{"id":12887,"date":"2025-10-15T05:30:28","date_gmt":"2025-10-15T03:30:28","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/15\/dr-knuth-baumgaertel-denke-gross-sinn-wirksamkeit-und-unternehmertum-fuer-ein-zukunftsfaehiges-ostdeutschland\/"},"modified":"2025-10-15T05:30:28","modified_gmt":"2025-10-15T03:30:28","slug":"dr-knuth-baumgaertel-denke-gross-sinn-wirksamkeit-und-unternehmertum-fuer-ein-zukunftsfaehiges-ostdeutschland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/15\/dr-knuth-baumgaertel-denke-gross-sinn-wirksamkeit-und-unternehmertum-fuer-ein-zukunftsfaehiges-ostdeutschland\/","title":{"rendered":"Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel: Denke gro\u00df! Sinn, Wirksamkeit und Unternehmertum. F\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes Ostdeutschland"},"content":{"rendered":"<p><span>Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Micro-Hybrid Electronic GmbH, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter Micro-Hybrid Electronic GmbH. Abbildung: Micro-Hybrid<\/p>\n<\/div>\n<p>Denke ich an Ostdeutschland, dann entsteht schnell ein komplexes Gedankenkonstrukt: Ich sehe Aspekte meiner eigenen Lebensgeschichte und ich sehe Ostdeutschland als wirtschaftlich, geistig und kulturell zu formende Region. Mein Stimmungsbild hierbei k\u00f6nnte heterogener nicht sein! Dann denke ich an mein Th\u00fcringen, aber auch an mein Heranwachsen als Kind und Jugendlicher in der DDR. Eine unbeschwerte Zeit zwischen Stadt und Land.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mache ich mir sehr viele Sorgen \u00fcber die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, denn die Herausforderungen f\u00fcr den Osten sind riesig: Alterung der Gesellschaft, schwaches Wirtschaftswachstum, antidemokratische Tendenzen, um nur einige Aspekte zu nennen. Am Ende mag ich aber meinen Osten und seine Leute und ich freue mich, auch selbst ein St\u00fcckchen Ostdeutschland zu sein.<\/p>\n<p>Manchmal bin ich genervt davon, dass wir hier in unserer Region Ostth\u00fcringen wichtige Zukunftsprojekte nicht oder nicht schnell genug umsetzen k\u00f6nnen. Gef\u00fchlt mangelt es den Entscheidungstr\u00e4gern oft an Risikobereitschaft und Verantwortungs\u00fcbernahme. Die Selbstwirksamkeit ist sicherlich durchschnittlich geringer ausgepr\u00e4gt als im Westen \u2013 auch eine Sp\u00e4tfolge der kommunistischen Diktatur bis 1989. Deshalb ist bei uns der Ruf nach einem Staat, der alles regeln soll, besonders ausgepr\u00e4gt. Ich sehe aber auch weiterhin die Mentalit\u00e4t, dass der Investor bzw. das Unternehmen nur aus dem Ausland oder aus Westdeutschland kommen kann. Die Idee eines endogenen \u2013 also aus eigenen ostdeutschen Wirtschaftsstrukturen erzeugten \u2013 Wachstums ist kaum vorhanden.<\/p>\n<p><span><strong>Nur als Ostdeutscher [\u2026] war es mir m\u00f6glich, den Transformationsprozess auch f\u00fcr Micro-Hybrid anzusto\u00dfen.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Transformationserfahrung<\/span><\/h2>\n<p>Gerade 18 Jahre geworden, lebte ich bis zur Wende im Herbst 1989 wirtschaftspolitisch desinteressiert als Jugendlicher in der DDR. Ich erlebte, wie mit dem Mauerfall meine sicher geglaubten sozio\u00f6konomischen Verweisbeziehungen nicht mehr taugten und ich mich im Kontext westdeutscher Ma\u00dfst\u00e4be neu vermessen musste. Zwei Erlebnisse illustrieren das ganz gut.