{"id":12885,"date":"2025-10-20T05:30:00","date_gmt":"2025-10-20T03:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/20\/prognos-studie-stellt-brandenburg-hervorragendes-zeugnis-aus\/"},"modified":"2025-10-20T05:30:00","modified_gmt":"2025-10-20T03:30:00","slug":"prognos-studie-stellt-brandenburg-hervorragendes-zeugnis-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/20\/prognos-studie-stellt-brandenburg-hervorragendes-zeugnis-aus\/","title":{"rendered":"Prognos-Studie stellt Brandenburg hervorragendes Zeugnis aus"},"content":{"rendered":"<p>Brandenburg hat sich in den 35 Jahren seit der deutschen Einheit wirtschaftlich sehr positiv entwickelt. An einigen Stellen \u00fcberrascht das Land sogar mit Spitzenpl\u00e4tzen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Schweizer Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos AG.<\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Daniel Keller (Mitte), Brandenburgs Minister f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, bei der Vorstellung der Studienergebnisse von Prognos. Abbildung: WFBB<\/p>\n<\/div>\n<p>\u201eBrandenburg hat nach einem schwierigen Start mit dem Zusammenbruch der alten M\u00e4rkte im Osten, einer massiven Schrumpfung der Industrie und hoher Arbeitslosigkeit eine beachtliche wirtschaftliche Performance absolviert. Heute sprechen wir von der Chanceninsel Brandenburg in Ostdeutschland. Wirtschaftspolitische Weichenstellungen wie das Prinzip \u201aSt\u00e4rken st\u00e4rken\u2018 in der F\u00f6rderung, die Positionierung als modernes Industrieland und der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien haben diese Entwicklung unterst\u00fctzt\u201c, erkl\u00e4rte Prognos-Direktor Dr. Olaf Arndt anl\u00e4sslich der Vorstellung der Studie.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Zentrale Ergebnisse der Studie:<\/span><\/h2>\n<p>Seit 2013 verzeichnet Brandenburg als einziges ostdeutsches Fl\u00e4chenland einen konstanten Bev\u00f6lkerungszuwachs \u2013 insbesondere durch Zuwanderung aus dem In- und Ausland.<br \/>\nBrandenburg hat das h\u00f6chste Erwerbspersonenpotenzial aller ostdeutschen Bundesl\u00e4nder.<br \/>\nVon der Arbeitsmarktkrise in Folge der Wiedervereinigung hat sich Brandenburg besser erholt als alle anderen ostdeutschen Bundesl\u00e4nder. Auch heute noch ist die Arbeitslosenquote die niedrigste im Osten Deutschlands.<br \/>\nIn keinem anderen ostdeutschen Bundesland sind BIP und Einkommensniveau st\u00e4rker gestiegen als in Brandenburg.<br \/>\nBrandenburg ist heute das produktivste ostdeutsche Bundesland und hat das Niveau westdeutscher L\u00e4nder erreicht.<br \/>\nWie kein anderer Wirtschaftszweig hat die Industrie vom Produktivit\u00e4tsschub profitiert.<br \/>\nBrandenburg hat mit der Verdopplung des Forschungspersonals zwischen 2007 und 2021 eine beeindruckende Aufholjagd bei der Innovationskraft hingelegt.<br \/>\nBrandenburg liegt bei der IKT-Gr\u00fcndungsintensit\u00e4t in Ostdeutschland an der Spitze. Bei den Hightech-Gr\u00fcndungen teilt es sich den ersten Platz mit Sachsen.<\/p>\n<p>Gleichwohl zeigt die Studie auch Aufgaben f\u00fcr die Zukunft:<\/p>\n<p>In keinem anderen Bundesland gibt es weniger junge Erwachsene, als in Brandenburg. Besonders in l\u00e4ndlichen Regionen machen sie inzwischen weniger als zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung aus. Mit dem Ausscheiden der Boomer-Generation droht hier ein Engpass.<br \/>\nAnkn\u00fcpfend an die starken Fortschritte bei der Innovationskapazit\u00e4t, m\u00fcssen diese Kapazit\u00e4ten weiter systematisch und in der Fl\u00e4che gest\u00e4rkt werden.<br \/>\nDigitale Impulse sind in Brandenburg bislang schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt. Wichtig hierf\u00fcr sind insbesondere qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte und Berufsgruppen, welche die Digitalisierung vorantreiben. Die Sicherstellung der Verf\u00fcgbarkeit solcher qualifizierten Arbeitskr\u00e4fte wird eine zentrale Aufgabe sein.