c des Solidarpakts etwa umfasste 300 Milliarden D-Mark, nach heutiger Rechnung 156 Milliarden Euro. Unterstellt man durchschnittliche Wertsch\u00f6pfungsbeitr\u00e4ge je Erwerbst\u00e4tigen von 50.000 Euro j\u00e4hrlich, dann haben die bis dahin netto knapp zwei Millionen aus Ostdeutschland abgewanderten Arbeitskr\u00e4fte \u201edr\u00fcben\u201c also eine Wertsch\u00f6pfung von rund 100 Milliarden Euro erbracht. J\u00e4hrlich! Um mich nicht selbst gr\u00f6bster Vereinfachung schuldig zu machen, will ich nicht so weit gehen zu behaupten, dass damit analytisch exakt und periodengerecht trennscharf bewiesen w\u00e4re, dass allein die aus Ostdeutschland abgewanderten Arbeitskr\u00e4fte binnen nicht einmal zwei Jahren das gesamte Finanzvolumen des Solidarpakts II \u201egestemmt\u201c h\u00e4tten. Nat\u00fcrlich nicht. Denn selbstverst\u00e4ndlich sind die Zahlen nicht exakt, w\u00e4ren die Unterschiede zwischen Wertsch\u00f6pfungsbasiswerten und daraus gespeisten Steuermitteln sowie viele weitere Aspekte zu ber\u00fccksichtigen. Aber darauf kommt es (mir) auch gar nicht an. Ich m\u00f6chte auf den grunds\u00e4tzlichen Zusammenhang aufmerksam machen. Und der ist so eindeutig, dass man sich \u00fcber das Beharrungsverm\u00f6gen des bewussten Narrativs nur wundern kann. Es geht mir um eine ehrliche Bestandsaufnahme und Bewertung dessen, was gewesen ist \u2013 und bis heute ist. Dazu geh\u00f6rt unter anderem der Hinweis, dass der viel diskutierte Solidarit\u00e4tszuschlag von jedem zu entrichten ist, der Steuern zahlt \u2013 im Osten wie im Westen. Es geht um Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung der erbrachten Leistungen. Und um deren sachgerechte \u201eBilanzierung\u201c.<\/p>\n<p>Produktiv und wertsch\u00f6pfend t\u00e4tig waren aber selbstverst\u00e4ndlich nicht nur jene, die abgewandert, sondern auch die vielen, die geblieben, gekommen oder zur\u00fcckgekommen sind. So ist etwa das von Unternehmern (gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden) Geleistete grandios. Sie haben als Gr\u00fcnder den Sprung ins kalte und komplett unbekannte Wasser der Selbstst\u00e4ndigkeit gewagt und Verantwortung \u00fcbernommen. Auch in Politik und Verwaltung, in Schulen und vielen anderen Bereichen haben die Menschen die \u00c4rmel hochgekrempelt und entschlossen angepackt. Die Ergebnisse k\u00f6nnen sich sehen lassen, die Entwicklung ist in mancherlei Hinsicht beinahe atemberaubend. Ich habe 1992 das erste Halbjahr in Jena verbracht und in dieser Zeit auch Halle, Leipzig, Gera, Erfurt und Nordhausen besucht. Den Vergleich der Bilder von damals zu heute trage ich in mir, deren Pr\u00e4gekraft wird mich nie verlassen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Eine alte Industrieanlage im Chemiepark Leuna. Abbildung: InfraLeuna GmbH<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ostdeutschland in den Medien<\/span><\/h2>\n<p>Doch nat\u00fcrlich hatten und haben nicht alle Menschen in Deutschland die M\u00f6glichkeit, sich selbst ein Bild \u201evor Ort\u201c zu machen. Ob manchen vielleicht auch die Bereitschaft dazu fehlt(e), vermag ich weder zu beurteilen noch ist es f\u00fcr meinen \u201eKernpunkt\u201c relevant. Fest steht jedenfalls, dass jene, die sich nicht durch eigene Anschauung ein authentisches Bild machen (k\u00f6nnen), auf andere Informationsquellen angewiesen sind. Eine besondere Rolle spielen dabei die Medien.