<\/p>\n<p>Nur wenige Tage nach der innerdeutschen Grenz\u00f6ffnung wollte ich unbedingt nach Westberlin fahren, um mir eine Lederjacke zu kaufen. Damals machte ich eine Ausbildung zum Betriebs-, Mess-, Steuer- und Regeltechniker in einem Chemiefaserwerk in der deutsch-polnischen Grenzstadt Guben. Ich nahm den Abendzug nach Ostberlin und fuhr mit der S-Bahn zur Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe. Als ich dort das erste Mal westdeutschen Jugendlichen begegnete und die Stra\u00dfenszene auf mich wirkte, sp\u00fcrte ich intuitiv eine gro\u00dfe Distanz. Es machte mich ein wenig traurig und auch verlegen, weil die Leute anders redeten, sich anders bewegten und kleideten. Sie wirkten selbstbewusster und sch\u00f6ner. Hatte ich bis dahin ein robustes Selbstwertgef\u00fchl, beschlich mich ein Gef\u00fchl des Mangels und des Defizits.<\/p>\n<p>Am 1. Juli 1990 wurde die Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion vollzogen und damit die D-Mark in der Ostzone eingef\u00fchrt. Mein Vater schickte mich Hals \u00fcber Kopf zu einem Sprachtraining nach Torquay in S\u00fcdengland. In den drei Wochen sp\u00fcrte ich, wie die westliche Welt tickt und welches Lebensgef\u00fchl dort vorherrscht. Dabei wurde mir bewusst, dass ich aufgrund meiner Lebenswirklichkeit und meiner Erfahrungen einen anderen Weltzugriff habe als die Westler \u2013 und das nicht nur wegen meines im Vergleich deutlich schlechteren Englischs.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren habe ich meine geistigen, materiellen und famili\u00e4ren Ressourcen genutzt, um mich selbst zu entwickeln und zu ver\u00e4ndern, um mein Potenzial in der offenen Gesellschaft und der freien Welt zu nutzen. Ich machte mein Abi, studierte an drei Universit\u00e4ten, davon ein Jahr in Galway an der Westk\u00fcste Irlands, jobbte in London. Schlie\u00dflich promovierte ich an der Bauhaus- Universit\u00e4t in Weimar. An meiner Fakult\u00e4t, der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medien an dieser ostdeutschen Hochschule, war ich selbst 2005 \u2013 also 15 Jahre nach der Wende \u2013 der erste ostdeutsche Doktorand und wissenschaftliche Mitarbeiter. Ohne die Erbschaft der Unternehmensanteile (50 Prozent) an der Micro-Hybrid Electronic GmbH (Micro-Hybrid) w\u00e4re ich keinesfalls nach Ostth\u00fcringen zur\u00fcckgekehrt. Vielmehr h\u00e4tte ich versucht, in der Berliner Musikindustrie Fu\u00df zu fassen. Aber so entstand das Unwahrscheinliche und ich fand mich 2005 in der Th\u00fcringer Kleinstadt Hermsdorf wieder, um ein kleines Elektronikunternehmen zu f\u00fchren.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Unternehmensgr\u00fcnder Werner Baumg\u00e4rtel (rechts) und Karl Wi\u00dfpeintner um 2010. Abbildung: Micro-Hybrid<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u00dcberleben und Neustart<\/span><\/h2>\n<p>Micro-Hybrid wurde zu dem Zeitpunkt von meinem Vater Werner Baumg\u00e4rtel allein gef\u00fchrt. Es gab seit der Gr\u00fcndung im April 1992 aus dem Betrieb Mikroelektronik der Keramischen Werke Hermsdorf einen strategischen westdeutschen Partner. W\u00e4hrend mein Vater jahrzehntelange ostdeutsche F\u00fchrungserfahrung einbrachte, steuerte der langj\u00e4hrige gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter der Micro-Epsilon Messtechnik \u2013 Karl Wi\u00dfpeintner \u2013 Expertise in marktwirtschaftlicher Unternehmensf\u00fchrung bei. Es wurden elektronische Module hergestellt. Hierbei trat Micro-Hybrid vornehmlich als Fertigungsdienstleister ohne eigene Produktentwicklungsm\u00f6glichkeiten auf. Absch\u00e4tzig wurden diese Unternehmen damals als Lohndienstleister bezeichnet und punkteten auch preislich im \u201eBilliglohnland Th\u00fcringen\u201c.<\/p>\n<p>Dementsprechend sah das Unternehmen auch aus, als ich 2005 als Assistent der Gesch\u00e4ftsleitung alle Bereiche kennenlernen sollte: Mein erstes B\u00fcro war das \u201eAquarium\u201c \u2013 ein innen liegender Raum ohne Fenster. Lediglich eine Glaswand zu einem Produktionsraum gab es. Rechts an der Wand vor dem Raum hing noch ein uraltes Telefon aus DDR-Zeiten, mit W\u00e4hlscheibe, aber nat\u00fcrlich nicht mehr funktionsf\u00e4hig. Die gesamte M\u00f6blierung stammte aus den 1970er-Jahren. Das Firmengeb\u00e4ude war in den 1960er-Jahren gebaut, und produziert wurde vornehmlich mit gebrauchten oder bereits abgeschriebenen Maschinen und Anlagen, teils noch aus der Zeit vor dem Mauerfall.