{"id":12883,"date":"2025-10-22T05:30:39","date_gmt":"2025-10-22T03:30:39","guid":{"rendered":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/22\/dr-ute-bergner-neugier-als-triebkraft-meiner-familie-und-ostdeutschland-verdanke-ich-meine-praegung\/"},"modified":"2025-10-22T05:30:39","modified_gmt":"2025-10-22T03:30:39","slug":"dr-ute-bergner-neugier-als-triebkraft-meiner-familie-und-ostdeutschland-verdanke-ich-meine-praegung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/havelnetz.de\/kunden\/mpw\/2025\/10\/22\/dr-ute-bergner-neugier-als-triebkraft-meiner-familie-und-ostdeutschland-verdanke-ich-meine-praegung\/","title":{"rendered":"Dr. Ute Bergner: Neugier als Triebkraft. Meiner Familie und Ostdeutschland verdanke ich meine Pr\u00e4gung"},"content":{"rendered":"<p><span>Dr. Ute Bergner, Gr\u00fcnderin und Gesellschafterin der VACOM Vakuum Komponenten &amp; Messtechnik GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten.<\/span><\/p>\n<p><span><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dr. Ute Bergner, Gr\u00fcnderin und Gesellschafterin VACOM Vakuum Komponenten &amp; Messtechnik GmbH. Abbildung: Arlene Knipper<\/p>\n<\/div>\n<p>Der von Heinrich Heines \u201eNachtgedanken\u201c inspirierte Titel hat bei mir sofort die Frage aufkommen lassen, warum ich nicht \u2013 wie Heine \u2013 an das ganze Deutschland denken sollte. In Ostdeutschland, genauer gesagt Th\u00fcringen, wurde ich geboren, bin ich aufgewachsen, habe ich meine Firma und \u2013 gemeinsam mit meinem Mann \u2212 unsere Familie gegr\u00fcndet. Es ist die Region, die mich und meine Sicht auf die Welt gepr\u00e4gt hat, die mir besonders am Herzen liegt und in der ich bis heute gern lebe.<\/p>\n<p>Gepr\u00e4gt haben mich gleicherma\u00dfen meine soziale Herkunft und die Geschichte meiner geteilten Familie im als Folge des Krieges in Besatzungszonen geteilten Deutschland.<\/p>\n<p>Ich bin das Kind eines Fl\u00fcchtlingskindes. Meine Mutter stammte aus Ostpreu\u00dfen, mit zw\u00f6lf Jahren musste sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern ihre Heimat verlassen. In Polen wurde sie festgehalten und geh\u00f6rte zusammen mit ihrer Mutter bis 1949 zu den Arbeitskr\u00e4ften, die dort und im ehemaligen K\u00f6nigsberger Gebiet Wiedergutmachung leisten mussten.<\/p>\n<p>Mein Vater war der Sohn eines mittelst\u00e4ndischen Bauunternehmers, dem nach dem Krieg die Enteignung drohte. Da er in der Nazizeit trotz Repressalien auch Kommunisten besch\u00e4ftigt hatte, durfte er seinen Betrieb in geringem Umfang weiterf\u00fchren. Das Ende der DDR bot mir, die ich aus einer Unternehmerfamilie stammte und schon als Kind die Vor- und Nachteile der Eigenverantwortung erlebt hatte, die M\u00f6glichkeit, selbst ein Unternehmen zu gr\u00fcnden \u2013 mit allen Chancen und Risiken.<\/p>\n<p><span><strong>Ich m\u00f6chte meine Erfahrungen aus dem internationalen Gesch\u00e4ft nutzen, um Br\u00fccken zu bauen.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">1990 \u2212 Gewinne und Verluste<\/span><\/h2>\n<p>Als gr\u00f6\u00dften und f\u00fcr mich wichtigsten Gewinn der Wiedervereinigung habe ich die Reisefreiheit empfunden. Dass mit ihr auch Verluste einhergingen, wurde mir bald ebenfalls bewusst. Das betraf zum Beispiel \u2013 obwohl auch in der DDR keineswegs perfekt \u2013 die Gleichberechtigung der Frau. Als ich mich 1990 bei einem Liechtensteiner Unternehmen bewarb, musste mein Mann f\u00fcr die Annahme der Stelle sein Okay geben.<\/p>\n<p>Auch das Engagement f\u00fcr die Entwicklung und Bildung der Jugend hatte ich anders erlebt. Bildung war \u2212 im Rahmen der Staatsr\u00e4son \u2212 nie eine soziale oder finanzielle Frage. Ich erinnere mich bis heute, von wenigen Ausnahmen abgesehen, gern an meine Schulzeit, die mir die Welt des Wissens erschloss. Ein unvergessliches Erlebnis ist f\u00fcr mich bis heute ein Ferienaufenthalt in der Pionierrepublik am Werbellinsee. Der Kontakt zu Jugendlichen aus anderen L\u00e4ndern best\u00e4rkte schon damals meine Sehnsucht, die Welt zu entdecken. Einige Freundschaften aus dieser Zeit haben bis heute Bestand.