<\/p>\n<p>Leider muss man feststellen: Das Bild Ostdeutschlands in den deutschen Medien war \u00fcber Jahrzehnte ein Zerrbild von Pleiten, Pech und Pannen. Die Berichterstattung war keineswegs dazu geeignet, althergebrachte Vor- und Fehlurteile \u00fcberwinden zu helfen. Im Gegenteil: Klischees und Stereotype demonstrierten ein erschreckendes Beharrungsverm\u00f6gen \u2013 und tun es bis heute. Obwohl sich die Entwicklung Ostdeutschlands insgesamt wie auch einzelner sogenannter neuer Bundesl\u00e4nder durchaus als Erfolgsgeschichte beschreiben lie\u00dfe, dominieren bis heute Berichte \u00fcber Negatives (vgl. einschl\u00e4gige Daten des Z\u00fcrcher Forschungsinstituts Media Tenor International). Beachtliche Erfolge und Fortschritte der ostdeutschen Wirtschaft fallen ebenso unter den Tisch wie manche Standortvorteile Ost: noch immer geringere Lebenshaltungskosten, im Durchschnitt erheblich niedrigere Immobilienpreise sowie die im Vergleich mit westdeutschen L\u00e4ndern deutlich bessere Kinderbetreuung und eine h\u00f6here Frauenerwerbsquote im Osten (und damit die Angleichung der Haushaltseinkommen in Ost und West). Ausnahmen best\u00e4tigen die Regel, zum Gl\u00fcck: So hat es etwa Sachsen-Anhalt in der Berichterstattung bei den sogenannten Dynamik-Rankings laut j\u00fcngsten Studien weit nach vorn geschafft. Das ist erfreulich \u2013 und darf gern Schule machen!<\/p>\n<p>Fazit: Die deutsche Einheit war und ist ein Erfolg. Dies gilt f\u00fcr den Aufbau Ost ebenso wie f\u00fcr den Aufbau West. Dar\u00fcber k\u00f6nnen wir als Deutsche uns gemeinsam freuen \u2013 und nach vorn schauen, um zu erkennen, was sich in Zukunft noch besser machen l\u00e4sst. Und wenn dann noch die Medien st\u00e4rker \u00fcber solche Erfolge berichten, erfahren endlich auch mehr Menschen davon.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Der heutige Chemiepark Leuna aus der Vogelperspektive. Abbildung: InfraLeuna GmbH<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Prof . Dr. Thomas Brockmeier<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1965\/Wesel (Nordrhein-Westfalen)<\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Halle (Saale)<\/span><br \/>\n<span><strong>MEINE BUCHTIPPS:<\/strong> Katja Adler: \u201eRolle r\u00fcckw\u00e4rts DDR?\u201c, 2024; Bernd-Lutz Lange: \u201eFreie Spitzen\u201c, 2021<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eDas Leben der Anderen\u201c, 2006<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> R\u00fcgen und Usedom<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/prof-dr-thomas-brockmeier-ex-oriente-lux-perspektivwechsel-der-beitrag-ostdeutschlands-zum-aufbau-west\/\">Prof. Dr. Thomas Brockmeier: Ex oriente lux Perspektivwechsel. Der Beitrag Ostdeutschlands zum Aufbau West<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Halle-Dessau, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Prof. Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer IHK Halle-Dessau. Abbildung: IHK Halle-Dessau Sp\u00e4testens seit Dirk Oschmanns Buch \u201eDer Osten: eine westdeutsche Erfindung\u201c wird nicht nur wieder intensiv \u00fcber \u201eOst und West\u201c diskutiert, sondern auch ein Narrativ belebt, das offenbar nicht unterzukriegen ist: die Geschichte vom Osten, der dem Westen auf der Tasche liegt. 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