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Brandenburg hat gezeigt, was m\u00f6glich ist<\/span><\/h2>\n<p>\u201eIch freue mich \u00fcber die positive Entwicklung unseres Landes seit der deutschen Einheit, die in den Ergebnissen der Prognos-Studie deutlich wird\u201c, sagte der Minister f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Daniel Keller, in Potsdam. \u201e1990 h\u00e4tten uns wohl wenige zugetraut, dass wir heute in vielen Bereichen an der Spitze der neuen L\u00e4nder stehen. Aber wir in Brandenburg haben gezeigt, dass das m\u00f6glich ist \u2013 und wir wollen noch mehr erreichen. Die Studie soll uns unterst\u00fctzen, Erfolgsfaktoren ebenso wie vor uns liegende Aufgaben pr\u00e4zise zu erkennen. Daraus k\u00f6nnen wir die richtigen Schritte ableiten und mit unseren wirtschaftspolitischen Strategien verbinden. Gerade in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wollen wir das Wirtschaftswachstum wieder anschieben und gleichzeitig soziale Sicherheit sowie langfristige Entwicklungsperspektiven bieten. Daf\u00fcr werden wir als Land und mit unserer Wirtschaftsf\u00f6rderung aktive Unterst\u00fctzung leisten\u201c, betonte Keller.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Studienergebnisse zur St\u00e4rkung des Standorts Brandenburg nutzen<\/span><\/h2>\n<p>\u201eDie WFBB wird die Prognos-Studie aktiv in der Investorenwerbung und im Standortmarketing einsetzen. Denn sie erkl\u00e4rt mit Zahlen, Daten und Fakten die positive wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs. Heute z\u00e4hlen Wirtschaftswachstum, Produktivit\u00e4t und ein attraktiver Arbeitsmarkt zu den St\u00e4rken des Standorts. Mit einer Verf\u00fcnffachung der Produktivit\u00e4t ist Brandenburg sogar das produktivste ostdeutsche Bundesland. Davon profitiert besonders die Industrie \u2013 ein wichtiger Standortfaktor f\u00fcr Neuansiedlungen und Erweiterungen. Brandenburg ist auf dem richtigen Kurs. Die Studie zeigt aber auch, wie wichtig es ist, Aufgaben wie die Fachkr\u00e4fteanwerbung oder die Unterst\u00fctzung der Kommunen bei der Gewerbefl\u00e4chenentwicklung konsequent anzugehen\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wirtschaftsf\u00f6rderung Brandenburg (WFBB), Dr. Steffen Kammradt.<\/p>\n<p>\u201eEine wichtige Rolle f\u00fcr die positive Entwicklung des Standorts spielt auch die Entwicklung des Energiestandorts Brandenburg. War das Land zu Beginn der 90er-Jahre noch gepr\u00e4gt als Kohleregion, hat sich Brandenburg 35 Jahre sp\u00e4ter zu einer der f\u00fchrenden Regionen Deutschlands bei den erneuerbaren Energien entwickelt. Diese hohe Verf\u00fcgbarkeit ist attraktiv f\u00fcr alle Unternehmen, die CO2-neutral produzieren wollen. Sie er\u00f6ffnet aber auch Perspektiven f\u00fcr das Zukunftsthema Wasserstoff. Das ist eines von vielen Innovationspotenzialen, die f\u00fcr die Unterst\u00fctzung ans\u00e4ssiger Firmen und f\u00fcr Gr\u00fcndungen genutzt werden k\u00f6nnen\u201c, sagte WFBB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sebastian Saule.<\/p>\n<p>Die Standortstudie \u201eBrandenburg in Bewegung \u2013 35 Jahre Einheit\u201c kann auf <a href=\"https:\/\/www.wfbb.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/wirtschaftsstandort-brandenburg-hat-sich-etabliert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wfbb.de<\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/prognos-studie-stellt-brandenburg-hervorragendes-zeugnis-aus\/\">Prognos-Studie stellt Brandenburg hervorragendes Zeugnis aus<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brandenburg hat sich in den 35 Jahren seit der deutschen Einheit wirtschaftlich sehr positiv entwickelt. 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