Heute öffnete in Berlin zum einhundertsten Mal die „Grüne Woche“ ihre Pforten. Die ostdeutschen Bundesländer nutzen die große Agrar- und Ernährungswirtschaftsmesse für einen starken Auftritt.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte, dass die „Grüne Woche“ über Berlin hinaus strahle. Abbildung: Messe Berlin GmbH
Bei der Eröffnung am gestrigen Abend lobte Bundespräsident Steinmeier im Beisein von rund 2.000 geladenen Gästen die Messe anlässlich des Jubiläums als einen Ort der Debatte, an dem wichtige Zukunftsfragen verhandelt werden. Er gratulierte der „Grünen Woche“, die über Berlin hinaus strahle. Sie trage seit ihrer Gründung zur Annäherung von Stadt und Land bei. Bei Filmausschnitten wurde auf die Geschichte der „Grünen Woche“ zurückgeblickt. Dr. Mario Thomas, CEO der Messe Berlin, sprach von den Umbrüchen und Neuanfängen, die die Messe erlebt habe. Sie sei ein Genuss- und Erlebnisort – und zugleich eine politische Plattform von größter Internationalität.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, der CEO der Messe Berlin Dr. Mario Thomas, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der COO der Messe Berlin Dirk Hoffmann (von links nach rechts). Abbildung: Messe Berlin GmbH
Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner gratulierte der „Grünen Woche“ und betonte, dass die Messe – genau wie Berlin – für Weltoffenheit, Vielfalt und Innovation stehe. Sie habe einen festen Platz im Veranstaltungskalender aller Berlinerinnen und Berliner und sei eine Erfolgsgeschichte. Stadt und Land bräuchten einander, und die Messe biete Gelegenheit für Austausch und Zusammenhalt.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zeigte sich stolz über die Tradition des Messeauftritts ihres Bundeslandes. Abbildung: Messe Berlin GmbH
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zeigte sich stolz, dass ihr Bundesland seit 25 Jahren mit einem eigenen Messeauftritt auf der „Grünen Woche“ vertreten ist. Die Messe sei eine echte Leistungsschau für Unternehmen. Gegen den Bundestrend gebe es in Meck-Pomm ein Wirtschaftswachstum, ermöglicht durch die enge Zusammenarbeit von Branchen wie Landwirtschaft und Tourismus. Agrarwirtschaft und Naturschutz würden nicht als Konkurrenz, sondern als Partner gedacht.
Auch der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Dr. Reiner Haseloff (links) und Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze (rechts) haben die „Grüne Woche“ besucht. Abbildung: Messe Berlin GmbH
Vom 16. bis 25. Januar präsentiert sich Sachsen-Anhalt in der Länderhalle 23b. Über 100 Aussteller aus allen Regionen zeigen dort, was das Land kulinarisch, touristisch und kulturell zu bieten hat. Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze statteten der Messe einen Besuch ab. Während die internationale Leitmesse ihren 100. Geburtstag feiert, brachte Sachsen-Anhalt selbst drei Markenjubiläen mit nach Berlin. Wikana feiert 120-jähriges Firmenjubiläum, die Weißenfelser Handelsgesellschaft wird 70 Jahre und Rotkäppchen blickt auf 170 Jahre Sekttradition.
„Drei Jubiläen in einem Jahr, das zeigt, wie viel Stärke, Tradition und Innovationskraft in Sachsen-Anhalt steckt“, so Sven Schulze. „Wikana, Filinchen und Rotkäppchen gehören für viele Menschen zur eigenen Geschichte und stehen für Werte, die unser Land prägen: regionale Identität, Qualität und Verlässlichkeit. Auf der Grünen Woche bringen unsere Ausstellerinnen und Aussteller diese besondere Mischung nach Berlin. Das macht stolz – und ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen zu zeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert unser Sachsen-Anhalt ist.“
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