<\/p>\n<p>Zu den weniger positiven Entwicklungen nach der Wiedervereinigung geh\u00f6rt aus meiner Sicht zum Beispiel der sozial differenzierte und profitorientierte Umbau des Gesundheitswesens, dem manche bew\u00e4hrte Errungenschaften wie die Polikliniken weichen mussten.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Dr. Ute Bergner (MdL) spricht im Th\u00fcringer Landtag. Abbildung: privat<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Mein Weg in die Marktwirtschaft<\/span><\/h2>\n<p>In der Wendezeit habe ich mich politisch engagiert. Ich war die erste Kreisvorsitzende der FDP in Jena, in der die LDPD aufging, deren Mitglied ich auf Anraten meines Vaters seit meinem 18. Lebensjahr war. Schon bald nahm ich wahr, dass in der Politik vielfach Machtk\u00e4mpfe die Sachfragen dominieren. In der Nachwendezeit gab es unter anderem viele Kontakte zu Parteifreunden der Jenaer Partnerstadt Erlangen. Die \u00c4u\u00dferung eines Parteifreundes, dass die erste Garnitur in die Wirtschaft gehe und die zweite eine Parteikarriere w\u00e4hle, schien meine Beobachtungen zu best\u00e4tigen \u2013 und zweitklassig wollte ich nicht gleich sein.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfen Erwartungen nahm ich meine Arbeit in einem renommierten westlichen Unternehmen auf. Ich war sehr verwundert, dass man in vieler Hinsicht eine \u00e4hnliche Mentalit\u00e4t an den Tag legte, wie ich sie in sozialistischen Gro\u00dfbetrieben erlebt hatte. Ich wollte etwas bewegen und den Kunden nicht erkl\u00e4ren, was alles nicht geht.<\/p>\n<p>Als mich ein leitender Mitarbeiter des Unternehmens fragte, ob ich gemeinsam mit ihm ein eigenes Unternehmen gr\u00fcnden m\u00f6chte, erschien mir das als die Chance, meine Arbeit nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Da mein Partner aus Liechtenstein kam, wurde problemlos ein Kredit zugesagt. Daraus folgte dann jedoch die klare Haftungsansage an mich, die \u2013 ohne jedes Eigenkapital \u2013 als Einzige vor Ort greifbar war. So wurde Angst f\u00fcr mich zu einer entscheidenden Triebkraft.<\/p>\n<p>Die b\u00fcrokratischen Anforderungen der Firmengr\u00fcndung wie die um ein Haar abgelehnte Eintragung ins Handelsregister dank der unqualifizierten Arbeit eines \u201eAufbauhelfers\u201c haben viel Kraft gekostet.<\/p>\n<p>Was hat meine Arbeit gekennzeichnet? Meine Neugier, ich wollte den Dingen auf den Grund gehen. Von Anfang an war es mir wichtig, Mitarbeitern, Kunden und Gesch\u00e4ftspartnern auf Augenh\u00f6he zu begegnen. Die internationale Ausrichtung korrespondierte mit meinem unbefriedigten Fernweh aus der Jugend. Nun nutzte ich die M\u00f6glichkeit, als Lernende in die Welt zu gehen. Ich habe im Ausland auch erfahren, dass Ostdeutschen durchaus Respekt gezollt wurde, da diese nicht so hochn\u00e4sig auftreten w\u00fcrden und auch unter schwierigen Bedingungen wirklich etwas geleistet h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Meine internationalen Erfahrungen haben mir au\u00dferdem gezeigt, dass die DDR-Standards vielfach nicht so schlecht waren, wie wir dachten oder wie man uns glauben machen wollte. Ich erinnere mich daran, wie Anfang der 1990er-Jahre im Jenaer Zeiss-Werk alle Ausr\u00fcstungen und M\u00f6bel unabh\u00e4ngig von ihrem Zustand entsorgt worden sind und ich f\u00fcr 1 DM je St\u00fcck einen Teil f\u00fcr meine Firma gerettet habe. Was ich stattdessen zum Beispiel in England als Firmenausstattung zu sehen bekam, konnte sich damit keinesfalls messen.