{"id":12889,"date":"2025-10-14T05:30:12","date_gmt":"2025-10-14T03:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/14\/clever-move-lift-die-kranbau-koethen-gmbh-entwickelt-intelligente-kransysteme\/"},"modified":"2025-10-14T05:30:12","modified_gmt":"2025-10-14T03:30:12","slug":"clever-move-lift-die-kranbau-koethen-gmbh-entwickelt-intelligente-kransysteme","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/14\/clever-move-lift-die-kranbau-koethen-gmbh-entwickelt-intelligente-kransysteme\/","title":{"rendered":"Clever move &amp; lift: Die Kranbau K\u00f6then GmbH entwickelt intelligente Kransysteme"},"content":{"rendered":"<p>\u201eClever move &amp; lift\u201c: Das kluge Bewegen und Heben ist der Slogan der Kranbau K\u00f6then GmbH. Die Cleverness der schwergewichtigen Giganten ist auf den einfallsreichen Ingenieurgeist im Unternehmen zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 seit \u00fcber 90 Jahren sind die Kransysteme aus dem heutigen Sachsen-Anhalt weltweit gefragt. Ein Beitrag der IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.<\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Nicht nur im Bau befindliche, auch fertige Prozesskrane sind begehbar. Abbildung: Kathrain Graubaum<\/p>\n<\/div>\n<p>In der riesigen Fertigungshalle der <a href=\"https:\/\/www.kranbau.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kranbau K\u00f6then GmbH<\/a> betritt man historischen Boden. 1933 als Ein-Mann-Konstruktionsb\u00fcro gegr\u00fcndet, werden an diesem Standort seit 1934 komplette Krananlagen gefertigt \u2013 damals wie heute nach individuellen Vorgaben der Kunden. Zu denen z\u00e4hlt traditionell vor allem die Stahl und Metall produzierende und verarbeitende Industrie, aber auch die Holz- und Betonindustrie sowie die Binnen- und Seeh\u00e4fen. \u201eWir liefern Kransysteme, die w\u00e4hrend der Produktion hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind, im Stahlwerk etwa als Gie\u00dfkrane, Pfannentransportkrane oder Chargierkrane\u201c, sagt Dirk Kleinw\u00e4chter. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Kranbau K\u00f6then GmbH betont: \u201eDie von uns gebauten Prozesskrane m\u00fcssen im industriellen Dauerbetrieb rund um die Uhr verl\u00e4sslich im Einsatz sein \u2013 auf h\u00f6chstem Sicherheitsniveau und das auf eine Dauer von 25 bis 30 Jahren.\u201c<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Auf dem Weg zum europ\u00e4ischen Marktf\u00fchrer<\/span><\/h2>\n<p>Die Krane aus K\u00f6then sind buchst\u00e4bliche Schwergewichte. Sie bringen es auf \u00fcber 800 Tonnen Eigengewicht und heben Lasten von \u00fcber 400 Tonnen. Selbst zu DDR-Zeiten verkaufte der VEB seine Krane ins westliche Ausland und war ein verl\u00e4sslicher Devisenbeschaffer f\u00fcr den Staat. Die st\u00e4hlernen Giganten mit dem Herkunftszeichen \u201eMade in GDR\u201c waren gefragt, garantierten sie doch Qualit\u00e4t und Langlebigkeit. \u201eDer Kranbau K\u00f6then hatte somit 1990 eine g\u00fcnstige Startposition in die gesamtdeutsche Marktwirtschaft. Inzwischen sind wir ein Global Player und auf dem Weg zum Marktf\u00fchrer in Europa\u201c, sagt Vertriebs- und Projektmanager J\u00f6rg Lange.<\/p>\n<p>Als vor zwei Jahren der Kranbau in K\u00f6then 90-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feierte, hatte der Traditionsbetrieb mit derzeit 230 Mitarbeitenden schon so einige Wendepunkte er- und \u00fcberlebt. Derzeit steht die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung vor der Herausforderung, das mittelst\u00e4ndische Unternehmen durch erneute Ver\u00e4nderungen zu f\u00fchren. \u201eDie Stahlindustrie in Europa befindet sich mit dem Ziel der Dekarbonisierung in einem Umstrukturierungsprozess\u201c, erkl\u00e4rt Dirk Kleinw\u00e4chter. \u201eZahlreiche Investitionen sind bereits im Gange oder in Planung, um den Aussto\u00df von Treibhausgasen zu vermeiden. In diesem Zusammenhang werden die Prozesskrane, die das Herzst\u00fcck eines Stahlwerkes sind, immer gr\u00f6\u00dfer. F\u00fcr die Entwicklung und Herstellung solcher Krane ist unser Unternehmen genau der richtige Partner.