<\/p>\n<p>Nur als Ostdeutscher, der die ersten achtzehn Lebensjahre in diesem Umfeld verbracht hatte, war es mir m\u00f6glich, den Transformationsprozess, den ich ja l\u00e4ngst durchlaufen hatte, auch f\u00fcr Micro-Hybrid anzusto\u00dfen. Denn nicht nur das Geb\u00e4ude, die Maschinen und Anlagen waren kaum zukunftsf\u00e4hig, sondern auch die Belegschaft war monokulturell und eindimensional aufgestellt.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Headquarters der Micro-Hybrid Electronic GmbH und Welcome-Center des Tridelta Campus e.V. Abbildung: Micro-Hybrid<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Genese der Transformationsidee<\/span><\/h2>\n<p>Ich wollte ein Unternehmen f\u00fchren, das eine wirklich relevante Leistung f\u00fcr die Gesellschaft erbringt. Ich wollte sinnstiftende Dinge tun und auch langfristig erfolgreich sein. Sp\u00e4ter habe ich dieses Denken in die Unternehmensvision \u201eNachhaltiges, profitables Wachstum\u201c gegossen. Und ich wollte f\u00fcr \u201eunsere Leute\u201c, also die Angestellten und ihre Familien, ein stolzes Gef\u00fchl, bei Micro-Hybrid zu arbeiten. Die Umsetzung dieser Unternehmensphilosophie erforderte allerdings zwei Dekaden. Die Transformation war zu umfangreich, als dass sie h\u00e4tte in kurzer Zeit stattfinden k\u00f6nnen. Zahlreiche Hemmnisse waren im Unternehmen zu finden, aber auch au\u00dferhalb vorhanden. Auch ich war als Alleingesch\u00e4ftsf\u00fchrer mit damals 32 Jahren sicherlich nur wenig erfahren und musste quasi im Trial-and-Error-Verfahren einige Schleifen der Ver\u00e4nderung mehr drehen.<\/p>\n<p>Als junger Wilder brachte ich nat\u00fcrlich meine Erlebnisse und Erfahrungen aus der westlichen Welt mit. Allerdings war ich schon immer gerne theoretisch unterwegs und mein Weltzugriff erfolgte damals gr\u00f6\u00dftenteils wissenschaftlich fundiert. Ich war fest davon \u00fcberzeugt, dass mit brillanten und widerspruchsfreien Ans\u00e4tzen eine Unternehmensf\u00fchrung gelingen kann und Wachstum \u2013 gerade aus der ostdeutschen Aufholsituation heraus \u2013 durchaus m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige S\u00e4ule f\u00fcr die positive Unternehmensentwicklung war die Beteiligung der Firma Micro-Epsilon Messtechnik aus Bayern. Insbesondere Karl Wi\u00dfpeintner ist als Pers\u00f6nlichkeit wichtig gewesen. Er wollte gemeinsam mit meinem Vater Werner Baumg\u00e4rtel vor allem Technologien und Produkte entwickeln und vermarkten. Es ging beiden passionierten Elektrotechnikern vor allem um gute Technik und wie man technische L\u00f6sungen f\u00fcr aktuelle und zuk\u00fcnftige Probleme anbieten kann. Zumindest habe ich erfahren, dass beide oft bis nach Mitternacht gefachsimpelt haben.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Geburtsstunde der Micro-Hybrid Electronic GmbH im Mai 1992. Abbildung: Micro-Hybrid<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Der Marktf\u00fchrer<\/span><\/h2>\n<p>2025 ist Micro-Hybrid ein internationalisiertes Unternehmen mit weltweit f\u00fchrenden Produkten und Technologien. Es gibt Beteiligungen und Tochtergesellschaften in Deutschland, China und den USA. Insgesamt arbeiten knapp 300 Personen aus 14 Nationalit\u00e4ten f\u00fcr uns. Unsere Produkte und Technologien werden in \u00fcber 40 L\u00e4ndern der Erde genutzt. \u00dcber die letzten zehn Jahre sind internationale Patente und dar\u00fcber hinaus eine F\u00fclle von Wissen und Know-how entstanden. Damit kann eine wirklich nachhaltige Unternehmensentwicklung in Ostdeutschland gesichert werden. Zentrale Wertsch\u00f6pfungsbestandteile entstehen somit nicht mehr durch Produktion, sondern durch Produkt- und Technologieentwicklung sowie internationalen Vertrieb.