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">VACOM Campus in Gro\u00dfl\u00f6bichau, Saale-Holzland-Kreis, Th\u00fcringen. Abbildung: VACOM<\/p>\n<\/div>\n<h2><span class=\"title-bg\">Innovation f\u00fchrt zum Erfolg<\/span><\/h2>\n<p>Als Frau war ich unter westlichen Gesch\u00e4ftsleuten meist die Ausnahme. Ich habe viel Respekt und Anerkennung erfahren und auch kollegiale Hilfestellung durch die Empfehlung von deutschen und ausl\u00e4ndischen Unternehmern erhalten, w\u00e4hrend zum Beispiel an deutschen Forschungsinstituten Wetten abgeschlossen wurden, dass ich es nicht schaffen werde, sieben Jahre zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Mit nicht nachlassendem Einsatz, pragmatischen L\u00f6sungen, innovativen Ideen und indem ich mich bei R\u00fcckschl\u00e4gen nicht entmutigen lie\u00df, habe ich es mit meiner Firma VACOM geschafft, mich nicht nur am Markt zu behaupten, sondern mich auch als gefragten Entwicklungspartner f\u00fcr Hightech-Unternehmen zu etablieren und stetig zu wachsen.<\/p>\n<p>In \u00fcber drei Jahrzehnten ist es gelungen, Produkte und Technologien zu entwickeln, die Weltspitze sind. Das betrifft unter anderem eine hoch qualifizierte Reinigungstechnologie und Messtechnik, die \u2013 um es bildhaft zu machen \u2013 in der Lage ist, Verunreinigungen zu detektieren, die drei Tropfen \u00d6l auf einem Fu\u00dfballfeld entsprechen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Jens Bergner und Dr. Ute Bergner \u2013 Stra\u00dfenschild auf dem VACOM Campus. Abbildung: VACOM<\/p>\n<\/div>\n<p>Soziale Verantwortung und die Wertsch\u00e4tzung des Teams pr\u00e4gen meine Unternehmensphilosophie. Die qualifizierte Ausbildung junger Menschen, die F\u00f6rderung von Sch\u00fclern und Studenten, auch im Rahmen von \u201eJugend forscht\u201c, geh\u00f6ren zum Markenkern. VACOM f\u00fchrt einen betriebseigenen Kindergarten mit dem p\u00e4dagogischen Konzept Natur und Technik. Es gibt eine Fu\u00dfballmannschaft, eine VACOM-Band und viele andere Initiativen.<\/p>\n<p>2017 hat VACOM begonnen, die erste Smart Factory in Deutschland aufzubauen. Der ressourcenschonende Einsatz von Energie und Wertstoffen wird von Anfang an praktiziert. Umso unverst\u00e4ndlicher ist es, dass f\u00fcr den mittels Photovoltaikanlagen selbst erzeugten und verwendeten Strom Z\u00e4hler zwischengeschaltet werden m\u00fcssen, um die EEG-Abgabe zu erheben.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">Gespr\u00e4che zum Aufbau von Wirtschaftsbeziehungen zwischen Saudi-Arabien und Th\u00fcringen mit Prinz Dr. Hasan Ali Al Shareef. Abbildung: VACOM<\/p>\n<\/div>\n<p>Gern habe ich meine Erfahrungen und mein Wissen in zahlreichen Gremien weitergegeben, etwa als Wirtschaftsberaterin von Angela Merkel im Innovationsdialog zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft. L\u00e4ngerfristig habe ich die \u00dcbergabe des Familienunternehmens an meinen Sohn vorbereitet. Heute hat VACOM \u00fcber 400 Mitarbeiter und verf\u00fcgt \u00fcber sechs Standorte in Deutschland, Belgien und den USA.<\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Pragmatismus in die Politik bringen<\/span><\/h2>\n<p>Als ich mich 2019 auf Bitten meiner Parteifreunde entschlossen habe, als Th\u00fcringer Landtagsabgeordnete in die Politik zu gehen, habe ich viel Zuspruch erhalten. Ich bin damals angetreten, um den Pragmatismus der Wirtschaft in die Politik zu tragen, um Steine aus dem Weg zu r\u00e4umen, damit sich der Mittelstand \u2013 das viel zitierte R\u00fcckgrat der deutschen Wirtschaft \u2013 in Deutschland und Th\u00fcringen erfolgreich entwickeln kann.<\/p>\n<p>1990 waren die Rahmenbedingungen geradezu freiheitlich, auch f\u00fcr Existenzgr\u00fcnder. Inzwischen haben Gesetzesdschungel und \u00fcberbordende B\u00fcrokratie immer mehr die Kraft der Kreativit\u00e4t erdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Ich musste erkennen, dass das Streben um Machterhalt partei\u00fcbergreifend die pragmatische L\u00f6sung von Sachfragen nahezu unm\u00f6glich macht. Leider musste ich auch erfahren, dass Wahlen, wenn sie nicht wie gew\u00fcnscht verlaufen, r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden k\u00f6nnen. Mit meinem k\u00fcrzlich verfassten Buch \u201eZwischen Br\u00fccken und Brandmauern\u201c habe ich das, was mich umtreibt, zu Papier gebracht. Angst gibt es in meinem Leben seit meinem Buch \u201eMitmach- Demokratie\u201c nicht mehr \u2013 mit diesem Buch habe ich mich von der Angst befreit.