\u201c<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Das Schwei\u00dfen geh\u00f6rt zu den Hauptgewerken beim Kranbau in K\u00f6then. Abbildung: Foto-Fritzsche, Ko\u0308then<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Klimawandel bringt unternehmerische Herausforderungen<\/span><\/h2>\n<p>Der Kranbau K\u00f6then entwickelt und baut neben den Kranen f\u00fcr die Stahl- und Metallindustrie auch Sonderl\u00f6sungen f\u00fcr Schiffswerften und Manipulatoren f\u00fcr Anwendungen in der Hightech Industrie. Vertriebsmanager J\u00f6rg Lange verweist zudem darauf, dass der Klimawandel auch die unternehmenseigene Logistik vor neue Herausforderungen stellt: \u201eFr\u00fcher war der Transport extrem gro\u00dfer Krankomponenten problemlos \u00fcber den Elbehafen in Aken m\u00f6glich, heutzutage geht das nur noch in den wasserreichen Wintermonaten. Perspektivisch m\u00fcssen wir Geometrie und Masse der Segmente den Anforderungen des Stra\u00dfentransports anpassen.\u201c<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Ein digitaler Assistent f\u00fcr den Kranf\u00fchrer<\/span><\/h2>\n<p>Lars B\u00f6sener, Leiter der Fertigung, f\u00fchrt durch die bis zu 21 Meter hohe Halle mit fast 21.500 m2 Produktionsfl\u00e4che. Derzeit sind hier vier Krane in unterschiedlichem Stadium in der Fertigung. \u201eDie Bauzeit der gro\u00dfen Krane betr\u00e4gt etwa anderthalb Jahre, dazu kommen vier bis f\u00fcnf Wochen Transport und etwa drei Monate Montage vor Ort\u201c, sagt Lars B\u00f6sener. In den Blick fallen zun\u00e4chst die schon auf eindrucksvolle H\u00f6he zusammengebauten Krane. B\u00f6sener macht auch auf die Seiltrommeln und Laufkatzen aufmerksam, die hier in s\u00e4mtlichen Sonderausf\u00fchrungen gefertigt werden, wie auch die Lamellenhaken. Von Hand genietet sind sie eine echte \u201eWertarbeit\u201c. Ziel des Unternehmens ist es, f\u00fcr seinen Kranbau eine komplette Wertsch\u00f6pfungskette \u201eMade in Germany\u201c aufzubauen. Viele der Komponenten in dieser Kette werden direkt am Standort K\u00f6then gefertigt.<\/p>\n<p>Mit der Entwicklung intelligenter Systeme hat sich das sachsen-anhaltische Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. In enger Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut f\u00fcr Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg entwickelten die Kranbauer den hitzeresistenten \u201ePro-Kran-Assist\u201c. Der kann dem Kranf\u00fchrer im Gie\u00dfereibetrieb beim Anh\u00e4ngen der mit fl\u00fcssigem Metall gef\u00fcllten Pfannen digital assistieren. \u201eDenn Schmelztemperaturen um 1.600 Grad, Rauchentwicklung und schlechte Sichtverh\u00e4ltnisse erschweren die pr\u00e4zise Steuerung der Gie\u00dfpfanne\u201c, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Lange und schaut noch weiter voraus in eine Zukunft, in der Krane in solch gesundheitsbelastender Umgebung von k\u00fcnstlicher Intelligenz gesteuert werden.<\/p>\n<p>Je mehr fachliches Ingenieurwissen gefragt ist, umso besser passen die Kunden zu uns, vertreten die Ingenieure Lange und B\u00f6sener eine selbstbewusste Unternehmensphilosophie. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kleinw\u00e4chter betont die beabsichtigte Erweiterung des Produktportfolios des Unternehmens. \u201eWir haben zum Beispiel alle ingenieur- und fertigungstechnischen Voraussetzungen und Kompetenzen, um Bauteill\u00e4ngen von 60 Metern im St\u00fcck zu fertigen\u201c, sagt er, bezogen auf den Bau von Stahlbr\u00fccken. Diese seien angesichts der vielen maroden Betonbr\u00fccken eine Alternative und k\u00f6nnten vom Kranbau K\u00f6then in kurzer Zeit hergestellt werden.<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/clever-move-lift-die-kranbau-koethen-gmbh-entwickelt-intelligente-kransysteme\/\">Clever move &amp; lift: Die Kranbau K\u00f6then GmbH entwickelt intelligente Kransysteme<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eClever move &amp; lift\u201c: Das kluge Bewegen und Heben ist der Slogan der Kranbau K\u00f6then GmbH. 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