<\/p>\n<p>Die Transformation von Micro-Hybrid vom Lohndienstleister zu einem eigenst\u00e4ndigen Premiumproduktanbieter, der nachhaltiges, profitables Wachstum am Standort Ostdeutschland sicherstellt, k\u00f6nnte ein Vorbild f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Wirtschaftspolitik f\u00fcr den Osten sein. Wird Ostdeutschland noch vordergr\u00fcndig als billiges Produktionsland gesehen, in dem internationale Konzerne Produktionsst\u00e4tten errichten (zum Beispiel Tesla, Intel, GlobalFoundries), kann genau diese Wirtschaftsstruktur keine weiteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wachstumspotenziale hervorbringen. Anstatt Ostdeutschland nur in Relation zu Westdeutschland zu sehen, m\u00fcssen wir es als Region in Europa und der Welt verstehen.<\/p>\n<p>In der St\u00e4rkung der Ertragskraft und Wachstumsf\u00e4higkeit ostdeutscher Unternehmen sehe ich ein Fundament f\u00fcr einen nachhaltigen Wohlstands- und Wachstumspfad. Deshalb pl\u00e4diere ich f\u00fcr die massive F\u00f6rderung der Produktentwicklung von bereits (international) erfolgreichen, von Ostdeutschen gef\u00fchrten Unternehmen. Dann k\u00f6nnte auch in der Breite ostdeutsches Kapital akkumuliert werden, das f\u00fcr weiteres Wachstum reinvestiert werden kann. Und dann bekommen wir es auch mit der so wichtigen Selbstwirksamkeit hin, um endlich endogenes, aus sich und seinen Leuten selbst heraus geschaffenes Wachstum hier zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Verleihung des Ernst-Abbe-Preises f\u00fcr innovatives Unternehmertum, 2021. Abbildung: Ernst-Abbe-Hochschule<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Micro-Hybrid Electronic GmbH<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 1992\/Hermsdorf (Th\u00fcringen)<br \/>\n<strong>STANDORTE:<\/strong> Deutschland, China, USA<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE:<\/strong> 300<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.microhybrid.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">microhybrid.com<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\"><span>Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel<\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1972\/Sondershausen <\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Bad Klosterlausnitz <\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Uwe Tellkamp: \u201eDer Turm \u2013 Geschichte aus einem versunkenen Land\u201c, 2008<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eDas Leben der Anderen\u201c, 2006 <\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> Weimar, Oberhof <\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/dr-knuth-baumgaertel-denke-gross-sinn-wirksamkeit-und-unternehmertum-fuer-ein-zukunftsfaehiges-ostdeutschland\/\">Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel: Denke gro\u00df! Sinn, Wirksamkeit und Unternehmertum. F\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes Ostdeutschland<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Micro-Hybrid Electronic GmbH, ist ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland. Er setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Dr. Knuth Baumg\u00e4rtel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter Micro-Hybrid Electronic GmbH. Abbildung: Micro-Hybrid Denke ich an Ostdeutschland, dann entsteht schnell ein komplexes Gedankenkonstrukt: Ich sehe Aspekte meiner eigenen Lebensgeschichte und ich sehe Ostdeutschland als wirtschaftlich, geistig und kulturell zu formende Region. Mein Stimmungsbild hierbei k\u00f6nnte heterogener nicht sein! 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