<\/p>\n<p>Nach meinem Ausscheiden aus der aktiven Politik m\u00f6chte ich meine Erfahrungen aus dem internationalen Gesch\u00e4ft nutzen, um Br\u00fccken zu bauen, zwischen V\u00f6lkern zu vermitteln und Frieden zu stiften.<\/p>\n<p>Ostdeutschland verdanke ich meine Pr\u00e4gung, die mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Ich bin gro\u00df geworden mit der kleinen wei\u00dfen Friedenstaube und nicht mit Hass und Hetze \u2013 aus Liebe zu dem Land meiner Kindheit.<\/p>\n<div class=\"wp-caption aligncenter\">\n<p class=\"wp-caption-text\">VACOM: Smart Factory. Abbildung: VACOM<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">VACOM Vakuum Komponenten &amp; Messtechnik GmbH<\/span><\/h2>\n<p><strong>GEGR\u00dcNDET:<\/strong> 1992\/Jena<br \/>\n<strong>STANDORT:<\/strong> Gro\u00dfl\u00f6bichau<br \/>\n<strong>MITARBEITENDE:<\/strong> &gt;400<br \/>\n<strong>WEBSITE:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.vacom.net\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vacom.net<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">Dr. Ute Bergner<\/span><\/h2>\n<p><span><strong>GEBOREN:<\/strong> 1957\/Jena <\/span><br \/>\n<span><strong>WOHNORT (aktuell):<\/strong> Saale-Holzland-Kreis <\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN BUCHTIPP:<\/strong> Markus Wolf: \u201eSpionagechef im geheimen Krieg. Erinnerungen\u201c, 1997<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN FILMTIPP:<\/strong> \u201eDie Legende von Paul und Paula\u201c, 1973<\/span><br \/>\n<span><strong>MEIN URLAUBSTIPP:<\/strong> S\u00e4chsische Schweiz<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>BUCHTIPP:<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"title-bg\">\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Auch dieser zweite Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu l\u00f6sen. Die weiteren 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beitr\u00e4gen wichtige Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die \u201eImpulsgeberinnen und Impulsgeber f\u00fcr Ostdeutschland\u201c erz\u00e4hlen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufkl\u00e4ren, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ f\u00fcr Ostdeutschland bilden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230; Impulse f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft\u201c, Band 2, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 224 S., DIN A4.<\/span><\/p>\n<p><span>Als Hardcover und E-Book <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/denke-ich-an-ostdeutschland\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Beitrag <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/dr-ute-bergner-neugier-als-triebkraft-meiner-familie-und-ostdeutschland-verdanke-ich-meine-praegung\/\">Dr. Ute Bergner: Neugier als Triebkraft. Meiner Familie und Ostdeutschland verdanke ich meine Pr\u00e4gung<\/a> erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/ostdeutschland.info\/\">ostdeutschland.info<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Ute Bergner, Gr\u00fcnderin und Gesellschafterin der VACOM Vakuum Komponenten &amp; Messtechnik GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin f\u00fcr Ostdeutschland. Sie setzt sich ein f\u00fcr Vergewisserung, Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband \u201eDenke ich an Ostdeutschland &#8230;\u201c vertreten. Dr. Ute Bergner, Gr\u00fcnderin und Gesellschafterin VACOM Vakuum Komponenten &amp; Messtechnik GmbH. Abbildung: Arlene Knipper Der von Heinrich Heines \u201eNachtgedanken\u201c inspirierte Titel hat bei mir sofort die Frage aufkommen lassen, warum ich nicht \u2013 wie Heine \u2013 an das ganze Deutschland denken sollte. 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